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Mai
28
Mo
FIAN-Aktionsseminar: Kein Essen im Tank – Aktiv werden für das Recht auf Nahrung!
Mai 28 – Mai 29 ganztägig | Neues Rathaus | Hauptstraße 1-5, Linz

Um den anhaltenden Krisen im Bereich Umwelt, Ernährung und Klima zu begegnen, braucht es einen Paradigmenwechsel hin zu einer nachhaltigen, ökologischen, multifunktionalen und widerstandsfähigen Landwirtschaft. Wie kann dieser aussehen? Und wie können wir uns aktiv für das Recht auf Nahrung weltweit einsetzen?

Auf der Suche nach Antworten, wollen wir…
…uns Wissen zu Klimaschutz, Agrartreibstoffe und Landgrabbing aneignen und vertiefen.
…anhand zweier konkreter Fallbeispiel von FIAN in Sierra Leone und Sambia Menschenrechtsarbeit kennenlernen und verstehen.
…Handlungsmöglichkeiten erdenken und konkrete Aktionen planen, um uns für das Recht auf Nahrung weltweit einzusetzen.

Interesse geweckt? Dann sei dabei!

Alle Informationen zu Anmeldung und Programm: https://fian.at/de/termine/kein-essen-im-tank-aktiv-werden-fur-das-recht-auf-nahrung/

Hier geht’s zum Facebook-Event: https://www.facebook.com/events/284083195462225/

Mai
29
Di
Klimakino bei den Klimagenusswochen: „Herr Abass und das geklaute Land“ mit anschließendem Filmgespräch und Diskussion
Mai 29 um 17:30 – 19:00 | HS 6, Pädagogische Hochschule Oberösterreich | Kaplanhofstraße 40, 4020 Linz

Acht Entwicklungsbanken – darunter auch die österreichische – haben ein vermeintliches Vorzeigeprojekt des Schweizer Energieunternehmens Addax BioEnergy in Sierra Leone zur Produktion von Agrartreibstoff unterstützt. Das dort im großen Stil gepflanzte Zuckerrohr wird in Bioethanol verwandelt – in erster Linie, um die Nachfrage nach Agrartreibstoffen in Europa zu befriedigen. Leidtragende ist die lokale Bevölkerung, deren Recht auf Nahrung und Wasser verletzt wird.

Der Film „Herr Abass und das geklaute Land“ begleitet Abass Kamara, Menschenrechtsaktivist der sierra-leonischen Organisation SiLNoRF, die sich für das Recht auf Nahrung im eigenen Land einsetzt. Seine Reise führt ihn bis in den Deutschen Bundestag. Dort möchte er wissen, warum deutsches Steuergeld mit dessen Zustimmung in ein Projekt fließt, das Menschen in seiner Heimat ihr Land nimmt, in Abhängigkeit bringt und Hunger leiden lässt.

Im Anschluss findet ein Filmgespräch mit Experten von FIAN Österreich, Klimabündnis Österreich und Südwind Oberösterreich statt.

Weitere Infos zum Fall in Sierra Leone: www.fian.at/faelle/sierra-leone-addax

Weitere Infos zu den Klimagenusswochen: www.klimagenusswochen.at

Mai
30
Mi
Nyéléni Frühjahrstreffen am Klimacamp
Mai 30 – Jun 2 ganztägig | Biohof Vogt | Hauptstraße 36, 2120, Österreich

Gutes, gesundes und lokal angepasstes Essen für alle Menschen zugänglich zu machen ist die Vision der Bewegung für Ernährungssouveränität. Dieses scheinbar einfache Ziel ist eine riesige Herausforderung für unsere Gesellschaft: Millionen von Menschen leiden an Hunger und Mangelernährung und sind gezwungen, sich von ungesunden Nahrungsmitteln zu ernähren, die unter Ausbeutung von Menschen und Natur produziert werden. Ernährungssouveränität setzt den akuten Krisen unserer Zeit die Vision einer bäuerlichen und vielfältigen Landwirtschaft, die unser Klima schützt entgegen. Dazu müssen jene die Lebensmittel produzieren, verarbeiten und verteilen, mitentscheiden, wie wir uns künftig ernähren.

Das diesjährige Frühjahrtreffen der Bewegung für Ernährungssouveränität wird vom 30. Mai – 02. Juni 2018, angegliedert an das Klimacamp stattfinden. Die Zelte des Camps werden in Obersdorf bei Wolkersdorf (20 Minuten mit der S- Bahn von Wien) auf dem Hof von ÖBV-Bäuerin Maria Vogt aufgeschlagen.

Anmeldung, Anreisebeschreibung weitere Infos zum gesamten Klimacamp findet ihr hier.

Wer wegen der Schlafsituation im Zelt sonst nicht zum Frühjahrstreffen kommen würde, kann sich bis 16 .Mai unter melden.

Geplante Programmpunkte sind u.a. Workshops zu direktfinanzierten Hofkollektiven, Handelspolitik und Konzernmacht, und Energiedemokratie und auch eine Einkoch-Küche. Ein Detailprogamm folgt.

Wir laden alle Interessierten ein dabei zu sein! Egal ob Ernährungssouveränität für Dich neu ist, oder Du in einem Thema Expert*in, ob Du Bäuerin/Bauern oder an der Uni bist, ob Du Freude am Gärtnern hast, oder lieber ein Buch zum Thema liest…

Das Programm des Forums und des ganzen Camps wird vielfältig sein und Austausch ermöglichen. Sei dabei, werde Teil der Bewegung für Ernährungssouveränität!

Wir möchten dagegen aufstehen, dass unsere Umwelt zerstört wird und Menschen in anderen Teilen der Welt ihr Recht auf Nahrung und ein gutes Leben abgesprochen wird. Wir haben es satt, dass unsere bäuerliche Landwirtschaft von Marktzwängen unter Druck gesetzt wird und sich all jene Menschen, die im Einklang mit Mensch, Tier und Natur Lebensmittel erzeugen, kaum gegen Industrie und Konzerne behaupten können.

Unser derzeitig global vernetztes, vielerorts industrialisiertes und viel zu sehr nach den Interessen einzelner großer Konzerne ausgerichtetes Lebensmittelsystem trägt massiv zum Klimawandel bei und beutet Menschen aus. Gleichzeitig ist es gerade die Landwirtschaft, die besonders früh und gravierend die Auswirkungen des Klimawandels zu spüren bekommt. Wie unsere Nahrungsmittel von wem und unter welchen sozialen, politischen und ökologischen Bedingungen produziert und verteilt werden ist damit nicht weg zu denken aus der breiten Bewegung für eine gute, gerechte Umwelt- und Klimapolitik und vice versa! Darum reisen wir aufs Klimacamp!

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