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HANDELSPOLITIK: MENSCH UND UMWELT VOR PROFITE!

TTIP, CETA und TiSA stoppen!

Weitgehend abgeschirmt von der kritischen Öffentlichkeit verhandelt die EU-Kommission Freihandels- und Investitionsabkommen, wie CETA, TTIP und TiSA.

Die wahren Triebkräfte hinter dem Abkommen sind große Konzerne beiderseits des Atlantiks. TTIP, CETA und TiSA sind für sie eine große Chance, um Gesetze zum Schutz von KonsumentInnen, ArbeitnehmerInnen und Umwelt loszuwerden. Ebenso sollen über diese Abkommen Konzernklagerechte eingeführt werden. Grundlegende Menschenrechte, Arbeits- Gesundheits- und Umweltstandards sowie Finanzregulierungen könnten so ausgehebelt werden.

Die ÖBV fordert, dass die Verhandlungen und die Ratifizierung sofort gestoppt wird. Stattdessen tritt die ÖBV für eine umfassende Demokratisierung der Handelspolitik ein: Handelspolitik muss demokratisch und transparent stattfinden – abseits des dominierenden Einflusses großer Konzerne.

TTIP und CETA heißt…


Was wollen wir?


Konkrete Alternativen



Termine

Nov
26
Di
Agrarpolitischer Grundkurs der ÖBV – Winter 2019/20 @ in OÖ, Stmk, NÖ, Tirol
Nov 26 2019 um 10:00 – Mrz 5 2020 um 17:00

Das System verstehen – aus dem Rahmen denken – gemeinsam aktiv werden!

Wer “macht” eigentlich Politik? – Was ist meine politische Biografie? – Was hat Handelspolitik mit unserem Essen zu tun? – Wie funktioniert die gemeinsame Agrarpolitik der EU? – Wie können wir Demokratie immer wieder neu lernen? – Wie kann ich meine Anliegen gut nach außen tragen? – Wie plane ich eine Kampagne? – Warum kann eine demokratische Lebensmittelpolitik hilfreich sein? – Wie können wir gemeinsam für kleinbäuerliche Landwirtschaft und Ernährungssouveränität eintreten?

Für wen: Der Kurs richtet sich an alle, die Interesse an Agrarpolitik haben und die für die Anliegen von (Klein)Bäuer_innen, in der Bewegung für Ernährungssouveränität oder anderweitig für gutes Essen für alle aktiv bleiben oder werden wollen. Die Hälfte der Plätze ist für Menschen reserviert, die praktisch in der Landwirtschaft tätig sind. Wir freuen uns aber auch über alle anderen Interessierten. Wir wünschen uns eine vielfältige Gruppe – mit Frauen und Männern, Vollzeit und Teilzeit in der Landwirtschaft Aktiven, Menschen aus anderen Berufsgruppen oder in Ausbildung, Jüngeren und weniger Jungen aus allen Bundesländern und mit verschiedenen Herkünften, etc.

INHALT und AUFBAU des Kurses: In vier auf einander aufbauenden Modulen werden fachliche Inhalte und Handwerkszeug zum politischen Handeln erarbeitet. Neben Vorträgen haben

Gruppenarbeiten, persönliche Reflexion, Diskussionen, praktische Übungen und eigene Projekte einen hohen Stellenwert. In einer konstanten Gruppe entsteht ein geschützter Raum für gemeinsames Lernen und persönliche Entwicklung.

Referent_innen: In jedem Modul werden mehrere Expert_innen aus verschiedenen Tätigkeitsbereichen die Inhalte erläutern, aus der Praxis berichten, Übungen anleiten und als Diskussionspartner_innen zur Verfügung stehen: u.a. Mag. Franziskus Forster (ÖBV), DIin Irmi Salzer (Referentin für Agrarpolitik – MEP Thomas Waitz), Franz Rohrmoser (Konfliktforscher, ÖBV-Mitbegründer), Mag.a Brigitte Reisenberger (FIAN – Mit Menschenrechten gegen den Hunger) etc.

Termine: 4 x 2-Tages-Blöcke zwischen Nov 2019 und März 2020, an Werktagen (meist zwischen Montag und Donnerstag, einmal auch am Freitag), jeweils ca. 1. Tag 10:00 bis 2. Tag 17:00

voraussichtliche Termine der Module + Bundesländer in denen sie stattfinden:

  1. Modul: 26./27. Nov 2019 in OÖ
  2. Modul: ca. Mitte Jänner 2020 in der Steiermark
  3. Modul: 10./11. Februar 2020 in NÖ
  4. Modul: 1. Märzwoche 2020 in Tirol
  5. Modul: nach Absprache im Kurs

Die genauen Orte und ein Teil der Termine sind derzeit leider noch in Planung. Bei Fragen wende dich gerne an:

Programm

  1. Modul: Agrarpolitik in Österreich und Demokratie
  2. Modul: Wirtschaftspolitik global und lokal
  3. Modul: Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU
  4. Modul: Arbeit & Soziales, Umgang mit natürlichen Ressourcen
  5. Sondermodul 5: Praxis des agrarpolitischen Engagements:

Bei Bedarf organisieren wir Kinderbetreuung.

Weitere Infos: www.viacampesina.at/termine/

Fragen, Anmeldung und vorläufige, unverbindlich Interessensbekundung an:

Veranstaltet von der ÖBV in Kooperation mit der KSÖ – Katholische Sozialakademie Österreichs und der ARGE Region Kultur (weitere Kooperationen in Planung


Artikel

28. Juni 2019

EU-Mercosur-Abkommen stoppen!

Das EU-Mercosur-Abkommen ist ein Frontalangriff auf Klimaschutz, Menschenrechte, Biodiversität und bäuerliche Landwirtschaft. Am 28. Juni 2019 legte die EU-Kommission ein umfassendes Abkommen vor. Dieses muss aber noch von Rat, Parlament und den einzelnen Nationalstaaten ratifiziert werden. 

340 Organisationen aus Lateinamerika und Europa haben einen Offenen Brief veröffentlicht. Die Forderung: Keine Verhandlungen mit Bolsonaro. Stoppen wir das EU-Mercosur Abkommen!

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13. Juni 2019

Aktionstag: “Klimagerechtigkeit statt Konzernmacht”

Anlässlich des Aktionstags für Klimagerechtigkeit und des Weltmilchtages wurde vor der Raiffeisen-Zentrale in Wien die wachsende Konzernmacht im Agrar- und Lebensmittelsystem kritisiert. Diese Machtkonzentration steht in allen Bereichen Klimagerechtigkeit im Wege.

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5. Juni 2019

Farmers For Future: Redebeitrag auf Klimastreik-Demo von #FridaysForFuture

Franziska Schrolmberger hat am 31.05. in Wien au der Demo "No Future On a Dead Planet" eine Rede gehalten. Als "Farmers For Future" sprach sie vor den 35.000 Menschen, die am #FridayForFuture gemeinsam mit Greta Thunberg demonstrierten.
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24. Mai 2019

Aktion: “Platz für Alternativen statt gutes Klima für Konzerne!”

Aktionstag für Klimagerechtigkeit von "System Change not Climate Change" - Farmers for Future. Aktion und Kundgebung am 31. Mai 2019 um 10 Uhr, Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Platz 1, 1020 Wien
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9. Mai 2019

Bündnis fordert Reformen für eine EU-Lebensmittelpolitik

Offener Brief für eine Gemeinsame EU-Lebensmittelpolitik und für einen Vize-Präsidenten der EU-Kommission für Lebensmittel und Ernährung. Die Europäische Koordination Via Campesina (ECVC) (1) hat gestern gemeinsam mit 32 weiteren bäuerlichen Organisationen, Forschungseinrichtungen, Think Tanks und NGOs gefordert, dass der/die nächste PräsidentIn der EU-Kommission eine Gemeinsame Lebensmittelpolitik der EU auf den Weg bringen soll.
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30. April 2019

ÖBV zur CETA-Entscheidung: „Ungerechtigkeit wird Sonderrecht“ – Bäuerlicher Widerstand gegen CETA und Sonderrechte für Konzerne geht weiter!

Heute hat der EuGH entschieden, dass Sonderklagerechte für Konzerne mit EU-Recht vereinbar sind. Damit haben Konzerne vorläufig neue Privilegien erobert. Doch ist mit weiterem Widerstand zu rechnen.
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25. April 2019

Notfallzulassungen: ÖBV fordert echte Lösungen statt Angstmache und Interessenpolitik für Agrarchemie

Bauernbund setzt Warnsignal in falsche Richtung: Klima und Handel sind das Problem!
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13. März 2019

Anders Handeln an EU-Parlament: Klimagerechtigkeit und Demokratie statt TTIP 2.0!

Am 14.3., wird das Europäische Parlament über seinen Standpunkt zur Aufnahme neuer Handelsverhandlungen mit den USA abstimmen. Die Plattform "Anders Handeln" fordert die EU-Abgeordneten auf, die Mandatsentwürfe für ein TTIP 2.0 im Interesse von Klimaschutz und Demokratie abzulehnen. Die Entscheidung über die Mandate treffen letztlich die EU-Regierungen.
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20. Februar 2019

Vor EU-Treffen: Zivilgesellschaft warnt vor TTIP 2.0

Neustart von Verhandlungen widerspricht Regierungsprogramm Die EU-WirtschaftsministerInnen werden morgen beim informellen Wirtschaftsministerrat in Bukarest über eine Neuaufnahme von Handelsgesprächen mit den USA diskutieren. Eine politische Einigung würde den Weg für ein TTIP 2.0 frei machen, kritisiert die Plattform Anders Handeln. Sie fordert die zuständige Bundesministerin Schramböck in einem Brief dazu auf, sich gegen eine Wiederaufnahme auszusprechen. (1)
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15. Februar 2019

“Sonnenkabinett”: Ministerien für ein gutes Leben für alle

Feministischer Gegenentwurf zur aktuellen Politik der Spaltung und Profitorientierung. ÖBV-Vertreterin als Ministerin für "Solidarisches Wirtschaften" Hier der Link zum Kurzfilm (2 Minuten) Pressemitteilung 15.2.2019, Wien: 100 Jahre nach dem Einzug der ersten Frauen in das österreichische Parlament am 16. Februar 1919 haben am Freitag, 15. Februar 2019, die „Plattform 20.000 Frauen“ und eine Vielzahl unterstützender Frauenorganisationen eine Wende in der aktuellen Politik eingemahnt, die auf „Egoismus, Spaltung und Ausgrenzung“ basiere und das Recht von Frauen, Männern und Kindern auf ein gutes Leben einschränke. Einen feministischen Gegenentwurf zu neoliberalen Politikkonzepten, insbesondere zur gegenwärtigen österreichischen Regierungspolitik, präsentierten die Frauen mit der Einberufung eines „Sonnenkabinetts“, das am Freitagvormittag im Eingang der Nationalbibliothek am Wiener Heldenplatz zum ersten Mal zusammengetreten ist.
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