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Flutwellen published on

Flutwellen

Seit den Neunzigerjahren des vorigen Jahrhunderts rollt eine anscheinend grenzenlose, digitale Flutwelle über unsere Welt. Sie löst Staunen und Jubel aus. Niemand will sie aufhalten. Viele verstehen es wunderbar, darauf zu surfen. Aber nicht alle sind darüber so glücklich. Manche werden buchstäblich von ihr überrollt, wie von einem Tsunami. Sie stranden irgendwo im Nirgendwo.

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G’sund heit!

Ich fühle, ich bin eine Frau. Ein Mensch mit Brüsten und einer Vagina, über die einzig ich allein das Bestimmungsrecht habe. Wenn ich Hunger verspüre, will ich Essen, das mich an Leib und Seele nährt, statt als Konsumentin abgespeist zu werden. Wenn ich mir einsam vorkomme, will ich mich in einer Gemeinschaft geborgen wissen, statt als Außenseiterin abgestempelt zu werden.