2009 (Nr. 306-310)
|
Schwerpunkt Direktvermarktung
"Wenn sie von leckeren Gerichten schwärmen" von Rosemarie Steinmayr
Ich bin in einer stattlichen Marktgemeinde
auf einem Bauernhof südlich der Donau aufgewachsen, habe einen kaufmännischen
Beruf erlernt und sofort nach der Lehrzeit eine Fachschule für Sozialberufe
absolviert. Anschließend war ich 7 Jahre in meinem Beruf. Zu
dieser Zeit wollte ich nicht Bäuerin werden.
|
|
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 17. September 2010 )
|
|
weiter …
|
|
Schwerpunkt Milch
Sojamilchprodukte als
Alternative zur „Burgenland Mülch"? von Marion Schönfeldinger
Ende 2008
wurde auf EU-Ebene beschlossen, dass die Quotenregelung für Milchprodukte im
Jahr 2015 auslaufen wird. Bereits ab 2009 soll die Quote um jeweils 1% pro Jahr
erhöht werden. Dies hatte zur Folge, dass es auf dem europäischen Milchmarkt zu
einem Überangebot an Milch kam, was zu sinkenden Milchpreisen führte.
|
|
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 17. September 2010 )
|
|
weiter …
|
|
Schwerpunkt "Tiergesundheit"
Wer die
Schweine hüten will, sollte zu grunzen verstehen! von Dr. Christine Leeb
Grunzen
muss es ja nicht gleich sein, aber sich einfühlen in die Bedürfnisse dieser
besonders netten Tierart sind wesentlich, um das Glück von Schwein und
Schweinehirten vollkommen werden zu lassen!
Mein
erster, besonderer und für die weitere Laufbahn wesentlicher Kontakt mit
Schweinen geschah als Studentin, als ich beschloss, im Sommer auf einer Milchviehalm
als Sennerin zu arbeiten und dazu nicht nur eine Ziege, sondern auch zwei
Mangalitzaferkel als Begleitung mitzunehmen. „Emma und Erna" und deren
Nachfolger verschiedenster Rassen in vier weiteren Sommern begeisterten mich
nicht nur für diese Tierart, ihr vielfältiges Verhalten und Intelligenz,
sondern ermöglichten mir wichtige Erfahrungen zum Normalverhalten und zum Erkennen
von Gesundheit beim Schwein.
|
|
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 17. September 2010 )
|
|
weiter …
|
|
Schwerpunkt "Arbeit am Land"
... und wenn ich groß bin, werde ich Bäuerin von Alexandra Bichlwagner
Stroh ist gelb, Heu ist grün, Silo
riecht nach Sauerkraut, und aus Milch macht man Käse. Ich bin 18 Jahre alt, ein
Kind der Stadt, und vom Arbeiten am Land habe ich keine Ahnung.
Wenn ich heute zurückdenke an all
die Eselbrücken, die ich mir damals so zusammengebastelt habe, um mich bei der
Stallarbeit zurechtzufinden, muss ich lachen. Wäre mir meine totale
Unwissenheit nur ein bisschen bewusst gewesen, ich hätte wohl nicht den Mut gehabt,
mich zum Freiwilligen Ökologischen Jahr anzumelden. So aber verbringe ich 11
Monate auf dem Biobauernhof der Familie Schmitzberger in Traunkirchen, OÖ, und
lerne, Schafe mit der Hand zu melken, Käse herzustellen, mit der Sense zu
mähen, Schafwolldecken zu nähen - ich lerne das Arbeiten am Land kennen. In
Monikas Garten helfe ich Karottensamen auszusäen, sehe den Pflanzen beim
Wachsen zu, bekomme ich eine Ahnung von den Kreisläufen der Natur. Aber ich
lerne noch viel mehr: Dass mein Leben eingebettet ist in etwas Größeres, wie
alles Leben.
|
|
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 17. September 2010 )
|
|
weiter …
|
|
|
Schwerpunkt "Technik und Landwirtschaft"
„Damit's mit'n Hof weidageht" von Monika Gruber
Die Ursprünge, dass ich mir als Bäuerin beispielsweise
selbst eine Motorsäge kaufte, die für meine Frauenhände passt, reichen weit
zurück, bis in meine Kindheit. Mein Vater war von der Vorstellung getrieben
gewesen, nicht alt zu werden, und so brachte er mir in der Landtechnik beizeiten
bei, was er für notwendig hielt, damit nach seinem Tod der Hof weitergehen
könne. Ein Blick über mehr als ein halbes Jahrhundert Landwirtschaft.
|
|
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 17. September 2010 )
|
|
weiter …
|
|
|