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| Soeben erschienen: Schwarzbuch Landwirtschaft! |
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Hans Weiss, Spezialist für brisante Themen, der zuletzt mit dem Bestseller "Korrupte Medizin" Ärzte und Pharmaindustrie in Panik versetzte, hat nun bei den Bauern recherchiert. Sein neues Buch "Schwarzbuch Landwirtschaft" wird nicht nur bei Landwirtschaftsfunktionären und Raiffeisen für Aufregung sorgen. Weiss hat akribisch recherchiert und aufgeschrieben, was Agrar-Insider berichten: über Steuerprivilegien, Fördermillionen für Funktionäre, den hoch subventionierten Zuckermarkt, den Umgang mit widerspenstigen Milchbauern und darüber, wie die Politik Jahr für Jahr große Agro-Konzerne fördert und kleine Bauern in den Ruin treibt. Das Buch schlägt bereits hohe Wellen in den Medien und kommt zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU gerade recht. Der Autor präsentiert sein Buch in den nächsten Wochen/Monaten:
![]() 29.10.2010
Ort: Thalia W3, Landstraßer Hauptstraße 2a/2b, 1030
Wien
11.11.2010 19:30 Uhr
Ort: Bildungshaus Mariatrost, Kirchbergstraße 18, 8044 Graz
15.11.2010 13:00 Uhr
Ort:
Linz
22.11.2010 19:30 Uhr Biohof Fabian, Ludwigshof 34b, Güssing im Burgenland Veranstalterin: Grüne Bildungswerkstatt Burgenland
29.11.2010
Ort:
Innsbruck
24.1.2011
Ort: Cinema Paradiso, Rathausplatz 15/s7, 3100 St. Pölten
Zum AutorHans Weiss, geboren 1950 in Hittisau, Studium der Psychologie und Soziologie in Innsbruck, Wien, Cambridge und London. Freier Journalist und Buchautor, lebt in Wien. Mehrere journalistische Preise, zuletzt Bruno Kreisky-Anerkennungspreis für das politische Buch (2004). Mehr als ein Dutzend Buchveröffentlichungen mit einer Gesamtauflage von fünf Millionen, u.a. Schwarzbuch Markenfirmen (zusammen mit Klaus Werner, Deuticke 2001/2010), Bittere Pillen (1983/2010), Korrupte Medizin (2008). Das Schwarzbuch Landwirtschaft ist 2010 im Deuticke Verlag erschienen.
Bibliographie
Im Deuticke Verlag sind erschienen
Kommentar zum Buch von Ludwig Rumetshofer, Vorstandsmitglied der ÖBV-Via Campesina Austria:Vor mehr als einem Monat ließ das Schwarzbuch Landwirtschaft die Wogen innerhalb der österreichischen Agrarlandschaft hochgehen. Autor Hans Weiss löste mit dem Buch eine hitzige Diskussion über die Verteilung von Agrarsubventionen in Österreich aus. Diese Debatte war längst überfällig, wenn man die, wie auch im Buch gut beschriebe, enorme Ungleichverteilung von Geldern betrachtet. Um jedoch die Probleme der Landwirtschaft zu beschreiben, und sie in weitere Folge Lösungen zuzuführen, genügt es nicht, Zahlen aufzulisten und mit persönlich erfahrenen Momentaufnahmen zu verknüpfen. Vielmehr muss erkannt werden, dass dieses Zahlengerüst der Agrarsubventionen eingebettet ist in ein politisch gewolltes Konstrukt struktureller Rahmenbedingungen, welches die Problematiken wie ländlichen Strukturwandel, nicht nachhaltige Wirtschaftsweise oder „Konventionalisierung des Ökolandbaus" weiter verschärft. Die Debatte muss grundlegender geführt werden - abseits des „Wachsen oder Weichen"-Dogmas. Es muss ein alternatives Agrar- und Lebensmittelsystem gedacht werden, welches durch die Förderung der Arbeitskraft anstatt der Fläche, höhere ökologische Standards und die Regulierung des Angebots bzw. der landwirtschaftlichen Märkte, kleinstrukturierte und nachhaltig wirtschaftende Betriebe in den Mittelpunkt landwirtschaftlicher Produktion stellt.
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| Letzte Aktualisierung ( Freitag, 16. September 2011 ) |
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