2005 (Nr. 284 - 289)
Schwerpunkt Kunst und Kultur am Land
Kunst am Bauernhof von Rosalie Hötzer
Die Bezeichnung „Kunst am Bauernhof" ist für uns
schon beinahe ein alter Hut, weil sich seit unseren ersten Aktionen wieder so
viel Neues getan hat. Ich will aber dennoch diesen Gedanken und unsere einstigen
Beweggründe ein wenig neu beleuchten.
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 17. September 2010 )
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Themenschwerpunkt "Kunst und Kultur am Land"
„Kunst am Bauernhof" von Rosalie Hötzer zum Themenschwerpunkt
Die Bezeichnung „Kunst am Bauernhof" ist für uns schon beinahe ein alter Hut, weil sich seit unseren ersten Aktionen wieder so viel Neues getan hat. Ich will aber dennoch diesen Gedanken und unsere einstigen Beweggründe ein wenig neu beleuchten.
Im Zuge des Bauernherbst-Wettbewerbes hatten wir, das sind die Familie Hötzer aus Tamsweg und die Familie Naynar aus Göriach, im Jahr 2000, die Idee, dem „übel"-lichen Bauernherbst (eine Initiative der Salzburger Tourismuswirtschaft) eine besondere Note zu verleihen. Wir betitelten unser Vorhaben mit „Kunst am BAUernhof" (Kunst am BAU gab es ja schon) und reichten unser Projekt ein. Wir hatten unzählige Ideen und steigerten uns noch durch die Möglichkeiten, die sich uns plötzlich auftaten.
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 4. März 2010 )
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Themenschwerpunkt "Land am Rand"
„Empowerment am Land geht uns alle an!" von Theresia Oedl-Wieser und Elisabeth Loibl zum Themenschwerpunkt
Trotz der vielfältigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen im letzten Jahrzehnt hat sich ein Bereich im ländlichen Raum als ziemlich beständig erwiesen - der von Männern dominierte (politische) öffentliche Bereich.
In diversen lokalen und regionalen politischen Gremien werden sehr weit reichende Entscheidungen über die Lebensbedingungen von Frauen und Männer am Land gefällt. Daher ist eines sicher - Frauen müssen mehr als bisher in den lokalen und regionalen Entscheidungen mitmischen. Um das handlungsleitende Prinzip des Gender Mainstreaming der EU auch in der ländlichen Entwicklung umzusetzen, ist es dringend erforderlich, Mittel für den Aufbau einer Gender-Expertise auf regionaler und lokaler Ebene zur Verfügung zu stellen. Erst dann wird es möglich, Gender Mainstreaming Prozesse auf breiter Basis in der ländlichen Entwicklungspolitik einzuleiten.
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 17. September 2010 )
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Themenschwerpunkt "Bildung im ländlichen Raum"
Thesen zur Regionalen Bildungs- und Kulturarbeit von Anton Rohrmoser zum Themenschwerpunkt
Ein rasanter Strukturwandel hat alle Bereiche unserer Gesellschaft erfasst. Der Übergang von der Agrar- und Industriegesellschaft zur Informations- und Dienstleistungsgesellschaft ist für die Bevölkerung eine große Herausforderung. Die internationalen Tendenzen zur Globalisierung und die liberale Wirtschaftpolitik verschärfen den Wettbewerbsdruck auf allen Ebenen der Gesellschaft. Dieser Druck wirkt sich jedoch verstärkt auf ländliche, insbesondere auf strukturschwache Gebiete aus, das bedeutet vermehrte Anstrengungen und erfordert einen gewissen Anpassungsdruck unter Vernachlässigung eigenständiger Entwicklungspotentiale. Kulturell erfolgt ein rascher Wandel in den Gemeinden von vormals relativ geschlossenen Dorfgemeinschaften zu verschiedenen dörflichen Identitäten, also von der Dorfkultur zu den Kulturen im Dorf. Durch dieses Spannungsfeld zwischen Tradition und Innovation entstehen neue kulturelle und soziale Konflikte wie z.B. Bedeutungsverlust der bäuerlichen Bevölkerung, hingegen Bedeutungsgewinn der Wirtschaftstreibenden, Angestellten und Initiativgruppen. Aus diesem Strukturwandel ergeben sich für die BewohnerInnen der Regionen sowohl Chancen als auch Schwierigkeiten für ihre Lebensbedingungen. Diese Herausforderungen können nur durch eine verstärkte Partizipation der Bevölkerung in allen Lebensbereichen, insbesondere in den Bereichen der Bildung und Kultur, zufriedenstellend bewältigt werden. Neben notwendigen Maßnahmen zur Qualifizierung, sind vor allem Persönlichkeitsbildung und gesellschaftliches Engagement wichtige Aufgaben für eine eigenständige regionale Entwicklung.
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 17. September 2010 )
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Themenschwerpunkt "Land(wirt)schaft schützen und nützen"
Bodenschutz im Hochland von Tansania von Franz Rauch zum Themenschwerpunkt
Seit zwei Jahren unterstützt die „ Eine Welt Gruppe - Schlins" mit finazieller Unterstützung der Vorarlberger Landesregierung ein landwirtschaftliches Beratungsprojekt in der Region Iringa im südlichen Hochland des ostafrikanischen Landes Tansania. Dabei geht es in dem stark bevölkerten Bergland hauptsächlich um Maßnahmen zur Verminderung der gravierenden Bodenerosion und um eine nachhaltige Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit.
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 17. September 2010 )
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Themenschwerpunkt "DASEINSVORSORGE IM LÄNDLICHEN RAUM?"
"Zur Verschärfung der Benachteiligung der Berggebiete im Zuge liberaler Politik" von Michael Machatschek zum Themenschwerpunkt
Die Auswirkungen einer Agrarpolitik, welche sich im letzten Jahrzehnt vollends dem Liberalismus ergeben hat, sind mittlerweile überall sichtbar. Das Korsett der Rahmenbedingungen zum Wirtschaften wird immer enger geschnallt. Die Abhängigkeit von verschiedenen Infrastruktureinrichtungen zur Grundversorgung hat zwei Seiten. Neben den Vorteilen nehmen in der Gewichtung die Nachteile immer stärker zu. Die angeführte Verschärfung betrifft den alpinen Bergraum nicht proportional sondern überproportional stark, denn die Folge- und Erhaltungskosten steigen vergleichsweise über Gebühr.
Freilich sind die Höfe mit geförderten Güterwegen erschlossen worden, sind Stromanschlüsse, Telefonverbindungen uvm. hergestellt worden. Ziel war es aber vielmehr, die bäuerliche Klientel zu melkbare Konsumenten zu erziehen, um Gewinne abschöpfen zu können. An den Folgen können diese ungeschriebenen Absichten abgelesen werden. Molken früher die Bauern ihr Vieh für die örtliche Versorgung, so werden heute die Bauern selber gemolken. „Milch" geben sie nur, weil sie ein Geldeinkommen außerhalb der Landwirtschaft erhalten.
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 17. September 2010 )
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Themenschwerpunkt: "Visionen - sozial- und umweltverträglich"
„Kuchlkastl öffne dich! oder eine Annäherung zu BäuerInnen und Ernährungssouveränität" von Maria Vogt
Mit der Vision der Ernährungssouveränität kämpft Via Campesina als Alternative zu Weltmarkt, Neoliberalismus und BäuerInnensterben .Wie können wir diesen Begriff in bezug zu uns Bäuerinnen und Bauern in der westlichen Welt bringen? Welche Rollen spielen Männer und Frauen dabei?
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 17. September 2010 )
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