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Info

AGRARPOLITIK

Für eine Demokratische Lebensmittelpolitik und Ernährungssouveränität!

Im Laufe der letzten Jahre wurde die europäische Landwirtschaft von zahlreichen Krisen und Skandalen erschüttert. Der rasche Strukturwandel, die sich wiederholenden Gesundheitsskandale in der Massentierhaltung, die zunehmende Verschmutzung von Wasser durch Pestizide etc. machen deutlich, wie sehr die derzeitige Agrarpolitik den Bäuerinnen und Bauern, den VerbraucherInnen, den SteuerzahlerInnen, der Gesundheit, der Umwelt, dem ländlichen Raum und dem Süden schadet.

Die ÖBV setzt sich für eine Demokratische Lebensmittelpolitik ein:


Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU



Termine

Nov
25
Sa
Land für Essen statt für Profite – Diskussion @ Kautschitzhaus
Nov 25 um 19:30

Info & Diskussion

Der Zugang zu fruchtbarem Boden und zu sauberem Wasser ist immer mehr umkämpft – sowohl im globalen Süden, als auch in Europa und Österreich. Große Unternehmen ergreifen immer mehr Kontrolle über natürliche Ressourcen und bestimmend darüber hinaus was, wie, von wem und für wen auf diesen Flächen produziert wird. Oft verknüpfen sie ihre „Investitionen“ mit den Versprechen nach wirtschaftlichen Aufschwung und Arbeitsplätzen. Wie funktioniert dieses „control grabbing“ und was sind seine Folgen für Umwelt, Wirtschaft, Soziales und Demokratie? Was hat das mit unserer Region zu tun? Wer soll bei uns über Land und Wasser verfügen und wofür soll es genutzt werden?

Impulse von und Diskussion mit:
Brigitte Reisenberger (FIAN – Mit Menschenrechten gegen den Hunger) zu „control grabbing“ im globalen Süden
Franziskus Forster (ÖBV) zu aktuellen Entwicklungen in Europa und Österreich

Eintritt frei, Spenden erwünscht

in Kooperation mit Manoj – Solidaritätsprojekt Pölstal, Gemeinde PölsOberkurzheim, Katholisches Bildungswerk, FIAN, Projekt „Hands on the Land“

gefördert von der österreichischen Gesellschaft für politische Bildung

am Tag darauf findet ein Workshop zum Thema statt: Land für Essen statt für Profite – Workshop

Nov
26
So
Land für Essen statt für Profite – Workshop @ Neue Mittelschule Pöls
Nov 26 um 9:30 – 14:00

Vertiefender Workshop

In dem Workshop werden die Themen aus der Abendveranstaltung vertieft und Handlungsmöglichkeiten erarbeitet. Was haben wir mit „control grabbing“ in anderen Teilen Europas und der Welt zu tun? Wo verliert in unserer Region die lokale Bevölkerung Kontrolle über Land und Wasser? Welche Entwicklung wünschen wir uns für unsere Region? Was können wir tun?

Um Voranmeldung für den Workshop wird gebeten:

Bei Bedarf helfen wir auswärtigen Teilnehmer*innen gerne, einen Übernachtungsplatz in Pöls zu finden.

 

In Kooperation mit Manoj – Solidaritätsprojekt Pölstal, Gemeinde Pöls-Oberkurzheim, Katholisches Bildungswerk, FIAN, Projekt „Hands on the Land“

gefördert von der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung

 

am Tag zuvor findet eine Diskussion zum Thema statt: Land für Essen statt für Profite – Diskussion

weitere Infos folgen auf www.viacampesina.at

ÖBV-Vernetzungstreffen im Dreiländereck (NÖ, Stmk, Bgld) @ Reisenbäuerinnen-Hof
Nov 26 um 11:00

Impulse für eine kreative und lustvolle bäuerliche Vernetzung

Diskussion: Wie geht’s weiter mit der Vernetzung im Dreiländereck?

mit Christine Pichler-Brix (ÖBV-Obfrau) und Hildegard Bachler (aktive ÖBV-Bäuerin in OÖ)

 

Weiters: Brunch (bitte alle etwas mitbringen), Saatguttausch und Hofführung

Alle Interessierten (Bäuerinnen, Bauern und alle anderen) sind herzlich willkommen.

 

Um Voranmeldung bis 18. Nov wird gebeten:

 

Nov
28
Di
ÖBV-Frauenarbeitskreis-Treffen @ Haus der Frau
Nov 28 ganztägig

Bei diesem Treffen wollen wir uns darüber austauschen, was uns aktuell beschäftigt. Weiters möchten wir unsere Aktivitäten für das Kalenderjahr 2018 planen! Du kannst gerne schon im Vorhinein Ideen dazu schicken. Alle Frauen, die eine Zukunft in der Landwirtschaft suchen oder bereits in der Landwirtschaft arbeiten, sind herzlich willkommen. Fahrtkosten und Mittagessen können von der ÖBV übernommen werden.

Wir bitten um Voranmeldung und Rückfrage bezüglich des Termins unter , 01 8929400

Nov
29
Mi
Unser Boden: Lebensgrundlage oder Spekulationsobjekt? @ Gasthaus zum fidelen Bauern
Nov 29 um 19:30

Film & Diskussion

Film: Die neuen Großgrundbesitzer – Das Geschäft mit Europas Boden, DE 2015, 53 min

Ackerland wird weltweit rar. Aktiengesellschaften & Co. investieren zunehmend in Land. Die (Klein)Bäuerinnen und -bauern können gegen diese Marktmacht kaum mehr bestehen. Die Folge: Das Land befindet sich zunehmend in der Hand einiger weniger … Wie gehen wir in unserer Region mit landwirtschaftlichem Boden um? Wer soll darüber verfügen? Wofür soll er genutzt werden?

Diskussion mit:
– Martin Gschwandtner (Bezirkshauptmann Vöcklabruck)
– Maria Grünbacher (Außerfamiliäre Hofübernehmerin)
– Sepp Walkolbinger (Biobauer)
– Franziskus Forster (ÖBV)

Eintritt frei, Spende erbeten

Kontakt:

Gefördert vom Land Oberösterreich

 

Dez
2
Sa
WIR UND JETZT! @ Gesundheitszentrum "Goldenes Kreuz"
Dez 2 um 15:00 – 20:30

Das Zukunftsforum für aktive und engagierte Menschen

Liebe engagierte Menschen,

seit 2014 veranstaltet der Verein ebi unter dem Motto „Wir & Jetzt“ regionale „Zukunftssymposien“ mit dem Ziel der Vernetzung und Unterstützung aktiver Menschen. Heuer laden wir nach Krems ein und verbinden den Austausch mit dem Kinofilm „Die Zukunft ist besser als ihr Ruf“. Wir freuen uns über die Teilnahme der Filmemacherin, Teresa Distelberger.

Sehr herzlich willkommen sind Menschen, die in ihrer Region etwas bewegen oder bewegen möchten. Egal ob ein Projekt vorhanden ist, eine Idee oder auch der Wunsch, gemeinsam für eine lebenswerte Zukunft zu wirken. Neugierige dürfen sich vom Film und den Anwesenden anstecken lassen.

Das Aktivist*innen-Forum bietet Gelegenheit für Vernetzung, Austausch und Inspiration.

Programm hier.

FILM – KENNENLERNEN – AUSTAUSCH – UNTERSTÜTZUNG
Der Kinofilm „Die Zukunft ist besser als ihr Ruf“ holt engagierte Öster­reicherInnen vor den Vorhang, die solche Projekte betreiben. Nicht wie Superhelden, sondern als Menschen „wie du und ich“ verbreiten sie dabei authentisch Inspiration und Mut zum Initiativ-Werden. Engagierte Menschen gibt es auch in unserer Region! Diese möchten wollen wir mit unserer Veranstaltung vernetzen und unterstützen!

Beitrag
Film: freie Spende
Film und Forum: 20 bis 40 Euro nach Selbsteinschätzung (soll kein Hindernis sein)

Wir bitten um Anmeldung hier.

Auf einen spannenden Abend mit Zukunft freuen sich
Sabine Haslinger und Martin Kirchner

Wir freuen uns über Verbreitung in Deinem/Ihrem Netzwerk!

—–
Verein ebi – eigenständige Bildungsinitiativen
Web: www.verein-ebi.at, Tel: 0680 / 12 76 432

Dez
12
Di
Campus Lecture – Wirtschaft anders denken! @ Festsaal der FH Campus Wien
Dez 12 um 16:00 – 20:00

In Erinnerung an Eva Klawatsch-Treitl – Netzwerkerin und Brückenbauerin

Der Verein JOAN ROBINSON und die Arbeitsgruppe „Frauen und Wirtschaft“ von WIDE (Entwicklungspolitisches Netzwerk für Frauenrechte und feministische Perspektiven) laden gemeinsam mit der FH Campus Wien in Kooperation mit dem Bachelorstudium Soziale Arbeit zu einer Veranstaltung in Erinnerung an Eva Klawatsch-Treitl ein. Eva fehlt in unserer Mitte, und wir wollen in dieser Veranstaltung auf ihr Wirken zurückschauen.

In der „Campus Lecture – Wirtschaft anders denken! In Erinnerung an Eva Klawatsch-Treitl – Netzwerkerin und Brückenbauerin“ wird auf ihre Arbeit an der Fachhochschule eingegangen und das Handbuch „Wirtschaft anders denken. Feministische Care-Ökonomie: Theorie und Methoden“, das sie maßgeblich mit den Mitgliedern des Vereins JOAN ROBINSON und WIDE entwickelt hat, präsentiert.

Das Handbuch steht repräsentativ für das feministische und entwicklungspolitische Engagement von Eva. Sie war Netzwerkerin und Brückenbauerin, zwischen Wissenschaft und Praxis, Entwicklungspolitik und sozialer Arbeit und Menschen aus vielen Ländern dieser Welt.

Anmeldung bitte bis 4. Dezember 2017:

Einladungs-Folder hier.

 

weitere Infos:

http://www.campusnetzwerk.ac.at

http://www.fh-campuswien.ac.at/soz_b

http://www.wide-netzwerk.at

 

 

Jan
20
Sa
Lustvoll engagieren! – Gemeinsam für ein gutes Leben für alle @ Vöcklabruck (OÖ)
Jan 20 um 9:30 – 16:00

Workshop

Wer schweigt stimmt zu. Aber wie können wir für unsere Anliegen aktiv werden und bleiben? Wie verschaffen wir uns als Teil der Zivilgesellschaft Gehör? Welche Mittel und Wege gibt’s da? Was bewährt sich wann? Und wie erhalten wir uns die Freude am Engagieren?

Ein Workshop für all jene, die aktiv werden wollen und die lustvoll aktiv bleiben wollen – für eine zukunftsfähige Landwirtschaft, gutes Essen für alle und für mehr.

Mehr dazu demnächst auf www.viacampesina.at unter „Termine“

Anmeldung: , 01 89 29 400

Gefördert vom Land Oberösterreich

Jan
26
Fr
Bäuerinnenkabarett in St. Georgen an der Gusen (OÖ) @ Pfarrheim
Jan 26 um 20:00

„Die Miststücke“

Bäuerinnen spielen Kabarett. Pointiert vermitteln sie die unzähligen Anforderungen des bäuerlichen Alltags in unserer verbürokratisierten Welt. Der Stoff für ihr preisgekröntes Bühnenstück ist aus dem Leben gegriffen: Generationskonflikte und Machtstrukturen am Hof, Förder(un)wesen, Ohnmacht gegenüber der Standesvertretung, Hygienevorschriften, und Genderproblematik. Seit zehn Jahren touren die aktiven Bäuerinnen höchst erfolgreich durch Österreich. Sie räumen auf mit einem „verklärten“ Bild von der Lebenswelt Bauernhof.

Im Anschluss an die Kabarettaufführung wird eine kleine Gruppe der Marktmusik St. Georgen zum Tanz spielen.

Veranstalterin: Pfarre St. Georgen an der Gusen

Kontakt: Ferdinand Böhm 0699 11036676

Jan
31
Mi
Bäuerinnenkabarett in Grillenberg bei Altenmarkt (NÖ) @ Gasthaus Fuchs
Jan 31 um 14:00

„Die Miststücke“

Bäuerinnen spielen Kabarett. Pointiert vermitteln sie die unzähligen Anforderungen des bäuerlichen Alltags in unserer verbürokratisierten Welt. Der Stoff für ihr preisgekröntes Bühnenstück ist aus dem Leben gegriffen: Generationskonflikte und Machtstrukturen am Hof, Förder(un)wesen, Ohnmacht gegenüber der Standesvertretung, Hygienevorschriften, und Genderproblematik. Seit zehn Jahren touren die aktiven Bäuerinnen höchst erfolgreich durch Österreich. Sie räumen auf mit einem „verklärten“ Bild von der Lebenswelt Bauernhof.

weitere Infos folgen auf www.viacampesina.at


Artikel

23. November 2017

Kleinbauern, bäuerlich wirtschaftende Betriebe und indigene Völker „ernähren die Welt und kühlen die Erde“

Pressemeldung der Arbeitsgemeinschaft bäuerliches Leben e.V. (AbL) vom 10.11.2017 Kleinbauern, bäuerlich-wirtschaftende Betriebe und indigene Völker „ernähren die Welt und kühlen die Erde“. Deshalb ist die globale Bauern- und Kleinbauernbewegung La Via Campesina nach Bonn gekommen...
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11. Oktober 2017

Wahl 2017: Agrarpolitik für eine gerechte Gesellschaft

ÖBV-Bäuerinnen und Bauern erheben ihre Stimme gegen Ausgrenzung

„Das politische Klima wird immer autoritärer. ‚Alle Macht den Starken‘ ist dabei die Devise. Auch im ländlichen Raum sind diese Entwicklungen zu spüren. (1) Dagegen erheben wir laut und deutlich unsere Stimme und unterstützen den Solidaritätspakt der Zivilgesellschaft. (2)“ so Florian Walter von der ÖBV-Via Campesina Austria.
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2. Oktober 2017

Peasant Rights

UN-Menschenrechtsrat setzt Erarbeitung für Internationale Erklärung der Rechte von Kleinbauern fort

Die Menschenrechtsorganisation FIAN und die Österreichische Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung ÖBV-Via Campesina Austria begrüßen die Entscheidung des UN-Menschenrechtsrats, die Erarbeitung der „Internationalen Erklärung der Rechte von Kleinbauern und -bäuerinnen und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten“ im nächsten Jahr fortzusetzen. Der Rat hat am Freitag das Mandat der zuständigen Arbeitsgruppe mit deutlicher Mehrheit verlängert: 34 Ja-Stimmen stehen zwei Nein-Stimmen und elf Enthaltungen gegenüber. Die meisten europäischen Staaten haben sich enthalten.
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9. Juni 2017

Kurzfilm zur ÖBV-Bäuerinnenaktion in Alpbach: mit Chor, Kühen und Kreativität

Wie Minister Rupprechter auf die Intervention der ÖBV-Bäuerinnen reagierte: Endlich ist er da - der Filmclip über die ÖBV-Bäuerinnenaktion in Alpbach: Youtube (5-Minuten-Version) Facebook (2-Minuten-Version, funktioniert auch ohne Ton) Das Video zeigt eindrücklich und amüsant, wie Bäuerinnen lautstark und kreativ ihre Anliegen öffentlich vortragen können. Weiters zeigt es, wie Herr Minister Rupprechter mit Kritik und politischen/künstlerischen Interventionen umgeht. Schauplatz: Tagung „Frauen in Bergregionen“, veranstaltet vom Ministerium für ein lebenswertes Österreich. Alpbach, 18. April 2017. Hintergrund: Die ÖBV-Frauen, die seit Jahrzehnten die Anliegen von Frauen im Berggebiet vertreten, hatten von den Organisator_innen keine Einladung für einen inhaltlichen Beitrag bekommen. Davon ließen sie sich nicht abhalten ... Protagonist_innen: ÖBV-Bäuerinnen, ein Frauenchor aus dem Mühlviertel, lebengroße Cartoon-Kühe, gestaltet von Gerhard Haderer und der ÖBV-Regionalgruppe Vöcklabruck, sowie Landwirtschaftsminister Rupprechter Rahmenbedingungen: Aprilwetter mit Schneetreiben und Sonnenschein Highlights: ein Bäuerinnen-Rap, ein Bäuerinnen-Manifest, ein Kuh-Raub, eine fehlende Brille, ein liegengelassener offener Brief ...
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2. Mai 2017

Gutes Essen für alle!

Auf dem Weg zu einer demokratischen Lebensmittelpolitik DI, 16. Mai – Wohin des Weges? Landwirtschaft am Scheideweg DO, 18. Mai – Habe die Lehre! Kritische Agrarwissenschaften im Fokus SA, 20. Mai – Wir haben es satt! Tagung   Die Wir haben es satt – Plattform lädt gemeinsam mit Südwind, BOKUs KriStus und dem entwicklungspolitischen Referat der ÖH-Boku-Wien zu einer Schwerpunktwoche voller Inputs, Diskussion und Austausch für ein weltweit sozial gerechtes und agrarökologisches Landwirtschafts- und Ernährungssystem. Die Teilnahme ist kostenlos.
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21. April 2017

Frauenkonferenz in Alpbach – Bäuerinnenaktion

Bäuerinnen (und Haderer-Kühe) fordern „Mehr Höfe statt Freihandel“

Es braucht 50% Frauen in allen agrarpolitischen Gremien und eine Willkommenskultur für feministische ökologische Initiativen Im Rahmen des österreichischen Vorsitzes der Alpenkonvention findet vom 18. bis 19. April 2017 in Alpbach/Tirol die Internationale Konferenz „Frauen in Bergregionen“ statt. Die Konferenz soll „die einzigartige Rolle von Frauen in den Mittelpunkt stellen“ und „ihren unverzichtbaren Beitrag zum Schutz, der Erhaltung und der Weiterentwicklung von Gebirgsregionen beleuchten“. Der Frauenarbeitskreis der Österreichischen Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung (ÖBV-Via Campesina Austria) kritisiert anlässlich der Konferenz, dass es trotz aller Lippenbekenntnisse an politischem Willen fehle, ökologische, demokratische und geschlechtergerechte Initiativen im ländlichen Raum angemessen zu unterstützen.
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6. April 2017

E-Petition für die UN-Erklärung zu den Rechten von Kleinbäuer_innen

Ohne Bäuer_innen kein Essen! Jetzt ihre Rechte stärken und Petition unterzeichnen!
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2. April 2017

Beteiligt Euch an der Konsultation zur GAP

Die ÖBV-Via Campesina Austria fordert alle Menschen auf, denen ein demokratisches, ökologisches und sozial gerechtes Agrar- und Lebensmittelsystem am Herzen liegt, sich an der Online-Konsultation der EU zur GAP zu beteiligen. Die Europäische Kommission hat eine Online-Konsultation zur Modernisierung und Vereinfachung der gemeinsamen  Agrarpolitik (GAP) lanciert. Sie dient dazu, die Meinung der EU-Bürger_innen zu den zukünftigen Schwerpunkten und Zielen der Agrarpolitik einzuholen. Im Gegensatz zur Auffassung mancher agrarischen Organisationen soll die Konsultation allen Betroffenen – also den Bauern und Bäuerinnen, den NGOs, den Interessenvertretungen und allen Bürger_innen – die Gelegenheit bieten, ihre Einschätzungen und Forderungen zur Gestaltung der Agrarpolitik (GAP) nach 2020 darzulegen. Die Konsultation läuft noch bis  2. Mai 2017. Man kann sich daran beteiligen, indem man das Antwortformular auf der Konsultations-Website ausfüllt.
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31. März 2017

Milchaktion

Aktion am 31.März 2017, ab 10 Uhr in Linz

beim Raiffeisengebäude (Schillerstr., Ecke Khevenhüllerstr.) am Südbahnhofmarkt Den idyllischen freien Milchmarkt gibt es nicht! Der Milchmarkt ist in einer schweren Krise. Das Abschaffen der Milchquote mit 1. April 2015 hat zu einer vorhersehbaren Überproduktion geführt und die Milchpreise auf Talfahrt geschickt. Überschüsse werden exportiert und zu Dumpingpreisen verkauft. Viele Bauern und Bäuerinnen in ganz Europa sind durch die drastisch fallenden Preise in ihrer Existenz bedroht. Aber auch ihre Kolleg_innen im Globalen Süden können dem Preisdruck nicht Stand halten. Die bisher getroffenen Maßnahmen der Politik sind nur kurzfristig gedacht und bringen keine langfristigen Perspektiven. Gleichzeitig stehen Milchbäuerinnen und -bauern in einer großen Abhängigkeit von den Molkereien und können kaum zu anderen Verarbeitern wechseln. Der österreichische Raiffeisenverband verarbeitet und verkauft 95% der in Österreich produzierten Milch. Sie sind damit wesentlich mit Verantwortlich für die Überproduktion und die schlechte Situation der Milchbäuerinnen und -bauern. Ernährungssouveränität sieht anders aus!
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6. März 2017

GAP-Reform: Wir brauchen eine demokratische Lebensmittelpolitik!

Die ÖBV-Via Campesina Austria fordert einen radikalen Umbau der derzeitigen Agrarpolitik. Der Agrarministerrat der EU berät heute über die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) für die Zeit ab 2020. Die Herausforderungen, vor denen die EU und ihre Mitgliedsstaaten stehen, sind zahlreich: Trotz des Einsatzes von vielen Milliarden Steuergeldern pro Jahr für die GAP müssen immer mehr bäuerliche Betriebe ihre Hoftore schließen. Die Artenvielfalt in Europa ist bedroht, Tiere werden in Massentierhaltungssystemen unwürdig gehalten, Pestizide beeinträchtigen die Umwelt und sorgen für Bienensterben, die industrielle Landwirtschaft schädigt das Klima und der Export von subventionierten Produkten bringt Bauern und Bäuerinnen im globalen Süden in Bedrängnis. Immer mehr Bürger_innen wenden sich gegen diese Art der Lebensmittelerzeugung und wünschen sich, dass ihr Essen so produziert wird, dass weder Menschen, noch Tiere oder die Umwelt ausgebeutet werden.
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