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Ernährungssouveränität am Klimacamp published on

Ernährungssouveränität am Klimacamp

Die Themen rund um Ernährungssouveränität sind auch beim diesjährigen Stadt(t)-KlimaCamp in Wien vertreten. Wir haben hier das Programm rund um Ernährung für Euch zusammengestellt. Mit dem KlimaCamp wollen wir ein Zeichen von Solidarität mit den weltweit von der Krise Betroffenen, Unterdrückten und Widerständigen setzen.

Wir bitten um eine Anmeldung zu allen Veranstaltungen!

 

**** MILA – Mitmach Supermarkt ****

Wann: Montag, 31. August von 13:00 – 15:30
Von
: MILA – Mitmach Supermarkt
Wo: Standort Kunsttankstelle, Grundsteingasse 45, 1160 Wien

MILA – Mitmach Supermarkt bietet gute und günstige Lebensmittel für Mitglieder, die zusammen arbeiten, gemeinsam besitzen und gestalten. MILA wird das Vollsortiment eines Supermarktes anbieten. Verkauft werden neben biologisch, regional und von Hand produzierten Lebensmitteln auch Produkte, die man in klassischen Supermärkten findet. Es zählen Preis und Geschmack der Produkte, sowie respektvolle Beziehungen mit Produzentinnen und Produzenten, Arbeitsbedingungen, Regionalität, Auswirkungen auf die natürliche Umwelt und Tierwohl. MILA wird als Genossenschaft organisiert sein und entsteht in Wien.

 

**** Menschenrechte und Kleinbäuer*innen in der Klimakrise ****

Wann: Montag, 31. August von 15:00 – 17:00
Von:
Tina Wirnsberger, FIAN Österreich
Wo: Standort Universität Wien

Die von Konzernen dominierte industrielle Landwirtschaft ist ein zentraler Verursacher der Klimakrise, dessen Auswirkungen wiederum besonders jene zu spüren bekommen, die am wenigsten dazu beitragen: Kleinbäuer*innen und andere Menschen in ländlichen Gebieten. In der Transformation unseres Ernährungssystems liegt daher ein wesentlicher Schlüssel im Kampf sowohl für Klimagerechtigkeit als auch für Menschenrechte. Dieser Workshop gibt einen Einblick über das Recht auf Nahrung und Kleinbäuer*innenrechte und ihren untrennbaren Zusammenhang mit der Klimakrise. Wir arbeiten die Gemeinsamkeiten des Kampfs mit Menschenrechten gegen Hunger und der Klimabewegung heraus und überlegen uns Handlungsmöglichkeiten.

 

**** Welche Rolle spielen Utopien in unseren politischen Kämpfen? ****

Wann: 1.-4. September, jeweils 10:00 – 13:30
Von:
Anneke Engel

▶️ ▶️ Anmeldung: hier ◀️ ◀️

„Mensch sitzt zusammen, oft mit wildfremden Menschen, führt endlose Diskussionen – und der gemeinsame Traum gähnt gelangweilt in der Ecke.“

Wer Träume hat, provoziert alle Phanstasielosen. So zu tun, als seien Utopien lebbar, ist aber nicht naiv und verblendet, sondern verschafft uns Handlungsspielräume.

Auf der ganzen Welt verstreut gibt es Leute, die bereits begonnen haben, ihre Utopien im Kleinen oder im Großen umzusetzen: Von Wikipedia über solidarische Landprojekte wie CSAs bis hin zu Wagenplätzen, Hausprojekten, Hofkollektiven.

Um Utopien zu spinnen, wollen wir uns nicht von Expert_innentum überrollen lassen.

Als Diskussionsgrundlage hören wir uns trotzdem Berichte und Überlegungen aus der Praxis an:
Am 2. und 3. Tag haben wir Zeit mit Tina vom Wieserhoisl Hofkollektiv und mit Sara von Ouvertura.

Anneke vom Hofkollektiv Welten-Ende hosted diesen Workshop und bereitet kleine theoretische Inputs für zwischendurch vor.

Zu diesem Workshop sind alle eingeladen, sich auszutauschen und neue Überlegungen zu spinnen – egal, wie lange oder kurz deine Erfahrungen mit Utopien sind, oder ob du in einem Projekt involviert bist oder nicht.

 

**** Ernährungssouveränität ****

Wann: Freitag, 4. September von 14:00 – 16:00
Von:
Nyeleni Austria
Wo: Standort Altes AKH
Sprache:
Deutsch, Englisch

Unter „Nyéléni Austria“ organisiert sich die österreichische Bewegung für Ernährungssouveränität. Im Anschluss an das Streaming von Beiträgen aus den letzten Monaten nehmen wir uns Raum für Diskussion und Kennenlernen und beschäftigen uns mit der aktuellen Lage, den Herausforderungen und Strategien für die Transformation unseres Agrar- und Lebensmittelsystems. Gemeinsam für eine demokratische Lebensmittelpolitik und gutes Essen für Alle!