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Sie nennen es "Assoziierung" ... PDF Drucken E-Mail

 

... andere nennen es Neokolonialismus

 

Eine Veranstaltung über die sogenannten "Assoziierungsabkommen", die die EU mit Zentralamerika, Peru und Kolumbien abschließen will.

Warum sie diesen Namen nicht verdienen, wie der Widerstand dagegen aussieht und welche Alternativen es zu Freihandelsabkommen gibt...

Montag, 10.Mai 2010  18:30 Uhr

AAI, Großer Saal (Türkenstraße 3, 1090 Wien)

anschließend Buffet

Die ReferentInnen:

Lorena Zelaya (Honduras)
ist Aktivistin in des „Bloque Popular", der Widerstand gegen Freihandelsabkommen leistet. Seit dem Putsch in Honduras ist sie führendes Mitglied der Widerstandsbewegung.

Carlos Aguilar (Costa Rica)
ist Koordinator des mittelamerikanischen Zweigs des Widerstandsnetzwerks „Grito de los Excluidos".

Beide werden ihre Analyse zu den Assoziierungsabkommen vorstellen und erläutern, warum und wie die sozialen Bewegungen dagegen vorgehen.

Alexandra Strickner ist Obfrau von Attac Österreich,
beschäftigt sich seit Jahren mit der EU-Außenhandelspolitik und stellt Vorschläge für eine solidarische und demokratische Alternative dazu vor.

Ralf Leonhard, Vorstandsmitglied von FIAN-Österreich, moderiert.

Eine Veranstaltung von:

IGLA (www.lateinamerika-anders.org)

Attac (www.attac.at)

Grüne Bildungswerkstatt (www.gbw.at)

Südwind (www.suedwind.at)

FIAN(www.fian.at)

Dreikönigsaktion (www.dka.at)

Guatemala Solidarität Österreich (www.guatemala.at)

Internationaler Versöhnungsbund (www.versoehnungsbund.at)

Im Mai will die EU mit Zentralamerika, Peru und Kolumbien sogenannte „Assoziierungsabkommen" abschließen, mit denen sie vorgibt, den politischen Dialog, Menschenrechte und Entwicklungszusammenarbeit voranzutreiben.

Tatsächlich sind diese Abkommen Freihandelsverträge zur Absicherung der Wirtschaftsinteressen von EU-Konzernen. Es geht um den freien Zugang zu diesen Märkten, um die Absicherung von Investorenrechten und den noch leichteren Zugriff auf natürliche Ressourcen im Interesse von wirtschaftlichen Eliten hier wie dort. Laut Analysen von ExpertInnen sind diese Abkommen noch weitaus schlimmer für die Menschen und die Umwelt dieser Länder als jene Abkommen, die mit den USA abgeschlossen wurden.

Dass für die EU diese wirtschaftlichen Interessen im Vordergrund stehen, zeigt sich auch darin, dass sie selbst mit der illegitimen Regierung von Porfirio Lobo in Honduras zusammenarbeitet, in dessen zwei Monaten Amtszeit über 20 politische Morde an Angehörigen der Widerstandsbewegung verübt wurden.
Alexandra Strickner ist Obfrau von Attac Österreich, beschäftigt sich seit Jahren mit der EU-Außenhandelspolitik und stellt Vorschläge für eine solidarische und demokratische Alternative dazu vor.
Eine Veranstaltung von:
www.lateinamerika-anders.org
www.attac.at
www.gbw.at
www.suedwind.at
www.fian.at
www.dka.at
www.guatemala.at Hintergrundinformationen auf: www.versoehnungsbund.at www.stop-assoziierung.de

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 26. August 2010 )
 
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