Home
Aktuelles
Über uns
Bildungsangebot
Agrarpolitik
Zeitung: Wege für eine BÄUERLICHE ZUKUNFT
Mitarbeit
Veranstaltungen
Empfohlene Literatur
Kontakt
Forschungsprojekte
Hofbörse

Latest News


Tirol
GAP’s uns ned …
Die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU und die Auswirkungen auf die klein- und bergbäuerliche Landwirtschaft Podiumsdiskussio...

Oberösterreich
Wenn Weiberleut die Hosn anhabn!
Film, Buch und Gespräch über Frauen in Männerdomänen am Montag, 13. Februar 2012, 10:00 – 15:00 Uhr im Haus der...

Wien
BOKU-Bäuerinnentag 2012
7. März 2012 17 Uhr Festsaal der Universität für Bodenkultur Wien, Gregor-Mende- Straße 33, 1180 Wien Der Bä...

Wien
„Ich habe mir meine Erben selber ge...
Präsentation der Studie „Ich habe mir meine Erben selber gesucht“ zu Hofübergabe außerhalb der Familie durch die Ve...

Oberösterreich
Ethik in der Nutztierhaltung
14. März 2012 Pfarrheim Altenfelden Vortrag und Diskussion mit Univ. Prof. Dr. Michael Rosenberger, Moraltheologe Nähe...

Soeben erschienen: Schwarzbuch Landwirtschaft! PDF Drucken E-Mail

Image
Hans Weiss, Spezialist für brisante Themen, der zuletzt mit dem Bestseller "Korrupte Medizin" Ärzte und Pharmaindustrie in Panik versetzte, hat nun bei den Bauern recherchiert. Sein neues Buch "Schwarzbuch Landwirtschaft" wird nicht nur bei Landwirtschaftsfunktionären und Raiffeisen für Aufregung sorgen. Weiss hat akribisch recherchiert und aufgeschrieben, was Agrar-Insider berichten: über Steuerprivilegien, Fördermillionen für Funktionäre, den hoch subventionierten Zuckermarkt, den Umgang mit widerspenstigen Milchbauern und darüber, wie die Politik Jahr für Jahr große Agro-Konzerne fördert und kleine Bauern in den Ruin treibt.

Das Buch schlägt bereits hohe Wellen in den Medien und kommt zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU gerade  recht.

Der Autor präsentiert sein Buch in den nächsten Wochen/Monaten:
Image

29.10.2010

Ort: Thalia W3, Landstraßer Hauptstraße 2a/2b, 1030 Wien
Veranstalter: Thalia W3, Landstraßer Hauptstraße 2a/2b, 1030 Wien 

 

11.11.2010  19:30 Uhr

Ort: Bildungshaus Mariatrost, Kirchbergstraße 18, 8044 Graz
Veranstalter: Bildungshaus Mariatrost, Kirchbergstraße 18, 8044 Graz 

 

15.11.2010  13:00 Uhr

Ort: Linz
Veranstalter: FSG OÖ

 

22.11.2010 19:30 Uhr

Biohof Fabian, Ludwigshof 34b, Güssing im Burgenland

Veranstalterin: Grüne Bildungswerkstatt Burgenland

 

29.11.2010  

Ort: Innsbruck
Veranstalter: Haus der Begegnung, Innsbruck 

 

24.1.2011

Ort: Cinema Paradiso, Rathausplatz 15/s7, 3100 St. Pölten
Veranstalter: Cinema Paradiso, Rathausplatz 15/s7, 3100 St. Pölten 

 

Zum Autor

Hans Weiss, geboren 1950 in Hittisau, Studium der Psychologie und Soziologie in Innsbruck, Wien, Cambridge und London. Freier Journalist und Buchautor, lebt in Wien. Mehrere journalistische Preise, zuletzt Bruno Kreisky-Anerkennungspreis für das politische Buch (2004). Mehr als ein Dutzend Buchveröffentlichungen mit einer Gesamtauflage von fünf Millionen, u.a. Schwarzbuch Markenfirmen (zusammen mit Klaus Werner, Deuticke 2001/2010), Bittere Pillen (1983/2010), Korrupte Medizin (2008). Das Schwarzbuch Landwirtschaft ist 2010 im Deuticke Verlag erschienen.

 

Bibliographie

Im Deuticke Verlag sind erschienen
2001 Schwarzbuch Markenfirmen. Die Machenschaften der Weltkonzerne
2003 Das neue Schwarzbuch Markenfirmen. Die Machenschaften der Weltkonzerne
2010 Schwarzbuch Landwirtschaft. Die Machenschaften der Agrarpolitik (ET.: Herbst 2010)

Weitere Veröffentlichungen (Auswahl)
1981 Gesunde Geschäfte - die Praktiken der Pharmaindustrie
1983 Bittere Pillen. Nutzen und Risiken von Arzneimitteln
2008 Korrupte Medizin - Ärzte als Komplizen der Konzerne

 

Kommentar zum Buch von Ludwig Rumetshofer, Vorstandsmitglied der ÖBV-Via Campesina Austria:

Vor mehr als einem Monat ließ das Schwarzbuch Landwirtschaft die Wogen innerhalb der österreichischen Agrarlandschaft hochgehen. Autor Hans Weiss löste mit dem Buch eine hitzige Diskussion über die Verteilung von Agrarsubventionen in Österreich aus. Diese Debatte war längst überfällig, wenn man die, wie auch im Buch gut beschriebe, enorme Ungleichverteilung von Geldern betrachtet.

Um jedoch die Probleme der Landwirtschaft zu beschreiben, und sie in weitere Folge Lösungen zuzuführen, genügt es nicht, Zahlen aufzulisten und mit persönlich erfahrenen Momentaufnahmen zu verknüpfen. Vielmehr muss erkannt werden, dass dieses Zahlengerüst der Agrarsubventionen eingebettet ist in ein politisch gewolltes Konstrukt struktureller Rahmenbedingungen, welches die Problematiken wie ländlichen Strukturwandel, nicht nachhaltige Wirtschaftsweise oder „Konventionalisierung des Ökolandbaus" weiter verschärft.

Die Debatte muss grundlegender geführt werden - abseits des „Wachsen oder Weichen"-Dogmas. Es muss ein alternatives Agrar- und Lebensmittelsystem gedacht werden, welches durch die Förderung der Arbeitskraft anstatt der Fläche, höhere ökologische Standards und die Regulierung des Angebots bzw. der landwirtschaftlichen Märkte, kleinstrukturierte und nachhaltig wirtschaftende Betriebe in den Mittelpunkt landwirtschaftlicher Produktion stellt.

 

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 16. September 2011 )
 
< zurück   weiter >