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Rechte von Kleinbäuerinnen und –bauern stärken

Hunger betrifft in erster Linie diejenigen, die am Land leben und einen Großteil der globalen Lebensmittel produzieren. Die ÖBV setzt sich seit 2002 gemeinsam mit FIAN und La Via Campesina für eine internationale Deklaration für die Rechte von Kleinbäuer_ innen und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten, ein. Eine Deklaration würde einerseits bestehende Rechte systematisch zusammenführen und andererseits neue Rechte (z.B. Recht auf Land oder auf Biodiversität) festschreiben.

Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen in Genf hat im September 2012 ein Mandat erteilt, um an einer Deklaration für die Rechte von Kleinbäuer_innen zu arbeiten. Das war ein Meilenstein! Nun tagt die damit betraute Arbeitsgruppe regelmäßig. Die EU – und auch Österreich – stehen der Erklärung nach wie vor kritisch gegenüber. Aber die Unterstützung im Menschenrechtsrat wächst stetig. Wir müssen im nächsten Jahr noch viel Überzeugungsarbeit leisten.

Ohne Bäuerinnen und Bauern kein Essen. Stärken wir gemeinsam ihre Rechte! Petition unterzeichnen



Termine

Mrz
22
Do
Theater: Feldforschung – Protokoll einer mageren Ausbeite
Mrz 22 um 20:00 – 22:30 | Bregenz: Theaterkosmos

Lecture Performance zum Erntehlfer_innen-Streik 2013 in Tirol. Das Stück thematisiert die Arbeitsbedingungen von Erntehelfer_innen und Saisonarbeiter_innen in der österreichischen Landwirtschaft und deren Kampf um ihre Rechte.

Apr
7
Sa
Kleine Höfe: Überlebensgrundlage, Werbegag, Wertanlage oder was?
Apr 7 – Apr 8 ganztägig | Tirol

Informationen, Diskussionen, Workshops und mehr

Gefördert von der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung

weiter Infos demnächst auf www.viacampesina.at unter „Termine“


Artikel

7. Dezember 2017

Handelsabkommen EU-Mercosur: Agrar-, Fleisch- und Autoindustrie versus Klima, Verbraucher*innen und bäuerliche Landwirtschaft

ÖBV fordert eine Demokratisierung der Handels- und Lebensmittelpolitik und einen Stopp der Verhandlungen
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2. Oktober 2017

Peasant Rights

UN-Menschenrechtsrat setzt Erarbeitung für Internationale Erklärung der Rechte von Kleinbauern fort

Die Menschenrechtsorganisation FIAN und die Österreichische Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung ÖBV-Via Campesina Austria begrüßen die Entscheidung des UN-Menschenrechtsrats, die Erarbeitung der „Internationalen Erklärung der Rechte von Kleinbauern und -bäuerinnen und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten“ im nächsten Jahr fortzusetzen. Der Rat hat am Freitag das Mandat der zuständigen Arbeitsgruppe mit deutlicher Mehrheit verlängert: 34 Ja-Stimmen stehen zwei Nein-Stimmen und elf Enthaltungen gegenüber. Die meisten europäischen Staaten haben sich enthalten.
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6. April 2017

E-Petition für die UN-Erklärung zu den Rechten von Kleinbäuer_innen

Ohne Bäuer_innen kein Essen! Jetzt ihre Rechte stärken und Petition unterzeichnen!
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Literatur