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| Hunger.Macht.Profite. 5 |
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Filmtage zum Recht auf Nahrung
Nachdem die Filmtage Hunger.Macht.Profite. im Jahr 2011 zugunsten von „Nyeleni Europe – Europäisches Forum für Ernährungssouveränität“ pausiert haben, finden im April 2012 zum fünften Mal die Filmtage zum Recht auf Nahrung - Hunger.Macht.Profite.5 statt. Geplant ist, mit kommentierten Filmvorführungen in Oberösterreich, Wien und erstmals in Salzburg und Vorarlberg Station zu machen. Hunger.Macht.Profite.5 zeigt Dokumentarfilme zu den strukturellen Ursachen von Hunger in Zeiten der multiplen Krise. Globale Agrarproduktion, Welternährung, der Zugang zu produktiven Ressourcen und das Recht auf Nahrung werden in verschiedenen Kontexten aufgegriffen. Ein zentraler Bestandteil der Filmtage sind die Filmgespräche, in denen die KinobesucherInnen zu einer vertiefenden Diskussion der Filminhalte eingeladen werden.
Filmtage zum Recht auf Nahrung weil...
... weltweit mehr als 1.000.000.000 (1 Milliarde von 6,9) Menschen hungert. Eine milliardenfache Verletzung des in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verbrieften Rechts jedes Menschen sich zu ernähren.
Hunger ist ländlich... 80% der hungernden Menschen leben am Land, also wo Nahrungsmittel produziert werden. 50% sind KleinbäuerInnen, 20% Landlose, 10% FischerInnen, HirtInnen oder JägerInnen. Dabei ist der Druck auf die Ressource „Land" so stark wie noch nie zuvor: Zwischen 2006-2009 sind zwischen 22 bis 50 Millionen Hektar Ackerland in Afrika, Asien und Lateinamerika an ausländische Investoren verpachtet oder verkauft worden.
Hunger ist weiblich... Im globalen Süden werden 80% der Grundnahrungsmittel von Frauen produziert, aber nur 10% der Anbauflächen gehören Frauen. Zwei Drittel der von Hunger Betroffenen sind weiblich.
Hunger wird gemacht... 10% des Hungers wird durch Katastrophen ausgelöst, aber bei 90% des weltweiten Hungers handelt es sich um chronischen Hunger, verursacht durch ungerechte Handelsbeziehungen, Spekulation mit Grundnahrungsmitteln und falsche Agrarpolitik wie Exportdumping.
Hunger ist ein Geschäft... Gab es Ende der 1970er Jahre weltweit ca. 7000 Saatgutfirmen, so kontrollieren heute zehn Konzerne (u.a. Monsanto, Syngenta, Dupont, Dow und BASF) 67% des Saatgutmarktes. Eben diese Konzerne beherrschen auch 80% des Pestizidmarktes. Damit liegt bald die gesamte Nahrungsmittelkette von der Viehzucht und Veterinärmedizin bis zur Produktion in ihrer Hand.
FIAN Österreich, AgrarAttac, ÖBV-Via Campesina Austria und normale.at initiieren diese Reihe mit dem Ziel, strukturelle Ursachen von Hunger sichtbar zu machen. Weltweit hungert mehr als eine Milliarde Menschen. Das bedeutet eine milliardenfache Verletzung des bereits in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verbrieften Rechts jedes Menschen sich zu ernähren.
Spielorte und Termine:
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| Letzte Aktualisierung ( Montag, 30. Januar 2012 ) |
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