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HANDELSPOLITIK: MENSCH UND UMWELT VOR PROFITE!

TTIP, CETA und TiSA stoppen!

Weitgehend abgeschirmt von der kritischen Öffentlichkeit verhandelt die EU-Kommission Freihandels- und Investitionsabkommen, wie CETA, TTIP und TiSA.

Die wahren Triebkräfte hinter dem Abkommen sind große Konzerne beiderseits des Atlantiks. TTIP, CETA und TiSA sind für sie eine große Chance, um Gesetze zum Schutz von KonsumentInnen, ArbeitnehmerInnen und Umwelt loszuwerden. Ebenso sollen über diese Abkommen Konzernklagerechte eingeführt werden. Grundlegende Menschenrechte, Arbeits- Gesundheits- und Umweltstandards sowie Finanzregulierungen könnten so ausgehebelt werden.

Die ÖBV fordert, dass die Verhandlungen und die Ratifizierung sofort gestoppt wird. Stattdessen tritt die ÖBV für eine umfassende Demokratisierung der Handelspolitik ein: Handelspolitik muss demokratisch und transparent stattfinden – abseits des dominierenden Einflusses großer Konzerne.

TTIP und CETA heißt…


Was wollen wir?


Konkrete Alternativen



Termine

Sep
24
Fr
Nyéléni-Herbsttreffen: Gutes Essen für Alle, aber wie? @ Graz
Sep 24 – Okt 1 ganztägig
Nyéléni-Herbsttreffen: Gutes Essen für Alle, aber wie? @ Graz

Welches Essen wollen wir? Heute und in der Zukunft? Unter welchen Bedingungen wird es produziert? Wer kann es sich leisten? Wer steht am Herd?

 

Diesmal lädt die Bewegung für Ernährungssouveränität im Rahmen der Konferenz “Transformation durch Kooperation III” euch – Lebensmittel-produzent:innen, Konsument:innen, ihre Vertretungen, NGOs, öffentliche/private Einrichtungen (Bildung, Gesundheit, …) und Wissenschaftler:innen – ein, sich über Gestaltungsspielräume für eine sozial gerechte und ökologisch nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung auszutauschen.

Die Eröffnungsdiskussion zur Rolle der öffentlichen Hand in der Weichenstellung für regionale Versorgung mit und Verteilung von kleinbäuerlichen Produkten kann am Freitag den 24. September um 18 Uhr sowohl von daheim gestreamt, als auch gemeinsam an verschiedenen Regionalstandorten angesehen werden (Details siehe dazu im Programm).

Vorträge und Workshops zu den Themen

  • Agrarökologische Produktionsweisen, bäuerliches Handwerk, Klimaschutz
  • Gemeinschaftliche, solidarische Lebensmittelproduktion und -verteilung: Solidarische Landwirtschaft, Foodcoops, Genossenschaftsgeschäfte
  • Kleinbäuerliche Versorgungsstrukturen für Haushalte, Gastronomie und öffentliche Küchen
  • Kommunale / regionale Steuerungsinstrumente, z. B. Ernährungsräte
  • Menschen-, Sozial- und Arbeitsrechte, Rechte von Kleinbäuer:innen und Erntehelfer:innen auf allen Ebenen (global bis lokal)

finden virtuell vom 25. September bis 1. Oktober 2021 statt. Für alle Quereinsteiger:innen gibt es am Montag den 27.09. um 16 Uhr einen Einstiegskurs zu Ernährungssouveränität. Im Rahmen der Konferenz findet gleichzeitig die jährliche, österreichweite Netzwerktagung der Gemeinschaftsgärten statt.

> Zum Programm der Eröffnung und Onlinekonferenz hier

Weitere Informationen und Voranmeldung unter https://www.ernährungssouveränität.at/

 


Artikel

23. Juni 2021

Bericht: Nyéléni-Frühlingserwachen 2021



Am 6. und 8. Mai 2021 fand online das Nyéléni-Frühjahrstreffen der Bewegung für Ernährungssouveränität statt.
Als ersten Teil gab es eine Podiumsdiskussion zum Thema ‘Gute Arbeit für alle’: Durch die Coronakrise ist deutlich geworden, dass unumgängliche Arbeitsbereiche wie Landwirtschaft und Pflege völlig unterbezahlt sind und die Arbeit vielfach von Migrant_innen geleistet wird. Doch wie steht es in Krisenzeiten um Rechte und Arbeitsbedingungen in Landwirtschaft und Pflege? Wie können Rechte von Kleinbäuer_innen durchgesetzt werden? Wie haben sich Grenzen in Europa durch die Coronakrise verschoben und wo bleibt der europäische Solidaritätsgedanke?
Im zweiten Teil des Frühjahrserwachens der Bewegung für Ernährungssouveränität haben sich verschiedene Initiativen mit ihren aktuellen Projekten in Workshops vorgestellt. Der Umgang mit der Krise, Herausforderungen, Chancen und Potentiale wurden diskutiert.

Videos und Nachlese zum österreichischen Frühjahrstreffen 2021 der Bewegung für Ernährungssouveränität.

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23. März 2021

Klima und Biodiversität: Einkommen schützen und Land nachhaltig nützen!

Klima und Biodiversität: Einkommen schützen und Land nachhaltig nützen!

ÖBV zum Bauernbund-Programm der Landwirtschaftskammer zu Klima- und Biodiversitätsschutz

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24. Februar 2021

Im Dienst der Industrieinteressen: Bauernbund bleibt bei EU-Mercosur schwammig

Im Dienst der Industrieinteressen: Bauernbund bleibt bei EU-Mercosur schwammig

Ministerbindung auf ein Nein ohne Wenn und Aber bleibt zentral!

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18. Februar 2021

ÖBV zu Verlustersatz: Einkommen für alle sichern und Schweinesystem ändern statt weiter so um jeden Preis!

ÖBV zu Verlustersatz: Einkommen für alle sichern und Schweinesystem ändern statt weiter so um jeden Preis!

Köstinger schreibt mit Covid-Hilfen die verfehlte Politik der Vergangenheit fort

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7. Dezember 2020

Bepreisung der Natur als Lösung?

Bepreisung der Natur als Lösung?

Seit einigen Jahrzehnten wird die Bepreisung von Natur und ihren „Dienstleistungen“ als Teil von Umweltschutzstrategien international vorangetrieben und ausgeweitet. Handel mit Emissionsgutschriften, Zertifikaten und standardisierte Berechnungen der Nachhaltigkeitsleistung sollen für nachhaltiges und gerechtes Wachstum sorgen. Nun gibt es auch Ansätze für „grüne Ökonomie“ im Bereich der Landwirtschaft. Warum es Gründe gibt, skeptisch zu sein.

Von Lisa Rail

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24. November 2020

Gemeinsame Agrarpolitik: Strategieplan noch lang nicht auf der Zielgeraden

Gemeinsame Agrarpolitik: Strategieplan noch lang nicht auf der Zielgeraden

In zwei Jahren soll das neue Förderprogramm für die heimische Landwirtschaft starten. Bei dem am Dienstag von Bundesministerin Köstinger öffentlich vorgestellten österreichischen Strategieprozess zur nationalen Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) bis 2027 sind noch so viele Fragen offen, dass die Wirkungen der bisherigen Planentwürfe noch nicht seriös beurteilt werden können. Vieles deutet jedoch darauf hin, dass es nahezu so weitergeht wie bisher, und damit auch das Höfe-, Vogel- und Insektensterben in die Verlängerung geht. Die NGOs BirdLife Österreich und Biene Österreich sowie die bäuerliche Organisation ÖBV-Via Campesina Austria fordern: Unsere Bauern und Bäuerinnen und unsere Natur brauchen endlich eine zielorientierte und effektive GAP!

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11. November 2020

GAP-Reform: Es geht um ein ganzes Jahrzehnt!

GAP-Reform: Es geht um ein ganzes Jahrzehnt!

Die aktuelle Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU ist entscheidend für die Zukunft der bäuerlichen Landwirtschaft und der Ernährung. Aber derzeit mangelt es an Diskussion. In unserer Analyse schaffen wir einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen und Einschätzungen zum Stand der Verhandlungen. Wir wollen dazu einladen, diese Diskussion breit zu führen. Reaktionen, Standpunkte und Beiträge zur Ideenschmiede sind herzlich willkommen!

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10. November 2020

Einkommen sichern! Aber wie?

Einkommen sichern! Aber wie?

Immer mehr Bauern und Bäuerinnen fragen sich, wie sie mit ihrem Einkommen auskommen sollen. Wir haben uns dazu mit Frieder Thomas auf die Suche nach Ansatzpunkten gemacht.

Interview mit Frieder Thomas (wiss. Mitarbeiter im Kasseler Institut für ländliche Entwicklung e.V. und Geschäftsführer des AgrarBündnis e.V. in Deutschland)

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16. Oktober 2020

Welternährungstag: Kehrtwende in der EU-Agrarpolitik notwendig!

Welternährungstag: Kehrtwende in der EU-Agrarpolitik notwendig!

Gerechter Umbau für Bauern und Bäuerinnen, Klima und Biodiversität statt Stillstand im Interesse der Agrarindustrie!

Anlässlich des Welternährungstages fordert die ÖBV, in der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP), gerechtere, gesündere und nachhaltigere Lebensmittelsysteme zu fördern. Denn eine EU-Agrarpolitik, die die Klimakrise weiter verschärft, geht zulasten der Hungernden – und von allen Bauern, Bäuerinnen weltweit.

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25. Juli 2020

Illustrierte Ausgabe zu Bäuerlichen Rechten

Illustrierte Ausgabe zu Bäuerlichen Rechten

Neu erschienen: Illustrierte Ausgabe der UN-Erklärung über die Rechte von Kleinbäuer*innen und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten.

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Literatur