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Info

Ernährungssouveränität

Ernährungssouveränität ist das Recht von Menschen, über die Art und Weise der Produktion, der Verteilung und der Konsumtion von Lebensmitteln selbst zu bestimmen. Sie ist das Recht zur demokratischen Gestaltung des eigenen Agrarsystems, ohne dabei Anderen oder der Umwelt zu schaden.

Aktuell ist dieses Recht wenig gegeben: Wenigen mächtigen Institutionen und Großkonzernen dominieren die Entscheidungsprozesse. Kleinbäuerliche Strukturen werden zerstört, Ungleichheit wird produziert. Profitversprechen wiegen schwerer als Nutzen und Qualität der Nahrungsmittel selbst. Und industrielle Produktion ist von fossilen Treibstoffen und chemischen Hilfsmitteln abhängig, erkennt die Begrenztheit der Ressourcen wie Boden und Wasser nicht an und trägt zum Klimawandel und verschlechterten Arbeitsbedingungen bei.

Das Konzept wurde Mitte der 1990er-Jahre von der weltweiten Kleinbäuer_innen-Organisation La Via Campesina entwickelt und versucht, dem entgegen, Gestaltungsspielräume für eine andere, ökologisch nachhaltige und sozial gerechte Zukunft anzueignen. Als Teil der Via Campesina kämpft auch die ÖBV für diesen fundamental hinterfragenden Paradigmenwechsel.



Termine

Nov
25
Sa
Land für Essen statt für Profite – Diskussion @ Kautschitzhaus
Nov 25 um 19:30

Info & Diskussion

Der Zugang zu fruchtbarem Boden und zu sauberem Wasser ist immer mehr umkämpft – sowohl im globalen Süden, als auch in Europa und Österreich. Große Unternehmen ergreifen immer mehr Kontrolle über natürliche Ressourcen und bestimmend darüber hinaus was, wie, von wem und für wen auf diesen Flächen produziert wird. Oft verknüpfen sie ihre „Investitionen“ mit den Versprechen nach wirtschaftlichen Aufschwung und Arbeitsplätzen. Wie funktioniert dieses „control grabbing“ und was sind seine Folgen für Umwelt, Wirtschaft, Soziales und Demokratie? Was hat das mit unserer Region zu tun? Wer soll bei uns über Land und Wasser verfügen und wofür soll es genutzt werden?

Impulse von und Diskussion mit:
Brigitte Reisenberger (FIAN – Mit Menschenrechten gegen den Hunger) zu „control grabbing“ im globalen Süden
Franziskus Forster (ÖBV) zu aktuellen Entwicklungen in Europa und Österreich

Eintritt frei, Spenden erwünscht

in Kooperation mit Manoj – Solidaritätsprojekt Pölstal, Gemeinde PölsOberkurzheim, Katholisches Bildungswerk, FIAN, Projekt „Hands on the Land“

gefördert von der österreichischen Gesellschaft für politische Bildung

am Tag darauf findet ein Workshop zum Thema statt: Land für Essen statt für Profite – Workshop

Nov
26
So
Land für Essen statt für Profite – Workshop @ Neue Mittelschule Pöls
Nov 26 um 9:30 – 14:00

Vertiefender Workshop

In dem Workshop werden die Themen aus der Abendveranstaltung vertieft und Handlungsmöglichkeiten erarbeitet. Was haben wir mit „control grabbing“ in anderen Teilen Europas und der Welt zu tun? Wo verliert in unserer Region die lokale Bevölkerung Kontrolle über Land und Wasser? Welche Entwicklung wünschen wir uns für unsere Region? Was können wir tun?

Um Voranmeldung für den Workshop wird gebeten:

Bei Bedarf helfen wir auswärtigen Teilnehmer*innen gerne, einen Übernachtungsplatz in Pöls zu finden.

 

In Kooperation mit Manoj – Solidaritätsprojekt Pölstal, Gemeinde Pöls-Oberkurzheim, Katholisches Bildungswerk, FIAN, Projekt „Hands on the Land“

gefördert von der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung

 

am Tag zuvor findet eine Diskussion zum Thema statt: Land für Essen statt für Profite – Diskussion

weitere Infos folgen auf www.viacampesina.at

ÖBV-Vernetzungstreffen im Dreiländereck (NÖ, Stmk, Bgld) @ Reisenbäuerinnen-Hof
Nov 26 um 11:00

Impulse für eine kreative und lustvolle bäuerliche Vernetzung

Diskussion: Wie geht’s weiter mit der Vernetzung im Dreiländereck?

mit Christine Pichler-Brix (ÖBV-Obfrau) und Hildegard Bachler (aktive ÖBV-Bäuerin in OÖ)

 

Weiters: Brunch (bitte alle etwas mitbringen), Saatguttausch und Hofführung

Alle Interessierten (Bäuerinnen, Bauern und alle anderen) sind herzlich willkommen.

 

Um Voranmeldung bis 18. Nov wird gebeten:

 

Nov
29
Mi
Unser Boden: Lebensgrundlage oder Spekulationsobjekt? @ Gasthaus zum fidelen Bauern
Nov 29 um 19:30

Film & Diskussion

Film: Die neuen Großgrundbesitzer – Das Geschäft mit Europas Boden, DE 2015, 53 min

Ackerland wird weltweit rar. Aktiengesellschaften & Co. investieren zunehmend in Land. Die (Klein)Bäuerinnen und -bauern können gegen diese Marktmacht kaum mehr bestehen. Die Folge: Das Land befindet sich zunehmend in der Hand einiger weniger … Wie gehen wir in unserer Region mit landwirtschaftlichem Boden um? Wer soll darüber verfügen? Wofür soll er genutzt werden?

Diskussion mit:
– Martin Gschwandtner (Bezirkshauptmann Vöcklabruck)
– Maria Grünbacher (Außerfamiliäre Hofübernehmerin)
– Sepp Walkolbinger (Biobauer)
– Franziskus Forster (ÖBV)

Eintritt frei, Spende erbeten

Kontakt:

Gefördert vom Land Oberösterreich

 

Dez
2
Sa
WIR UND JETZT! @ Gesundheitszentrum "Goldenes Kreuz"
Dez 2 um 15:00 – 20:30

Das Zukunftsforum für aktive und engagierte Menschen

Liebe engagierte Menschen,

seit 2014 veranstaltet der Verein ebi unter dem Motto „Wir & Jetzt“ regionale „Zukunftssymposien“ mit dem Ziel der Vernetzung und Unterstützung aktiver Menschen. Heuer laden wir nach Krems ein und verbinden den Austausch mit dem Kinofilm „Die Zukunft ist besser als ihr Ruf“. Wir freuen uns über die Teilnahme der Filmemacherin, Teresa Distelberger.

Sehr herzlich willkommen sind Menschen, die in ihrer Region etwas bewegen oder bewegen möchten. Egal ob ein Projekt vorhanden ist, eine Idee oder auch der Wunsch, gemeinsam für eine lebenswerte Zukunft zu wirken. Neugierige dürfen sich vom Film und den Anwesenden anstecken lassen.

Das Aktivist*innen-Forum bietet Gelegenheit für Vernetzung, Austausch und Inspiration.

Programm hier.

FILM – KENNENLERNEN – AUSTAUSCH – UNTERSTÜTZUNG
Der Kinofilm „Die Zukunft ist besser als ihr Ruf“ holt engagierte Öster­reicherInnen vor den Vorhang, die solche Projekte betreiben. Nicht wie Superhelden, sondern als Menschen „wie du und ich“ verbreiten sie dabei authentisch Inspiration und Mut zum Initiativ-Werden. Engagierte Menschen gibt es auch in unserer Region! Diese möchten wollen wir mit unserer Veranstaltung vernetzen und unterstützen!

Beitrag
Film: freie Spende
Film und Forum: 20 bis 40 Euro nach Selbsteinschätzung (soll kein Hindernis sein)

Wir bitten um Anmeldung hier.

Auf einen spannenden Abend mit Zukunft freuen sich
Sabine Haslinger und Martin Kirchner

Wir freuen uns über Verbreitung in Deinem/Ihrem Netzwerk!

—–
Verein ebi – eigenständige Bildungsinitiativen
Web: www.verein-ebi.at, Tel: 0680 / 12 76 432

Dez
12
Di
Campus Lecture – Wirtschaft anders denken! @ Festsaal der FH Campus Wien
Dez 12 um 16:00 – 20:00

In Erinnerung an Eva Klawatsch-Treitl – Netzwerkerin und Brückenbauerin

Der Verein JOAN ROBINSON und die Arbeitsgruppe „Frauen und Wirtschaft“ von WIDE (Entwicklungspolitisches Netzwerk für Frauenrechte und feministische Perspektiven) laden gemeinsam mit der FH Campus Wien in Kooperation mit dem Bachelorstudium Soziale Arbeit zu einer Veranstaltung in Erinnerung an Eva Klawatsch-Treitl ein. Eva fehlt in unserer Mitte, und wir wollen in dieser Veranstaltung auf ihr Wirken zurückschauen.

In der „Campus Lecture – Wirtschaft anders denken! In Erinnerung an Eva Klawatsch-Treitl – Netzwerkerin und Brückenbauerin“ wird auf ihre Arbeit an der Fachhochschule eingegangen und das Handbuch „Wirtschaft anders denken. Feministische Care-Ökonomie: Theorie und Methoden“, das sie maßgeblich mit den Mitgliedern des Vereins JOAN ROBINSON und WIDE entwickelt hat, präsentiert.

Das Handbuch steht repräsentativ für das feministische und entwicklungspolitische Engagement von Eva. Sie war Netzwerkerin und Brückenbauerin, zwischen Wissenschaft und Praxis, Entwicklungspolitik und sozialer Arbeit und Menschen aus vielen Ländern dieser Welt.

Anmeldung bitte bis 4. Dezember 2017:

Einladungs-Folder hier.

 

weitere Infos:

http://www.campusnetzwerk.ac.at

http://www.fh-campuswien.ac.at/soz_b

http://www.wide-netzwerk.at

 

 

Jan
5
Fr
ÖBV Männerseminar „Opfer-Täter“ @ Bildungshaus Greisinghof
Jan 5 um 18:00 – Jan 7 um 13:00

Mehr oder weniger sind wir alle in einem Umfeld aufgewachsen, indem Schuld eine große Rolle gespielt hat. Wir haben gelernt, zuerst einmal zu fragen: Wer ist schuld? Wenn man in die Natur schaut, scheint es die Phänomene von Schuld und Sühne nicht zu geben. Wie können wir aufhören uns schuldig zu fühlen und das eigene Leben frei sowie Begegnungen authentisch und offen gestalten? Wir werden in diesem Seminar die Natur als Spiegel und Ratgeber nutzen und daher viel Zeit alleine in der Natur verbringen. Im Seminarraum werden wir mit den Themen in Übungen experimentieren und unsere Erfahrungen im Kreis der Männer teilen.

Referent: Bernhard Knapp, Unternehmensberater, Trainer, Coach, Krisenbegleiter, Paarberater, Lavendelbauer

Beginn mit gemeinsamem Abendessen, Ende mit gemeinsamem Mittagessen

 

reduzierter Preis für ÖBV-Mitglieder + Übernachtung und Verpflegung

Anmeldung bis 18. Dez bei: Albert Pühringer Tel.: 07286 7488 oder

Mehr dazu auf www.viacampesina.at

Folder Täterschaft und Schuld oder Mitgefühl

Jan
20
Sa
Lustvoll engagieren! – Gemeinsam für ein gutes Leben für alle @ Vöcklabruck (OÖ)
Jan 20 um 9:30 – 16:00

Workshop

Wer schweigt stimmt zu. Aber wie können wir für unsere Anliegen aktiv werden und bleiben? Wie verschaffen wir uns als Teil der Zivilgesellschaft Gehör? Welche Mittel und Wege gibt’s da? Was bewährt sich wann? Und wie erhalten wir uns die Freude am Engagieren?

Ein Workshop für all jene, die aktiv werden wollen und die lustvoll aktiv bleiben wollen – für eine zukunftsfähige Landwirtschaft, gutes Essen für alle und für mehr.

Mehr dazu demnächst auf www.viacampesina.at unter „Termine“

Anmeldung: , 01 89 29 400

Gefördert vom Land Oberösterreich

Jan
26
Fr
Bäuerinnenkabarett in St. Georgen an der Gusen (OÖ) @ Pfarrheim
Jan 26 um 20:00

„Die Miststücke“

Bäuerinnen spielen Kabarett. Pointiert vermitteln sie die unzähligen Anforderungen des bäuerlichen Alltags in unserer verbürokratisierten Welt. Der Stoff für ihr preisgekröntes Bühnenstück ist aus dem Leben gegriffen: Generationskonflikte und Machtstrukturen am Hof, Förder(un)wesen, Ohnmacht gegenüber der Standesvertretung, Hygienevorschriften, und Genderproblematik. Seit zehn Jahren touren die aktiven Bäuerinnen höchst erfolgreich durch Österreich. Sie räumen auf mit einem „verklärten“ Bild von der Lebenswelt Bauernhof.

Im Anschluss an die Kabarettaufführung wird eine kleine Gruppe der Marktmusik St. Georgen zum Tanz spielen.

Veranstalterin: Pfarre St. Georgen an der Gusen

Kontakt: Ferdinand Böhm 0699 11036676

Jan
30
Di
Workshopreihe „Mutprobe“
Jan 30 um 18:00 – 21:00

Ideenwerkstatt für herausfordernde Situationen und Argumentationstraining für schwierige Gespräche an 6 Abenden

Liebe an Gesprächs- und Streitkultur interessierte Menschen,

Im Bus, in der Warteschlange oder am Familientisch –  immer wieder sind wir mit Situationen konfrontiert die uns gegen den Strich gehen, wo wir vielleicht beherzter eingreifen möchten, als es uns möglich ist.

Gemeinsam mit Mira Palmisano biete ich die Wokshopreihe „Mutprobe“ an, (siehe Anhang) um, mittels vielfältiger Methoden, Handlungsmöglichkeiten für herausfordernde Situationen auszuprobieren und einzuüben.

Darüber hinaus bieten wir auf Anfrage auch Blockseminare zu den Themen Zivilcourage und Mobbing an.

Absprachen beim Preis und Tauschangebote sind willkommen!

Feste Übungsgruppe, 6 fortlaufende Abende, einmal monatlich

Termine: 30. Jan, 27. Feb, 13. Mär, 24. Apr, 29. Mai, 26. Jun 2018

 

Über Rückmeldung und Interesse freuen wir uns.

Liebe Grüße

Sigrid Müller

 

Folder zur Veranstaltung: Mutprobe


Artikel

11. Oktober 2017

Wahl 2017: Agrarpolitik für eine gerechte Gesellschaft

ÖBV-Bäuerinnen und Bauern erheben ihre Stimme gegen Ausgrenzung

„Das politische Klima wird immer autoritärer. ‚Alle Macht den Starken‘ ist dabei die Devise. Auch im ländlichen Raum sind diese Entwicklungen zu spüren. (1) Dagegen erheben wir laut und deutlich unsere Stimme und unterstützen den Solidaritätspakt der Zivilgesellschaft. (2)“ so Florian Walter von der ÖBV-Via Campesina Austria.
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4. Oktober 2017

Solidaritätspakt

Vor Wahl: Zivilgesellschaft schließt Solidaritätspakt Für soziale Sicherheit und Demokratie und gegen Angriffe auf zivilgesellschaftliches Engagement! Wenige Tage vor der Nationalratswahl präsentieren Attac, epicenter.works, GLOBAL 2000, Greenpeace, die Katholische Arbeitnehmer_innen Bewegung, ÖBV – Via Campesina Austria, die Plattform 20000 Frauen, SOS Mitmensch, Südwind, die Volkshilfe und die Gewerkschaft vida einen Solidaritätspakt für den Schutz und Ausbau von zivilgesellschaftlichen Handlungsspielräumen, sozialer Sicherheit, Menschenrechten und Demokratie. 
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2. Mai 2017

Gutes Essen für alle!

Auf dem Weg zu einer demokratischen Lebensmittelpolitik DI, 16. Mai – Wohin des Weges? Landwirtschaft am Scheideweg DO, 18. Mai – Habe die Lehre! Kritische Agrarwissenschaften im Fokus SA, 20. Mai – Wir haben es satt! Tagung   Die Wir haben es satt – Plattform lädt gemeinsam mit Südwind, BOKUs KriStus und dem entwicklungspolitischen Referat der ÖH-Boku-Wien zu einer Schwerpunktwoche voller Inputs, Diskussion und Austausch für ein weltweit sozial gerechtes und agrarökologisches Landwirtschafts- und Ernährungssystem. Die Teilnahme ist kostenlos.
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21. April 2017

Frauenkonferenz in Alpbach – Bäuerinnenaktion

Bäuerinnen (und Haderer-Kühe) fordern „Mehr Höfe statt Freihandel“

Es braucht 50% Frauen in allen agrarpolitischen Gremien und eine Willkommenskultur für feministische ökologische Initiativen Im Rahmen des österreichischen Vorsitzes der Alpenkonvention findet vom 18. bis 19. April 2017 in Alpbach/Tirol die Internationale Konferenz „Frauen in Bergregionen“ statt. Die Konferenz soll „die einzigartige Rolle von Frauen in den Mittelpunkt stellen“ und „ihren unverzichtbaren Beitrag zum Schutz, der Erhaltung und der Weiterentwicklung von Gebirgsregionen beleuchten“. Der Frauenarbeitskreis der Österreichischen Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung (ÖBV-Via Campesina Austria) kritisiert anlässlich der Konferenz, dass es trotz aller Lippenbekenntnisse an politischem Willen fehle, ökologische, demokratische und geschlechtergerechte Initiativen im ländlichen Raum angemessen zu unterstützen.
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2. April 2017

Beteiligt Euch an der Konsultation zur GAP

Die ÖBV-Via Campesina Austria fordert alle Menschen auf, denen ein demokratisches, ökologisches und sozial gerechtes Agrar- und Lebensmittelsystem am Herzen liegt, sich an der Online-Konsultation der EU zur GAP zu beteiligen. Die Europäische Kommission hat eine Online-Konsultation zur Modernisierung und Vereinfachung der gemeinsamen  Agrarpolitik (GAP) lanciert. Sie dient dazu, die Meinung der EU-Bürger_innen zu den zukünftigen Schwerpunkten und Zielen der Agrarpolitik einzuholen. Im Gegensatz zur Auffassung mancher agrarischen Organisationen soll die Konsultation allen Betroffenen – also den Bauern und Bäuerinnen, den NGOs, den Interessenvertretungen und allen Bürger_innen – die Gelegenheit bieten, ihre Einschätzungen und Forderungen zur Gestaltung der Agrarpolitik (GAP) nach 2020 darzulegen. Die Konsultation läuft noch bis  2. Mai 2017. Man kann sich daran beteiligen, indem man das Antwortformular auf der Konsultations-Website ausfüllt.
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23. Februar 2017

ÖBV gegen das Pflanzengift Glyphosat

Glyphosat ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Pestizid. Rückstände finden sich in unserem Essen und der Einsatz von Pestiziden macht Bäuerinnen und Bauern abhängig von Chemiekonzernen. Vor etwas mehr als einem halben Jahr wurde durch den Widerstand zivilgesellschaftlicher Initiativen die Wiederzulassung des Pflanzengift Glyphosat für weitere 15 Jahre verhindert. Am Ende wusste sich die EU nicht anders zu helfen, als die Entscheidung um 18 Monate zu vertagen. Ende dieses Jahres steht erneut die Wiederzulassung in der EU zur Abstimmung. Deshalb unterstützen wir die Europäische Bürgerinitiative „Stop Glyphosat“. Damit sie erfolgreich wird, braucht es eine Million Unterschriften aus mindestens sieben EU-Ländern. Dann müssen sich das EU-Parlament und die EU-Kommission mit unserem Anliegen befassen. Wir sagen Nein zu Glyphosat! Bitte unterzeichnet unter: www.global2000.at/stop-glyphosat     
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17. November 2016

Nyéléni Europe Forum: Meilenstein für Ernährungssouveränität in Osteuropa

Cluj-Napoca/Wien

Das bisher größte europaweite Forum für Ernährungssouveränität in Cluj-Napoca (Rumänien) war ein großer Schritt gegen die Ausbreitung der industriellen Nahrungsmittelproduktion und für eine gerechte und nachhaltige Zukunft der kleinstrukturierten Landwirtschaft in ganz Europa.

TeilnehmerInnen aus mehr als 40 Ländern kamen beim zweiten Nyéléni Europe Forum für Ernährungssouveränität zusammen. Sie diskutierten fünf Tage lang, wie unser Lebensmittel- und Agrarsystem im Sinne der Ernährungssouveränität gestaltet werden soll. Menschen aus allen Bereichen des Lebensmittelsystems waren vor Ort, darunter Bauern und Bäuerinnen, LandarbeiterInnen, GewerkschafterInnen, ForscherInnen, AktivistInnen, FischerInnen, HirtInnen, indigene VertreterInnen, VerbraucherInnen und MenschenrechtsverteidigerInnen.

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19. Oktober 2016

Saatgut – in wessen Hand?

Di, 8. Nov 2016 | 17:30-19:30 | Galerie Werkstatt NUU (Wilhelm-Exner-Gasse 15, 1090 Wien)

Kamingespräch zum Right to Food and Nutrition Watch. Konzerndominanz am Saatgutmarkt: Menschenrechte in Gefahr.

Anlässlich des diesjährigen „Right to Food and Nutrition Watch“ zum Thema „Keeping Seeds in Peoples Hands“, veranstalten FIAN Österreich und Brot für die Welt ein Kamingespräch mit Vertreter_innen von Arche Noah, ÖBV-Via Campesina Austria, Brot für die Welt und FIAN Österreich.
Durch die Unterzeichnung der Fusionsvereinbarung der Saatgut- und Chemie-Giganten, Bayer und Monsanto, droht sich die Machtkonzentration am globalen Agrarmarkt noch zu verstärken. Der Diskurs um Saatgut ist zumeist technisch geprägt und die NGO-Kritik beschränkt sich oft auf Gesetzgebungen und (De-)Regulierungen von Märkten. Wir wollen den Diskurs um die menschenrechtliche Perspektive erweitern und vor diesem Hintergrund die Folgen der Marktkonzentration für das Recht auf Nahrung diskutieren.

Im Fokus des Kamingesprächs stehen daher die Fragen:
Wie sind die aktuellen Entwicklungen menschenrechtlich zu bewerten? Welcher Stellenwert kommt dem Zugang zu Saatgut im Vergleich zu anderen produktiven Ressourcen wie Land und Wasser zu?

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13. Oktober 2016

Böden Aufbrechen! Land-Forum für Ernährungssouveränität

Fr, 25. Nov 13:00 Uhr - Sa, 26. Nov 2016 17:30 Uhr
Ort: VHS Ottakring und VHS Penzing


Im 2-tägigen Land-Forum für Ernährungssouveränität wollen wir zu folgende Fragen diskutieren und arbeiten:
Welche politischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen bewirken die zunehmende Landkonzentration weltweit, in Europa und in Österreich?
Welche rechtlichen, politischen und praktischen Ansätze gibt es, um das Recht auf Land anzuerkennen, zu schützen und zu gewährleisten?
Wie funktionieren gemeinschaftsgetragene Zugangsformen bereits? Was können wir von anderen europäischen Initiativen lernen?
Wie wollen wir unsere Aktivitäten in Österreich bündeln und stärken?

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Literatur