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Info

Rechte von Kleinbäuerinnen und –bauern stärken

Hunger betrifft in erster Linie diejenigen, die am Land leben und einen Großteil der globalen Lebensmittel produzieren. Die ÖBV setzt sich seit 2002 gemeinsam mit FIAN und La Via Campesina für eine internationale Deklaration für die Rechte von Kleinbäuer_ innen und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten, ein. Eine Deklaration würde einerseits bestehende Rechte systematisch zusammenführen und andererseits neue Rechte (z.B. Recht auf Land oder auf Biodiversität) festschreiben.

Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen in Genf hat im September 2012 ein Mandat erteilt, um an einer Deklaration für die Rechte von Kleinbäuer_innen zu arbeiten. Das war ein Meilenstein! Nun tagt die damit betraute Arbeitsgruppe regelmäßig. Die EU – und auch Österreich – stehen der Erklärung nach wie vor kritisch gegenüber. Aber die Unterstützung im Menschenrechtsrat wächst stetig. Wir müssen im nächsten Jahr noch viel Überzeugungsarbeit leisten.

Ohne Bäuerinnen und Bauern kein Essen. Stärken wir gemeinsam ihre Rechte! Petition unterzeichnen



Termine

Nov
25
Sa
Land für Essen statt für Profite – Diskussion @ Kautschitzhaus
Nov 25 um 19:30

Info & Diskussion

Der Zugang zu fruchtbarem Boden und zu sauberem Wasser ist immer mehr umkämpft – sowohl im globalen Süden, als auch in Europa und Österreich. Große Unternehmen ergreifen immer mehr Kontrolle über natürliche Ressourcen und bestimmend darüber hinaus was, wie, von wem und für wen auf diesen Flächen produziert wird. Oft verknüpfen sie ihre „Investitionen“ mit den Versprechen nach wirtschaftlichen Aufschwung und Arbeitsplätzen. Wie funktioniert dieses „control grabbing“ und was sind seine Folgen für Umwelt, Wirtschaft, Soziales und Demokratie? Was hat das mit unserer Region zu tun? Wer soll bei uns über Land und Wasser verfügen und wofür soll es genutzt werden?

Impulse von und Diskussion mit:
Brigitte Reisenberger (FIAN – Mit Menschenrechten gegen den Hunger) zu „control grabbing“ im globalen Süden
Franziskus Forster (ÖBV) zu aktuellen Entwicklungen in Europa und Österreich

Eintritt frei, Spenden erwünscht

in Kooperation mit Manoj – Solidaritätsprojekt Pölstal, Gemeinde PölsOberkurzheim, Katholisches Bildungswerk, FIAN, Projekt „Hands on the Land“

gefördert von der österreichischen Gesellschaft für politische Bildung

am Tag darauf findet ein Workshop zum Thema statt: Land für Essen statt für Profite – Workshop

Nov
26
So
Land für Essen statt für Profite – Workshop @ Neue Mittelschule Pöls
Nov 26 um 9:30 – 14:00

Vertiefender Workshop

In dem Workshop werden die Themen aus der Abendveranstaltung vertieft und Handlungsmöglichkeiten erarbeitet. Was haben wir mit „control grabbing“ in anderen Teilen Europas und der Welt zu tun? Wo verliert in unserer Region die lokale Bevölkerung Kontrolle über Land und Wasser? Welche Entwicklung wünschen wir uns für unsere Region? Was können wir tun?

Um Voranmeldung für den Workshop wird gebeten:

Bei Bedarf helfen wir auswärtigen Teilnehmer*innen gerne, einen Übernachtungsplatz in Pöls zu finden.

 

In Kooperation mit Manoj – Solidaritätsprojekt Pölstal, Gemeinde Pöls-Oberkurzheim, Katholisches Bildungswerk, FIAN, Projekt „Hands on the Land“

gefördert von der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung

 

am Tag zuvor findet eine Diskussion zum Thema statt: Land für Essen statt für Profite – Diskussion

weitere Infos folgen auf www.viacampesina.at

Nov
28
Di
ÖBV-Frauenarbeitskreis-Treffen @ Haus der Frau
Nov 28 ganztägig

Bei diesem Treffen wollen wir uns darüber austauschen, was uns aktuell beschäftigt. Weiters möchten wir unsere Aktivitäten für das Kalenderjahr 2018 planen! Du kannst gerne schon im Vorhinein Ideen dazu schicken. Alle Frauen, die eine Zukunft in der Landwirtschaft suchen oder bereits in der Landwirtschaft arbeiten, sind herzlich willkommen. Fahrtkosten und Mittagessen können von der ÖBV übernommen werden.

Wir bitten um Voranmeldung und Rückfrage bezüglich des Termins unter , 01 8929400

Nov
29
Mi
Unser Boden: Lebensgrundlage oder Spekulationsobjekt? @ Gasthaus zum fidelen Bauern
Nov 29 um 19:30

Film & Diskussion

Film: Die neuen Großgrundbesitzer – Das Geschäft mit Europas Boden, DE 2015, 53 min

Ackerland wird weltweit rar. Aktiengesellschaften & Co. investieren zunehmend in Land. Die (Klein)Bäuerinnen und -bauern können gegen diese Marktmacht kaum mehr bestehen. Die Folge: Das Land befindet sich zunehmend in der Hand einiger weniger … Wie gehen wir in unserer Region mit landwirtschaftlichem Boden um? Wer soll darüber verfügen? Wofür soll er genutzt werden?

Diskussion mit:
– Martin Gschwandtner (Bezirkshauptmann Vöcklabruck)
– Maria Grünbacher (Außerfamiliäre Hofübernehmerin)
– Sepp Walkolbinger (Biobauer)
– Franziskus Forster (ÖBV)

Eintritt frei, Spende erbeten

Kontakt:

Gefördert vom Land Oberösterreich

 

Jan
26
Fr
Bäuerinnenkabarett in St. Georgen an der Gusen (OÖ) @ Pfarrheim
Jan 26 um 20:00

„Die Miststücke“

Bäuerinnen spielen Kabarett. Pointiert vermitteln sie die unzähligen Anforderungen des bäuerlichen Alltags in unserer verbürokratisierten Welt. Der Stoff für ihr preisgekröntes Bühnenstück ist aus dem Leben gegriffen: Generationskonflikte und Machtstrukturen am Hof, Förder(un)wesen, Ohnmacht gegenüber der Standesvertretung, Hygienevorschriften, und Genderproblematik. Seit zehn Jahren touren die aktiven Bäuerinnen höchst erfolgreich durch Österreich. Sie räumen auf mit einem „verklärten“ Bild von der Lebenswelt Bauernhof.

Im Anschluss an die Kabarettaufführung wird eine kleine Gruppe der Marktmusik St. Georgen zum Tanz spielen.

Veranstalterin: Pfarre St. Georgen an der Gusen

Kontakt: Ferdinand Böhm 0699 11036676

Jan
31
Mi
Bäuerinnenkabarett in Grillenberg bei Altenmarkt (NÖ) @ Gasthaus Fuchs
Jan 31 um 14:00

„Die Miststücke“

Bäuerinnen spielen Kabarett. Pointiert vermitteln sie die unzähligen Anforderungen des bäuerlichen Alltags in unserer verbürokratisierten Welt. Der Stoff für ihr preisgekröntes Bühnenstück ist aus dem Leben gegriffen: Generationskonflikte und Machtstrukturen am Hof, Förder(un)wesen, Ohnmacht gegenüber der Standesvertretung, Hygienevorschriften, und Genderproblematik. Seit zehn Jahren touren die aktiven Bäuerinnen höchst erfolgreich durch Österreich. Sie räumen auf mit einem „verklärten“ Bild von der Lebenswelt Bauernhof.

weitere Infos folgen auf www.viacampesina.at

Feb
3
Sa
Frauen erspielen Zukunft – Neue Szenen für die Landwirtschaft @ Jufa Hotel Salzburg
Feb 3 um 10:00 – Feb 4 um 16:00

Seminar für Frauen* in der Landwirtschaft und für Frauen* am Weg dorthin

Wie stelle ich mir ein gutes, erfülltes Leben in der Landwirtschaft vor? Welche Visionen habe ich für meinen Lebensweg, meine Beziehungen, den Hof, das Dorf, die Gesellschaft …? Wie kann ich und wie können wir Wandel in die Welt bringen, im Sinne eines guten Lebens für alle? In diesem Seminar wollen wir scheinbar Undenkbares spielen und Unerwartbares erwarten! Wir nutzen Übungen und Spiele aus der Welt des Theaters, um neue Handlungsmöglichkeiten zu erproben.

Wir müssen uns in unseren Visionen, im Denken und im Handeln nicht anpassen, weder an enge Frauenbilder noch an die Männerwelt! Jede kann sein wie sie sein möchte! Wir fragen auch danach, was „Feminismus“ für uns Frauen* in der Landwirtschaft bedeuten kann. Wir wollen dieses Wochenende spielerisch, humorvoll und solidarisch miteinander verbringen. Wir wollen uns mit einander austauschen, vernetzen, uns ermutigen und unseren Horizont erweitern.

Für das Seminar sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Jede kann Theater! Mitzubringen: Neugier und die Bereitschaft sich auf sich selbst, die Gruppe und auf neue Erfahrungen einzulassen.

Trainerinnen: Birgit Fritz & Renate Schneider sind Expert_innen für die Methoden des lateinamerikanischen Volkstheaters nach Augusto Boal

Ort: Jufa Hotel Salzburg, Josef Preis Allee 18, 5020 Salzburg

Kosten: Seminarbeitrag inkl. Übernachtung & Verpflegung: 140 € für ÖBV-Mitglieder/160 € für Nicht-Mitglieder. (Bei Bedarf nach Ermäßigung bitte Bescheid geben.)

Kinderbetreuung wird bei Bedarf organisiert.

Veranstaltungsflyer: Flyer hier downloaden

Anmeldung bis spätestens 14. Jan 2018: , 01 89 29 400

Verpflegung und Übernachtung im Doppelzimmer im Jufa Hotel. (Gegen Aufpreis auch Einzelzimmer möglich.)
Mitzubringen: Hausschuhe, bequeme Kleidung
Anreise: Vom Bahnhof Salzburg mit dem Bus: Busbahnhof am Bahnhofsvorplatz – Linie 3, 5, 6 oder 170 bis zur Haltestelle „Justizgebäude“

Veranstaltet vom ÖBV-Frauenarbeitskreis in Kooperation mit „KoKon– bildung+beratung für frauen“ und dem „Lungauer Frauennetzwerk“

Gefördert von der „Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung“ und dem „Ministerium für Frauen und Gesundheit“

 

 

Apr
7
Sa
Kleine Höfe: Überlebensgrundlage, Werbegag, Wertanlage oder was? @ Tirol
Apr 7 – Apr 8 ganztägig

Informationen, Diskussionen, Workshops und mehr

Gefördert von der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung

weiter Infos demnächst auf www.viacampesina.at unter „Termine“


Artikel

2. Oktober 2017

Peasant Rights

UN-Menschenrechtsrat setzt Erarbeitung für Internationale Erklärung der Rechte von Kleinbauern fort

Die Menschenrechtsorganisation FIAN und die Österreichische Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung ÖBV-Via Campesina Austria begrüßen die Entscheidung des UN-Menschenrechtsrats, die Erarbeitung der „Internationalen Erklärung der Rechte von Kleinbauern und -bäuerinnen und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten“ im nächsten Jahr fortzusetzen. Der Rat hat am Freitag das Mandat der zuständigen Arbeitsgruppe mit deutlicher Mehrheit verlängert: 34 Ja-Stimmen stehen zwei Nein-Stimmen und elf Enthaltungen gegenüber. Die meisten europäischen Staaten haben sich enthalten.
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6. April 2017

E-Petition für die UN-Erklärung zu den Rechten von Kleinbäuer_innen

Ohne Bäuer_innen kein Essen! Jetzt ihre Rechte stärken und Petition unterzeichnen!
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Literatur