
Land Tenure Guidelines statt G8-Transparenzinitiative
Die G8-Staaten diskutieren derzeit eine 'Initiative zur größeren Transparenz von Landgeschäften und -nutzung', welche am kommenden G8 Gipfel im ...
Zeitschrift "Wege für eine BÄUERLICHE ZUKUNFT"
Einer der Schwerpunkte der ÖBV-Via Campesina Austria/Österreichischen Berg- und Kleinbäuer_Innen Vereinigung liegt in der Herausgabe der Zeitsch...
MitarbeiterInnen
Geschäftsleiterin und Bildungsreferentin
01 89294000
Referentin für Informations- und Öffen...
Ausgabe 326
Schwerpunkt Tierschutz
Tierschutzgerechte Rinderschlachtung am bäuerlichen Betrieb
Im letzten Jahr haben wir uns in der ÖBV Arbeit...

WTO: Die Freiheit des Fuchses im Hühnerstall
Obwohl die WTO unser Leben tief greifend bestimmt, ist sie nur wenig bekannt. Sie regelt den Import und Export von Gütern, aber auch Investitionen, Patente und die Liberalisierung öffentlicher Dienste, wie Bildung und Gesundheit. Die WTO ist 1995 aus dem allgemeinen Zoll- und Handelsabkommen GATT (General Agreement on Tariffs and Trade), das seit 1947 besteht, hervorgegangen. Sie setzt sich die weltweite Liberalisierung des Handels und den Abbau von Zollschranken zum Ziel. Oberstes Entscheidungsgremium ist die alle zwei Jahre tagende Ministerkonferenz. Darüber hinaus spricht ein Schiedsgericht zwischen den Mitgliedsstaaten Recht. Dieses Recht hat Vorrang vor internationaler und nationaler Rechtssprechung. Behindert ein Mitgliedsstaat den Freihandel, etwa durch ein Importverbot, muss er die entsprechende Verordnung zurücknehmen oder hohe Strafen zahlen. So wurde die EU verurteilt, weil sie ein Importverbot über Hormon-Rindfleisch aus den USA verhängte.Ländliche Entwicklung
Das EU-Programm zur ländlichen Entwicklung für die Programmperiode 2007-2013 basiert auf der EU- Verordnung zur Entwicklung des Ländlichen Raums und wird seitens der EU aus dem ELER, dem „Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raums" kofinanziert.
Gentechnik
Die ÖBV - Via Campesina Austria setzt sich schon seit Jahren für die GVO-Freiheit in der Landwirtschaft ein - so waren wir Mitinitiatoren des Gentechnik-Volksbegehrens (1,2 Mio. Unterschriften 1997) und auch des „Marsches für ein gentechnikfreies Europa" (April 2006 in Wien, ca. 3000 Menschen). Anlässlich dieses Marsches wurde die „Wiener Erklärung für ein gentechnikfreies Europa" verabschiedet und an den Minister Pröll sowie die zuständige EU-Kommissarin Fischer-Boel überreicht.Frauen
53 % der Familienarbeitskräfte auf österreichischen Bauernhöfen sind Frauen. 30 % der Betriebe - hauptsächlich Klein- und Nebenerwerbsbetriebe - werden von Frauen geleitet. Österreich ist hier innerhalb der EU Spitzenreiter.Laut der Bäuerinnenbefragung 2006 sind 41,8% der Bäuerinnen in Österreich alleine Betriebsinhaberinnen. 41% teilen sich die BetriebsinhaberInnenschaft mit ihrem (Ehe-)Partner. Die Im Vergleich zu den Bäuerinnenbefragungen 1986 und 1996 markieren diese Zahlen eine Fortsetzung des Trends der zunehmenden alleinigen weiblichen Betriebsverantwortung, und zwar von 12% auf 17% auf 42&. Frauen sind allerdings vor allem Inhaberinnen von Nebenerwerbsbetrieben. Außerdem lässt sich feststellen, dass Frauen desto häufiger alleinige Betriebsinhaberin sind, je kleiner die Bewirtschaftsungsfläche des Hofes ist. Große Höfe ( über 51ha) liegen zu 30% in weiblicher Hand (20% in männlicher) und unter den kleinsten Höfen (2-5ha) ist mehr als jeder zweite auf die Bäuerin angeschrieben (55%), auf den partner allein sind nur 17% angeschrieben.
Daten aus "Situation der Bäuerinnen in Österreich 2006", herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft Österreichische Bäuerinnen 2006.
Umwelt
Österreich wird ein Großteil der Fläche des Staatsgebietes land- und forstwirtschaftlich genutzt. Land- und forstwirtschaftliche Bewirtschaftungsweisen wirken sich dementsprechend deutlich auf die Qualität der Lebensräume, auf Flora, Fauna, Klima und Wasser, sprich: auf die Qualität unserer Umwelt aus.
Vandana Shiva über Ernährungssouveränität
Vandana Shiva, indische Ökofeministin und Trägerin des Alternativen Nobelpreises, war im Oktober 2011 in Wien. Hier lesen Sie einen Ausschnitt aus dem Interview, das Karin Okonkwo-Klampfer mit ihr führte.
Bäuerliche Landwirtschaft
Die bäuerliche Landwirtschaft ist das Gegenstück zur produktivistischen Landwirtschaft, welche Teil des agroindustriellen Wirtschaftssektors ist. Agroindustrielle Massenproduktion, die auf immer weniger Landwirte und auf immer mehr Subventionen angewiesen ist, gelangt zunehmend an ihre Grenzen. Landwirtschaftliche Produktionsformen, die sich nur am Gewinn orientieren, bergen schwerwiegende Konsequenzen für die Zukunft unseres Planeten (Wasserverknappung, Verödung, Umweltzerstörung).Wie im Westen so auf Erden -
warum die Industrieländer nachhaltig Land bewirtschaften müssen
von Irmi Salzer, La Via Campesina Bad Boll, 1. Dezember 2009
Health Check
Eine Reihe von österreichischen Organisationen aus den verschiedenesten Bereichen wie Entwicklungszusammenarbeit, Vertretungen für ArbeitnehmerInnen und BäuerInnen sowie Gewerkschaften haben ein gemeinsames Positionspapier zum bevorstehenden Health Check der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU erarbeitet. Die ÖBV ist an der Erarbeitung des Positionspapiers beteiligt.
Download:
EU-Agrarpolitik
Im Laufe der letzten Jahre wurde die europäische Landwirtschaft von zahlreichen Krisen und Skandalen erschüttert. Der rasche Strukturwandel, die sich wiederholenden Gesundheitsskandale in der Massentierhaltung, die zunehmende Verschmutzung von Wasser durch Pestizide etc. machen deutlich, wie sehr die derzeitige GAP (Gemeinsame Agrarpolitik) den Bäuerinnen und Bauern, den VerbraucherInnen, den SteuerzahlerInnen, der Gesundheit, der Umwelt, dem ländlichen Raum und dem Süden schadet.
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Zeitschrift
Ausgabe 326
Schwerpunkt Tierschutz Tierschutzgerechte Rinderschlachtung am bäuerlichen Betrieb Im letzten...
Ausgabe 324
Schwerpunkt "Ökologische Herausforderungen" Ökologische Herausforderungen - Feindbild oder Chance...
Ausgabe 323
Schwerpunkt "Urban Gardening" SOLIDARISCH LANDWIRTSCHAFTEN! JEDLERSDORF Vom Entstehen und wachsen... |