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Außerfamiliäre Hofübergabe

Es ist heute nicht mehr selbstverständlich, dass die Kinder den Hof der Eltern übernehmen. Gleichzeitig gibt es immer mehr Menschen, die nicht auf einem Hof aufgewachsen sind, oder die weichende Erb_innen sind, und aber trotzdem einen Hof bewirtschaften möchten. Wir möchten diese „außerfamiliäre Hofübergabe“, aber auch Hofgemeinschaften und Betriebsgemeinschaften fördern, weil wir der Meinung sind, dass es viele kleine Höfe und mehr Bäuerinnen und Bauern braucht!

Seit 2009 arbeitet die ÖBV daher zu dem Thema außerfamiliäre Hofübergabe. Im Jahr 2010 wurde ein Seminar zu außerfamiliären Hofübergabe konzipiert. Weiters haben wir die Studie „Ich habe mir meine Erben selbst ausgesucht“ bei Expertin Andrea Heistinger in Auftrag gegeben. Invalid download ID.

Aufgrund der regen Nachfrage hat die ÖBV von 2011 bis 2017 eine Hofbörse für außerfamiliäre Hofübergabe auf unserer Website angeboten, die das große Interesse für dieses Thema sichtbar macht.

Seit 2017 betreibt das Netzwerk Existenzgründung in der Landwirtschaft (NEL) die Hofbörse „Perspektive Landwirtschaft“ an die wir unsere Hofbörse übergeben haben.



Termine

Artikel

1. Dezember 2017

Neue Hofbörse für außerfamiliäre Hofübergabe – Perspektive Landwirtschaft

„Ich hab mir meine Erben selbst ausgesucht“

Immer mehr Bauernfamilien finden keinen Hofnachfolger und keine Hofnachfolgerin innerhalb der Familie. Gleichzeitig gibt es in Österreich immer mehr Menschen, die gerne in der Landwirtschaft arbeiten wollen. Die neue Hofbörse „Perspektive Landwirtschaft“ bringt diese beiden Seiten zusammen.
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17. März 2017

Zeitschrift: Böden aufbrechen

Unsere neue Zeitung: Wege für eine bäuerliche Zukunft ist da! Böden aufbrechen ist diesmal das Thema. Brigitte Reisenberger, Franz Rohrmoser, Hermann Pennwieser, Paul Ertl und viele andere schreiben über Landraub, Hofübergabe, den idyllisch freien Markt den es nicht gibt und die Bodenfrage in der Sozialdemokratie. Mit einem Kommentar von Julianna Fehlinger zu Boden-Kultur Der Boden ist die Grundlage unseres bäuerlichen Wirtschaftens – sonnenklar! Doch auch die Agrarindustrie kommt trotz all der Technik und Chemie nicht ohne den Zugang zu Land aus. Mittlerweile haben auch viele Akteur_innen außerhalb der Landwirtschaft erkannt, dass Boden nicht nur für die Lebensmittelerzeugung unumgänglich ist, sondern auch für die Produktion von Energie. In Zeiten, in denen der Zugang zu fossilen Brennstoffen immer schwieriger wird und gleichzeitig Boden durch falsche Bewirtschaftung verloren geht, wird der ökonomische Wettstreit um unseren Boden immer schlimmer. Das spüren auch Bauern und Bäuerinnen, die trotz sinkender Zahl an Betrieben immer höhere Preise für Pacht und Kauf zahlen müssen. Dadurch konzentriert sich Land in den Händen jener, die es sich leisten können, die hohen Pacht- und Kaufpreise zu zahlen – bei uns ebenso wie in anderen Regionen dieser Erde.
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Links


Literatur

Andrea Heistinger 2012: „Ich habe mir meine Erben selbst gesucht“. Ergebnisse eines Forschungsprojekts zu Möglichkeiten eines Einstiegs in die Landwirtschaft in Österreich. In: Zeitung für Agrargeschichte und Agrarsoziologie, Heft 2/20122/ SS 100-116. – siehe Downloads