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2007 (Nr. 296 - 300)
Ausgabe 300 PDF Drucken E-Mail

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Themenschwerpunkt "Ernährung"

"Konsumver-Anstalt-ung Supermarkt. Der Ort des urbanen Konsums" von Martina Kaller-Dietrich

Ivan Illich (1926-2002), radikaler Kritiker der Institutionen der Industriegesellschaft, meinte einmal: Der Supermarkt unterscheide sich nur dem Namen nach von einer Irrenanstalt. Denn alle in einem Supermarkt handelnden Personen - die Verkäufer, die Kassiererinnen, die Putzfrauen, Regalsortierer, der Filialleiter und freilich der Kunde, der beispielhaft für krankhafte Verwirrung als König bezeichnet wird - haben nicht den geringsten Einfluss darauf, was in einem Supermarkt geschieht: was hinein- und wieder hinausgetragen wird, wer trägt, wann dies geschieht und welcher Sinn sich dahinter verbirgt. Auch wer die Preise wie gestaltet, bleibt unverständlich. Dem ungeschriebenen Reglement der Anstalt folgend geschieht dennoch ständig das gleiche. Alle Beteiligten dürfen Waren nehmen und Geld geben. Damit befriedigen sie ihr Bedürfnis nach Nahrung. Allerdings dürfen sie nur jene Waren kriegen, die von einer scheinbar unsichtbaren Hand für ihren individuellen Bedarf bestimmt wurden.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 17. September 2010 )
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Ausgabe 299 PDF Drucken E-Mail

Themenschwerpunkt "Grünland"

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"Kommt eine Renaissance des Grünlands" von Siegfried Jäckle

Bioenergie, Biomilch und auch Biofleisch sind zu unerwarteten Rennern geworden, die eine neue Diskussion über den Wert des Grünlandes auslösen. Siegfried Jäckle, Bauernberater im Schwarzwald schreibt über die Voraussetzungen einer möglichen Renaissance des Grünlandes.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 17. September 2010 )
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Ausgabe 298 PDF Drucken E-Mail

Themenschwerpunkt "Textilien"

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"Von Kopf bis Fuß in Baumwolle eingehüllt" von Christine Gattringer zum Themenschwerpunkt

Es ist sehr trocken. Ich bin auf dem Feld und pflanze die selbstgezogenen Kraut-, Kohlrabi- und Rote Rübenpflanzen für den Eigenbedarf. Der Himmel ist bewölkt und ich hoffe, dass es bald regnen wird. Dieser Frühling ist sehr trocken. Die Arbeit mit der Erde, ihr Geruch, ihre Wärme erdet mich. Aus dem Wald, der ganz in der Nähe liegt, höre ich wunderbares Vogelgezwitscher. Ich bin ganz in meiner Arbeit versunken. Die jungen Pflanzen werden Regen brauchen um wachsen zu können. Plötzlich sehe ich die ausgetrockneten Felder im Sahel vor mir.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 17. September 2010 )
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Ausgabe 297 PDF Drucken E-Mail

Themenschwerpunkt "Nachbar statt Hektar"

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"Landwirtschaft dient allen" von Thomas Gröbly zum Themenschwerpunkt

Der Ethiker Thomas Gröbly macht sich Gedanken zur Zukunft der bäuerlichen Landwirtschaft und ist überzeugt, dass eine breite Diskussion über den ungeschriebenen Vertrag zwischen der Gesellschaft und der Landwirtschaft notwendig ist. In der gegenwärtig geführten Diskussion stehen finanzielle Aspekte im Zentrum, anstatt dass zuerst die ökologischen und gesellschaftlichen Ziele bestimmt werden.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 17. September 2010 )
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Ausgabe 296 PDF Drucken E-Mail

Themenschwerpunkt "Agrarsubventionen"

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"Öffnen wir die Förderungen!" Artikel von Maria Vogt zum Themenschwerpunkt

Nach der NR-Wahl ist es bei uns wieder ruhig geworden um das Thema Offenlegung der Agrarsubventionen. In Deutschland wird wohl im Rahmen der EU-Präsidentschaft das Netzwerk ‚Wer profitiert?' Initiative für Transparent bei EU Agrarsubventionen mittels seiner 30 Mitgliedsorganisationen aktiv werden. Und in Österreich? Ruhe vor dem Sturm?


 

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 17. September 2010 )
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