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Kurzer Rückblick auf das Vollversammlungs-Wochenende in Tirol und Vorstellung unseres neuen Vorstands published on

Kurzer Rückblick auf das Vollversammlungs-Wochenende in Tirol und Vorstellung unseres neuen Vorstands

Am 7. und 8. April 2018 stand in Rotholz (Tirol) „Der Wert der kleinen Höfe für ein gutes Leben“ im Fokus. Für die Teilnehmer_innen stehen kleine Höfe für Arbeitsplätze und Wertschöpfung in der Region, für Widerstand gegen das „Wachsen oder Weichen“, für Vielfalt, Kreativität und vieles mehr.

Bei der anschließenden Vollversammlung wurde der neue ÖBV- Vorstand gewählt:
David Jelinek (Burgenland), Hans Kriechbaum (OÖ), Daniela Kohler (Vorarlberg), Anneke Engel (Burgenland), Franz Rest (Salzburg), Johann Schauer (OÖ), Franziska Schrolmberger (NÖ).

200 Jahre Friedrich Wilhelm Raiffeisen: Ein Raiffeisen-Konzern zur bäuerlichen Selbsthilfe? Das kann nicht gut gehen! published on

200 Jahre Friedrich Wilhelm Raiffeisen: Ein Raiffeisen-Konzern zur bäuerlichen Selbsthilfe? Das kann nicht gut gehen!

Anlässlich des 200. Geburtstags von Raiffeisen unterstützt die ÖBV-Via Campesina die Solidaritätsaktion am 29. März 2018 für diskriminierte Bauern und Bäuerinnen am Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Platz in Wien. Die ÖBV hält an diesem Jahrestag fest: Aus der lokalen Selbsthilfeorganisation ist ein globaler Konzern geworden. Bäuerliche Solidarität und Selbsthilfe ist damit ins Hintertreffen geraten.

„Der Wert unserer kleinen Höfe für ein gutes Leben“: Workshops, Film, Diskussionen published on

„Der Wert unserer kleinen Höfe für ein gutes Leben“: Workshops, Film, Diskussionen

Von Fr, 6. April – So, 8. April setzen wir uns in der Landwirtschaftlichen Landeslehranstalt Rotholz (Tirol) eingehend mit der Bedeutung der kleinen Höfe für ein „gutes Leben für alle“ auseinander. Im Zuge von Workshops, der Vorführung des Films „System Milch“ und Diskussionen tauschen wir uns einerseits über die aktuelle Situation aus und andererseits soll dies auch zu einem Ausblick und Visionen für ein gutes zukünftiges Leben für alle führen. Genauere Infos finden Sie hier: http://www.viacampesina.at/Veranstaltung/kleine-hoefe/

 

 

12.3. Start: Anders Handeln – Auftaktveranstaltung: Das Bündnis TTIP STOPPEN heißt jetzt Anders Handeln published on

12.3. Start: Anders Handeln – Auftaktveranstaltung: Das Bündnis TTIP STOPPEN heißt jetzt Anders Handeln

Am 12. März wollen wir Euch die neue “Plattform Anders Handeln – Globalisierung gerecht gestalten”, vorstellen. Gemeinsam können wir mehr als TTIP und CETA Stoppen. Kommt deshalb am 12.03 um 17 Uhr ins WUK!

Wir bleiben weiterhin eine Stimme für eine gerecht gestaltete Globalisierung und gegen die neoliberale Freihandelsagenda. Bereits 2014 haben wir begonnen eine breite Zivilgesellschaft hinter der Kampagne TTIP STOPPEN zu versammeln. Gemeinsam haben mehr als 60 Organisationen gegen TTIP, CETA und TiSA gekämpft – und das mit Erfolg! Wir haben es geschafft CETA und der EU Kommission Steine in den Weg zu legen und TTIP vorerst zu verhindern!

Wintertagung: Milchseen und Butterknappheit sind die logische Folge einer verfehlten Agrarpolitik, wir wollen Lösungen! published on

Wintertagung: Milchseen und Butterknappheit sind die logische Folge einer verfehlten Agrarpolitik, wir wollen Lösungen!

Neue Ausgabe der Bauernpost veröffentlicht: Für eine demokratische Lebensmittelpolitik!

Milchaktion published on

Milchaktion

Aktion am 31.März 2017, ab 10 Uhr in Linz

beim Raiffeisengebäude (Schillerstr., Ecke Khevenhüllerstr.) am Südbahnhofmarkt

Den idyllischen freien Milchmarkt gibt es nicht!
Der Milchmarkt ist in einer schweren Krise. Das Abschaffen der Milchquote mit 1. April 2015 hat zu einer vorhersehbaren Überproduktion geführt und die Milchpreise auf Talfahrt geschickt. Überschüsse werden exportiert und zu Dumpingpreisen verkauft. Viele Bauern und Bäuerinnen in ganz Europa sind durch die drastisch fallenden Preise in ihrer Existenz bedroht. Aber auch ihre Kolleg_innen im Globalen Süden können dem Preisdruck nicht Stand halten.

Die bisher getroffenen Maßnahmen der Politik sind nur kurzfristig gedacht und bringen keine langfristigen Perspektiven. Gleichzeitig stehen Milchbäuerinnen und -bauern in einer großen Abhängigkeit von den Molkereien und können kaum zu anderen Verarbeitern wechseln. Der österreichische Raiffeisenverband verarbeitet und verkauft 95% der in Österreich produzierten Milch. Sie sind damit wesentlich mit Verantwortlich für die Überproduktion und die schlechte Situation der Milchbäuerinnen und -bauern. Ernährungssouveränität sieht anders aus!

Milchdialog: Heiße Eisen werden nicht angegangen published on

Milchdialog: Heiße Eisen werden nicht angegangen

ÖBV: Konstruktive Gesprächsatmosphäre allein wird Situation der Milchbäuer_innen nicht verbessern.

Am Donnerstag, den 1. März fand auf Einladung des Vorarlberger Landwirtschaftskammerpräsidenten Moosbrugger der zweite „Milchdialog“ statt. Auch, wenn die Teilnehmer_innen von einer konstruktiven Gesprächsatmosphäre berichten, sind Lösungsansätze für die nach wie vor dramatische Situation der Milchbauern und -bäuerinnen nicht in Sicht. Insbesondere die Frage der Überschussproduktion von Milch wurde ausgeklammert.

Judith Moser-Hofstadler, Milchbäuerin in Oberösterreich und Vorstandsmitglied der ÖBV-Via Campesina Austria: „Wir begrüßen es, dass Präsident Josef Moosbrugger zu einer Fortsetzung des Milchdialogs eingeladen hat. Leider wurde aber – wie beim ersten Milchdialog 2016 – eine Mengenregulierung auf nationaler oder europäischer Ebene gar nicht diskutiert. Statt darüber nachzudenken, wie Steuergelder dafür eingesetzt werden können, die Überschussproduktion zu exportieren, sollten wir endlich sinnvolle Maßnahmen zur Begrenzung der Mengen einführen.“

ÖBV gegen das Pflanzengift Glyphosat published on

ÖBV gegen das Pflanzengift Glyphosat

Glyphosat ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Pestizid. Rückstände finden sich in unserem Essen und der Einsatz von Pestiziden macht Bäuerinnen und Bauern abhängig von Chemiekonzernen.

Vor etwas mehr als einem halben Jahr wurde durch den Widerstand zivilgesellschaftlicher Initiativen die Wiederzulassung des Pflanzengift Glyphosat für weitere 15 Jahre verhindert. Am Ende wusste sich die EU nicht anders zu helfen, als die Entscheidung um 18 Monate zu vertagen. Ende dieses Jahres steht erneut die Wiederzulassung in der EU zur Abstimmung. Deshalb unterstützen wir die Europäische Bürgerinitiative „Stop Glyphosat“. Damit sie erfolgreich wird, braucht es eine Million Unterschriften aus mindestens sieben EU-Ländern. Dann müssen sich das EU-Parlament und die EU-Kommission mit unserem Anliegen befassen.

Wir sagen Nein zu Glyphosat! Bitte unterzeichnet unter: www.global2000.at/stop-glyphosat