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Mai
17
Mo
Öffentliche Anhörung zur Zukunft der Agrarpolitik @ online
Mai 17 um 18:00 – 20:00

Es geht um viel! Mit dem “Green Deal” will die EU-Kommission einen europäischen Kraftakt zur Bewältigung der Klima- und der Biodiversitätskrise setzen. Doch ob das gelingen wird, hängt nicht zuletzt auch von der Ausrichtung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) für die kommenden sieben Jahre und ihrer Umsetzung in den EU-Mitgliedsstaaten ab.

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Über die GAP fließen jährlich 2,2 Milliarden Euro an Agrarförderungen in die österreichische Landwirtschaft. Doch so wie das Landwirtschaftsministerium diese Steuergelder einsetzen will, wird Österreich wichtige Green-Deal-Ziele zur Reduktion von Treibhausgasen aus der Landwirtschaft und zum Schutz von bestäubenden Insekten ebenso verfehlen wie faires Einkommen für alle in der Landwirtschaft tätigen Menschen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie “Fit für den Green Deal? Der GAP-Strategieplan am Prüfstand”, die die Österreichische Berg- und KleinbäuerInnen Vereinigung (ÖBV), GLOBAL 2000 und BirdLife Österreich in Zusammenarbeit mit der Arbeiterkammer, Biene Österreich, der Produktionsgewerkschaft PRO-GE und dem Bioverband Erde und Saat am 4. Mai präsentierten.

Nun geht es darum, die dringend notwendigen Nachbesserung im österreichischen GAP-Strategieplan für eine sozial gerechtere und ökologischere Agrarpolitik auf den Weg zu bringen. In einer öffentlichen Anhörung wenden sich die StudienautorInnen daher gemeinsam mit Stimmen aus der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft an die AgrarsprecherInnen aller Parlamentsfraktionen. Diese dürfen den gesetzlichen Grundlagen für den österreichischen GAP-Strategieplan nur dann zustimmen, wenn entscheidende Verbesserungen, die mit den Zielsetzungen des Green Deal vereinbar sind, eingeführt werden.

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Diese Veranstaltung wird organisiert von BirdLife Österreich, Global 2000 und der ÖBV-Via Campesina Austria

Die Analyse “GAP-Strategieplan am Prüfstand“ finden Sie HIER, Kurzfassung HIER.

Jun
24
Do
Info-Veranstaltung Stressfreie teilmobile Hofschlachtung @ Feldkirchen (Ktn)
Jun 24 um 19:30 – 21:00

Wo? Feldkirchen in Kärnten, Amthof | Festsaal 

Der Transport in den Schlachthof verursacht bei Nutztieren Stress. Bei der teilmobilen Schlachtung  bleibt den Tieren viel Stress erspart. Die Tiere werden dabei am Haltungsbetrieb betäubt, getötet und entblutet, anschließend wird der Körper in einen zertifizierten Schlachtraum gebracht.
In  Österreich ist die teilmobile Schlachtung nun endlich genehmigbar, aber mit vielen Auflagen verbunden. Welche Möglichkeiten der Umsetzung es gibt, möchten wir uns bei dieser Veranstaltung anhören und diskutieren.

Vortragende:
Alois Kiegerl, Biobauer in Trahütten (Weststeiermark) und Gründungsmitglied des Vereins  „Initiative für die stressfreie Hofschlachtung“.
Lisa Hofer-Falkinger, Biobäuerin in Arnreit (OÖ) und AG Direktvermarktung der ÖBV.

Für wen? Bäuerinnen und Bauern, Landwirt*innen, Schlachtbetriebe bzw. Hofschlachter.

Da die Teilnehmer_innenzahl begrenzt ist, bitten wir um vorherige Anmeldung per E-Mail oder Telefon bei Elke Müllegger, KLAR! Tiebeltal und Wimitzerberge, oder 0664 3738672


Die Veranstaltung findet in Kooperation der KLAR! Tiebeltal und Wimitzerberge und der Österreichischen Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung (ÖBV) statt. 

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms „KlimawandelAnpassungsmodellregion“ durchgeführt.