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Nov
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Fr
Lungauer Herbstsymposion: “Lebendig“ @ St. Margarethen im Lungau (Slzb) Biohof Sauschneider
Nov 16 um 19:30 – Nov 18 um 19:30

Lungauer Herbstsymposion: “Lebendig“

Giftfreier Lungau – bienenfreundliche Region

Fr, 16. Nov – So, 18. Nov 2018

Biohof Sauschneider, St. Margarethen im Lungau (Slzb)

Unmengen von verschiedenen Giften werden auf unsere Nahrungsmittel ausgebracht, so werden z.B. Äpfel bis zu 35 Mal pro Saison gespritzt. Diese Gifte machen nicht nur die Umwelt kaputt, sondern sind auch für die Konsument*innen bedenklich. Ist es möglich den Biosphärenpark Lungau als „giftfreie“ Region auszurufen? Können wir auf alle diese Herbizide, Fungizide und Pestizide verzichten? Welche Umsetzungmöglichkeiten es gibt und wie gefährlich diese Gifte überhaupt sind, diskutieren wir beim Herbstsymposion 2018.

Fr, 16. Nov, 19:30

Film “Das Wunder von Mals” mit anschließender Diskussion mit Regisseur Alexander Schiebel

 

Sa, 17. Nov, 13:30

Vorträge von Hans Zaller (Autor von „Unser tägliches Gift“), Aktivist*innen aus der Gemeinde Mals (sie berichten über den Malser Weg) und Dominik Lienhart (Global 2000 “Förderung der Artenvielfalt in Gemeinden”) – Im Anschluss gemeinsames Abendessen.

 

Sa, 17. Nov, 19:30 Uhr

Podiumsdiskussion mit den Vortragenden des Nachmittage und mit lokalen Verantwortungsträger*innen, zum Thema: “Eine giftfreie Region Lungau – Wie kann das umgesetzt werden?“

 

So, 18. Nov, 9:00

Symposions-Brunch “Käse und Honig”

Nachlese und Abschluss des Herbstsymposions

Veranstaltet vom Verein SOL und dem Salzburger Bildungswerk in Kooperation mit Biohof Sauschneider, ÖBV u.a.

 

Nov
18
So
Unsichtbare Grenzen – Filmtage “Hunger.Macht.Profite” @ TOP Kino Wien
Nov 18 um 17:00 – 19:00

Österreich-Premiere

Vorfilm: Der Sieg der mosambikanischen Bäuerinnen und Bauern gegen das Soja-Imperium

von Stefano Liberti und Enrico Parenti, Italien/Mosambik 2018, 10 Min, OF mit deutschen UT

Im Jahr 2011 startet die mosambikanische Regierung Afrikas größten agroindustriellen Entwicklungsplan. Das sogenannte ProSavana-Projekt zielt darauf ab, 14 Mio. Hektar Land entlang des Nacala-Korridors im Norden des Landes in eine riesige Monokultur, vor allem mit Sojabohnen für den chinesischen Markt, zu verwandeln. Als sie erkennen, dass ihr Land auf dem Spiel steht, initiieren lokale Kleinbäuerinnen und -bauern eine große Mobilisierung – mit Erfolg.

Unsichtbare Grenzen – Frontera Invisible

von Nicolás Richat und Nico Muzi, Belgien/Argentinien/Kolumbien 2016, 28 Min, OF mit deutschen UT

„Unsichtbare Grenzen“ ist die Geschichte von Gemeinden in Kolumbien, die in der Mitte einer der am längsten andauernden Kriege der Welt gefangen sind. Der Rausch der Großgrundbesitzer nach Palmöl, um „grünen“ Treibstoff zu produzieren, verdrängt Kleinbauern und -bäuerinnen sowie indigene Gemeinschaften. Ein Leben zwischen den kriegerischen Auseinandersetzungen der FARC-Guerilla und dem Militär. Die kolumbianische Regierung hat einen Friedensvertrag mit den FARC-Rebellen unterzeichnet und damit den 60 Jahre andauernden bewaffneten Konflikt beendet. Nun setzt die Regierung auf die Expansion der Palmölindustrie, um Kolumbien und Europa mit sogenanntem Biodiesel zu versorgen.

Filmgespräch mit:

Aleksandra Kolodziejczyk, Brot für die Welt
Lisa Bertrams, VIDC
Konrad Rehling, Südwind

 

Die Filmtage Hunger.Macht.Profite. informieren, analysieren, zeigen Alternativen auf. Mittels gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Dokumentarfilmen zu Ernährung und globalisierter Landwirtschaft werden strukturelle Ursachen von Hunger, Unter- und Mangelernährung, das Menschenrecht auf Nahrung und Ernährungssouveränität in verschiedenen Kontexten aufgegriffen. Neben den Filmen bieten die anschließenden Filmgespräche die Möglichkeit gemeinsam mit Fachreferent*innen und Praktiker*innen die Filminhalte zu diskutieren. Handlungsoptionen und Lösungswege sollen dabei aufgezeigt werden und die Besucher*innen bekommen die Möglichkeit sich regional zu vernetzen.

Nov
20
Di
Das Grüne Gold – Filmtage „Hunger.Macht.Profite“ @ Gemeindesaal Ottensheim (OÖ)
Nov 20 um 19:30 – 21:30

Das Grüne Gold

von Joakim Demmer, Schweden/Deutschland/Finnland 2016, 80 Min, OF mit deutschen UT

In Äthiopien verpachtet die Regierung Millionen Hektar angeblich ungenutzten Landes an ausländische Investoren – in der Hoffnung auf Exporteinnahmen. Aber der Traum vom Wohlstand hat eine dunkle Seite: Massive Umweltzerstörung und eine der größten Zwangsvertreibungen der modernen Geschichte, zerstört die Existenzen von Kleinbäuerinnen und -bauern. Politische Unterdrückung sorgt für eine Spirale der Gewalt. Um die Wahrheit ans Licht zu bringen, treffen die Filmemacher*innen Investoren und Entwicklungshelfer*innen, sprechen mit Umweltaktivist*innen, begleiten verfolgte Journalist*innen und enteignete Bäuerinnen und Bauern. Der Dokumentarfilm entwickelt sich schnell zu einem Thriller, der aus den entlegensten Winkeln Äthiopiens über die globalen Finanzmetropolen letztendlich wieder zu uns nach Europa zurückführt.

Filmgespräch mit:

Lucia Göbesberger, Diözese Linz – Referentin für Umwelt und Soziales
Brigitte Reisenberger, FIAN Österreich

 

Die Filmtage Hunger.Macht.Profite. informieren, analysieren, zeigen Alternativen auf. Mittels gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Dokumentarfilmen zu Ernährung und globalisierter Landwirtschaft werden strukturelle Ursachen von Hunger, Unter- und Mangelernährung, das Menschenrecht auf Nahrung und Ernährungssouveränität in verschiedenen Kontexten aufgegriffen. Neben den Filmen bieten die anschließenden Filmgespräche die Möglichkeit gemeinsam mit Fachreferent*innen und Praktiker*innen die Filminhalte zu diskutieren. Handlungsoptionen und Lösungswege sollen dabei aufgezeigt werden und die Besucher*innen bekommen die Möglichkeit sich regional zu vernetzen.

Nov
21
Mi
Das Wunder von Mals – Filmtage “Hunger.Macht.Profite” @ Stadt-Kino Horn (NÖ)
Nov 21 um 19:30 – 21:30

Das Wunder von Mals

von Alexander Schiebel, Italien/Deutschland 2018, 84 Min, deutsch

Wir befinden uns im Jahr 2015. Ganz Südtirol wird von Monokulturen überrollt und in Pestizid-Wolken gehüllt … Ganz Südtirol? Nein! Ein von unbeugsamen Vinschgern bewohntes Dorf kämpft mit einem Feuerwerk an Ideen gegen eine Übermacht aus Bauernbund, Landesregierung und Pharmaindustrie. Mals im Obervinschgau soll die erste pestizidfreie Gemeinde Europas werden. Unglaubliche 76 Prozent der Bevölkerung entscheiden sich in einer Volksbefragung für ein Pestizidverbot auf dem Gemeindegebiet. Doch die Südtiroler Apfel-Lobby denkt keinen Augenblick daran, dieses Votum der Bevölkerung zu akzeptieren. Sie bekämpft das kleine widerspenstige Dorf im Vinschgau mit allen verfügbaren Mitteln der Macht.

In Kooperation mit der Grünen Bildungswerkstatt Niederösterreich.

Filmgespräch mit:

Otto Gasselich, BIO AUSTRIA NÖ und Wien
Magdalena Suntinger, Hofkollektiv Zwetschke

 

Die Filmtage Hunger.Macht.Profite. informieren, analysieren, zeigen Alternativen auf. Mittels gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Dokumentarfilmen zu Ernährung und globalisierter Landwirtschaft werden strukturelle Ursachen von Hunger, Unter- und Mangelernährung, das Menschenrecht auf Nahrung und Ernährungssouveränität in verschiedenen Kontexten aufgegriffen. Neben den Filmen bieten die anschließenden Filmgespräche die Möglichkeit gemeinsam mit Fachreferent*innen und Praktiker*innen die Filminhalte zu diskutieren. Handlungsoptionen und Lösungswege sollen dabei aufgezeigt werden und die Besucher*innen bekommen die Möglichkeit sich regional zu vernetzen.

Rotes Gold – Filmtage “Hunger.Macht.Profite” @ Kino Kirchdorf (OÖ)
Nov 21 um 19:30 – 21:30

Österreich-Premiere 

Rotes Gold – The Empire of the Red Gold

von Xavier Deleu und Jean-Baptiste Malet, Frankreich 2017, 52 Min, OF mit deutschen UT

Tomatensauce – wer denkt da nicht an die italienische Mama, die aus sonnengereiften aromatischen Tomaten eine Sauce nach altem Familienrezept zaubert? Weit gefehlt: China gehört zu den größten Industrietomatenproduzenten und Herstellern von Tomatenpüree. Es wird als Handelsware wie Weizen, Reis und Erdöl, weltweit verschifft und von Großkonzernen wie Heinz, Nestlé und Unilever aufbereitet. Wie und von wem werden die industriell verarbeiteten Früchte angebaut und geerntet? Der Film besucht Tomatenmarkfabriken in China, Kalifornien, Italien und Afrika und zeigt schonungslos die komplexen Zusammenhänge des globalen Kapitalismus mit all seinen Konsequenzen. Am Ende bleibt der bittere Geschmack der Ausbeutung und des Profits. Eine Reise in die Welt der Tomatenindustrie. 

Filmgespräch mit:

Franziskus Forster, Gemüsebauer, ÖBV – Via Campesina Austria
Traude Kotek, Sezonieri-Kampagne für die Rechte von Erntehelfer_innen in Österreich

 

Die Filmtage Hunger.Macht.Profite. informieren, analysieren, zeigen Alternativen auf. Mittels gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Dokumentarfilmen zu Ernährung und globalisierter Landwirtschaft werden strukturelle Ursachen von Hunger, Unter- und Mangelernährung, das Menschenrecht auf Nahrung und Ernährungssouveränität in verschiedenen Kontexten aufgegriffen. Neben den Filmen bieten die anschließenden Filmgespräche die Möglichkeit gemeinsam mit Fachreferent*innen und Praktiker*innen die Filminhalte zu diskutieren. Handlungsoptionen und Lösungswege sollen dabei aufgezeigt werden und die Besucher*innen bekommen die Möglichkeit sich regional zu vernetzen.

Kategorien: Ernährungssouveränität

Nov
22
Do
WERTE SCHAFFEN – REGIONEN STÄRKEN: 8. Konferenz der gentechnikfreien Regionen am Bodensee @ Vorarlberg
Nov 22 um 13:30 – Nov 23 um 16:30
WERTE SCHAFFEN  –  REGIONEN STÄRKEN: 8. Konferenz der gentechnikfreien Regionen am Bodensee @ Vorarlberg

8. Konferenz der gentechnikfreien Regionen am Bodensee

WERTE SCHAFFEN  –  REGIONEN STÄRKEN

Do 22. Nov. 13:30 Uhr bis Fr 23. Nov. 2018 16:30 Uhr im Bildungshaus St. Arbogast in Götzis/Vorarlberg

 

Länderübergreifend den Dialog über Werte und Regionale Wertschöpfung vertiefen, Kraft und Aufmerksamkeit für eine ökologieorientierte, gentechnikfreie Land- und Lebensmittelwirtschaft bündeln sowie starke, dauerhafte Allianzen zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft schaffen – das sind die zentralen Anliegen dieser alle 2 Jahre stattfindenden Konferenz, zu der das Land Vorarlberg, die Bodensee Akademie, die Gen Au Rheinau, das MLR Baden-Württemberg, die REGIO Allgäu e.V., die Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik Wien – HAUP und die Partner der Initiative gentechnikfreie Bodenseeregion einladen.
Die Mitwirkenden kommen aus Deutschland, Österreich, Südtirol, Liechtenstein, Schweiz und dem Elsaß.

 

Programm:

Der Do-Nachmittag beginnt mit den Leitfragen der Konferenz: Wie sichern wir die Existenzgrundlagen und die Existenz der bäuerlichen Landwirtschaft? Wie kommen wir zu einer nachhaltigen Ernährungssicherung? Wie lässt sich Nachhaltigkeit messen? Wie kommen wir zum gerechten Preis?
Dazu kommt der Bezug zur Agro-Gentechnik: Welchen Beitrag leisten die Verbände Lebensmittel ohne Gentechnik und die gentechnikfrei-Initiativen und Regionen Europas? Worauf gilt es jetzt zu achten?

Die Impulsgeber sind u.a: Martin Ott (www.svizra-agricultura.ch); Dr. Matthias Stolze – FiBL; Moritz Teriete – Sustainable Food Systems GmbH; DI Lukas Weber-Hajszan – BMNT; Dr Niels Kohlschütter – Schweisfurth Stiftung; Beat Röösli – Schweizer Bauernverband; Markus Schörpf – ARGE Gentechnikfrei und Benny Haerlin – Zukunftsstiftung Landwirtschaft.

 

Am zweiten Tag geht es um die konkrete und möglichst breite Umsetzung. So werden am Fr-Vormittag Praxisbeispiele mit ökonomischem, ökologischem und sozialem Mehrwert präsentiert und am Fr-Nachmittag gibt es zu ausgewählten Themen weiterführende Workshops/Dialogkreise.

Die Beispiele reichen von der Milch- und Fleischwirtschaft, Gemüseanbau und –vermarktung, Erzeugergemeinschaften im Getreideanbau inkl. der Kooperation mit regionalen Bäckereien, biodiversitätsfördernde Wiesenobst-Initiativen bis hin zu Paradebeispielen solidarischer Landwirtschaft, regionalen Pilotprojekten für Gesundheit & Regionalität in der Gemeinschaftsverpflegung und dem Stellenwert von Schulgärten oder des „eigenen“ Gartens für die Bildung des Qualitäts- und Preisbewusstseins in der Gesellschaft.

 

 

Als Vorprogramm zur Konferenz

gibt es traditionell die mit Martin Ott und der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik – HAUP Wien abgestimmten

Thementage „Bildung, Beratung, Wissensvermittlung“

Sie bestehen aus:

  • Exkursion am Mi 21. Nov. 2018 zur biol.-dyn. Landwirtschaftsschule (Leitung Martin Ott) und der Besichtigung des Milchwirtschafts-, Saatgut- u. Sozialtherapeutischen Betriebes der Stiftung Fintan – beide in Rheinau bei Schaffhausen in der Schweiz sowie
  • Folgeworkshop am Do-Vorm. 22. Nov. 2018 zu ausgewählten Themen aus dem Bildungs- und Beratungsbereich im Bildungshaus St. Arbogast.

 

Im Mittelpunkt dieser Thementage stehen Anforderungen und Zukunftsperspektiven der landwirtschaftlichen Aus- und Weiterbildung, die Vernetzung der Praxis mit Bildung, Beratung und Forschung sowie der gemeinsame Erfahrungsaustausch.
Namhafte ExpertInnen aus Bildung, Beratung und Forschung haben ihr Kommen schon zugesagt.

 

Eingeladen sind: Lehrer- und lw. BeraterInnen, VertreterInnen von Verbänden, Wirtschaft, Politik, Verwaltung, JournalistInnen, …

 

Programm und Anmeldedetails für beide Veranstaltungen unter www.bodenseeakademie.at

 

 

Rückfragen an:

Bodensee Akademie, Ernst Schwald, Simone König T: +43/ (0)5572 33064; M: +43/ (0)664  51 58 231

E-Mail:

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8. Konferenz der gentechnikfreien Regionen am Bodensee
WERTE SCHAFFEN – REGIONEN STÄRKEN

 

Termin: Do, 22.11. 13:30 Uhr bis Fr 23.11.2018 ca. 16.30 Uhr

Ort: Bildungshaus St. Arbogast, Götzis/Vbg.

Tagungsbeitrag (inkl. Essen + Pausenpauschalen):

€ 90,00 / CHF 100,00 (ermäßigter Beitrag) für Landwirte und Mitwirkende in Gentechnikfrei-Initiativen bzw.

€ 170,00 / CHF 190,00 für VertreterInnen aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Verbände, …

Anmeldung (bis 8.11.18): www.arbogast.at

Vorprogramm:
Thementage „Bildung, Beratung, Wissenstransfer“

  • Exkursion auf das Gut Rheinau: Mi, 21.11.2018, 8:30 bis 19:30 Uhr
  • Bildungsworkshop in St. Arbogast: Do 22.11.2018, 30 bis 11.45 Uhr

Exkursionsbeitrag: 140 € inkl. Shuttledienst Vorarlberg – Rheinau und retour und Verköstigung;

Anmeldung (bis 14.11.18): www.bodenseeakademie.at

 

Die ausführliche Einladung als PDF finden Sie im nachstehenden Link:

https://www.viacampesina.at/wp-content/uploads/2018/11/Einladung_Konferenz-der-gentechnikfreien-Regionen-am-Bodensee-2122.u.23.11.2018_WEB4.pdf

Unsichtbare Grenzen – Filmtage „Hunger.Macht.Profite“ @ Acht Millimeter Kino (NÖ)
Nov 22 um 19:30 – 21:30

Österreich-Premiere

Vorfilm: Der Sieg der mosambikanischen Bäuerinnen und Bauern gegen das Soja-Imperium

von Stefano Liberti und Enrico Parenti, Italien/Mosambik 2018, 10 Min, OF mit deutschen UT

Im Jahr 2011 startet die mosambikanische Regierung Afrikas größten agroindustriellen Entwicklungsplan. Das sogenannte ProSavana-Projekt zielt darauf ab, 14 Mio. Hektar Land entlang des Nacala-Korridors im Norden des Landes in eine riesige Monokultur, vor allem mit Sojabohnen für den chinesischen Markt, zu verwandeln. Als sie erkennen, dass ihr Land auf dem Spiel steht, initiieren lokale Kleinbäuerinnen und -bauern eine große Mobilisierung – mit Erfolg.

Unsichtbare Grenzen – Frontera Invisible

von Nicolás Richat und Nico Muzi, Belgien/Argentinien/Kolumbien 2016, 28 Min, OF mit deutschen UT

„Unsichtbare Grenzen“ ist die Geschichte von Gemeinden in Kolumbien, die in der Mitte einer der am längsten andauernden Kriege der Welt gefangen sind. Der Rausch der Großgrundbesitzer nach Palmöl, um „grünen“ Treibstoff zu produzieren, verdrängt Kleinbauern und -bäuerinnen sowie indigene Gemeinschaften. Ein Leben zwischen den kriegerischen Auseinandersetzungen der FARC-Guerilla und dem Militär. Die kolumbianische Regierung hat einen Friedensvertrag mit den FARC-Rebellen unterzeichnet und damit den 60 Jahre andauernden bewaffneten Konflikt beendet. Nun setzt die Regierung auf die Expansion der Palmölindustrie, um Kolumbien und Europa mit sogenanntem Biodiesel zu versorgen.

Filmgespräch mit:

Huem Otero, Kokos – Kolumbien Solidarität
Roland Teufl, Aktivist für Ernährungssouveränität und angehender Biobauer
Maria Vogt, Biobäuerin, ÖBV – Via Campesina Austria

 

Die Filmtage Hunger.Macht.Profite. informieren, analysieren, zeigen Alternativen auf. Mittels gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Dokumentarfilmen zu Ernährung und globalisierter Landwirtschaft werden strukturelle Ursachen von Hunger, Unter- und Mangelernährung, das Menschenrecht auf Nahrung und Ernährungssouveränität in verschiedenen Kontexten aufgegriffen. Neben den Filmen bieten die anschließenden Filmgespräche die Möglichkeit gemeinsam mit Fachreferent*innen und Praktiker*innen die Filminhalte zu diskutieren. Handlungsoptionen und Lösungswege sollen dabei aufgezeigt werden und die Besucher*innen bekommen die Möglichkeit sich regional zu vernetzen.

Nov
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Mi
Kein Fluss und kein Meer – Filmtage “Hunger.Macht.Profite” @ Die Bäckerei-Kulturbackstube (Tirol)
Nov 28 um 19:30 – 21:30

Kein Fluss und kein Meer – No Rio e No Mar

von Jan Willem den Bok und Floor Koomen, Niederlande/Brasilien 2016, 57 Min, OF mit deutschen UT

Die wunderschöne Insel Ilha de Maré im brasilianischen Bundesstaat Bahia war einst ein wertvolles, seltenes Habitat voller Leben. Jetzt wird das kleine Paradies von der Erdöl-Industrie bedroht. Gewässer sind verschmutzt, Fische und Muscheln sterben. Lokale Fischer*innen verlieren ihre Lebensgrundlage. Eliete Paraguaçu und Marizelia Carlos Lopes, zwei kämpferische Frauen aus der Fischergemeinschaft, setzen sich gegen die umweltschädliche Industrie und die laschen Regierungsbehörden zur Wehr. Zusammen mit Marcos Brandão, dem Anwalt der Fischer-Gewerkschaft, ergreifen sie die Initiative zum Protest gegen die Macht der Öl-Konzerne.

Filmgespräch mit:
Carolin Holtkamp, Agrar- und Regionalsoziologie Universität Innsbruck
Andrä Stigger, Geschäftsführer Klimabündnis Tirol

 

Die Filmtage Hunger.Macht.Profite. informieren, analysieren, zeigen Alternativen auf. Mittels gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Dokumentarfilmen zu Ernährung und globalisierter Landwirtschaft werden strukturelle Ursachen von Hunger, Unter- und Mangelernährung, das Menschenrecht auf Nahrung und Ernährungssouveränität in verschiedenen Kontexten aufgegriffen. Neben den Filmen bieten die anschließenden Filmgespräche die Möglichkeit gemeinsam mit Fachreferent*innen und Praktiker*innen die Filminhalte zu diskutieren. Handlungsoptionen und Lösungswege sollen dabei aufgezeigt werden und die Besucher*innen bekommen die Möglichkeit sich regional zu vernetzen.

Nov
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Rotes Gold – Filmtage „Hunger.Macht.Profite“ @ Leo Kino (Tirol)
Nov 29 um 17:45 – 20:15

Österreich-Premiere

Rotes Gold – The Empire of the Red Gold

von Xavier Deleu und Jean-Baptiste Malet, Frankreich 2017, 52 Min, OF mit deutschen UT

Tomatensauce – wer denkt da nicht an die italienische Mama, die aus sonnengereiften aromatischen Tomaten eine Sauce nach altem Familienrezept zaubert? Weit gefehlt: China gehört zu den größten Industrietomatenproduzenten und Herstellern von Tomatenpüree. Es wird als Handelsware wie Weizen, Reis und Erdöl, weltweit verschifft und von Großkonzernen wie Heinz, Nestlé und Unilever aufbereitet. Wie und von wem werden die industriell verarbeiteten Früchte angebaut und geerntet? Der Film besucht Tomatenmarkfabriken in China, Kalifornien, Italien und Afrika und zeigt schonungslos die komplexen Zusammenhänge des globalen Kapitalismus mit all seinen Konsequenzen. Am Ende bleibt der bittere Geschmack der Ausbeutung und des Profits. Eine Reise in die Welt der Tomatenindustrie.

Filmgespräch mit:
Barbara Czerny, Foodcoops Innsbruck und Grüne Bäuerinnen und Bauern Tirol
Sónia Melo, Sezonieri – Kampagne für die Rechte der Erntehelfer_innen in Österreich

 

Die Filmtage Hunger.Macht.Profite. informieren, analysieren, zeigen Alternativen auf. Mittels gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Dokumentarfilmen zu Ernährung und globalisierter Landwirtschaft werden strukturelle Ursachen von Hunger, Unter- und Mangelernährung, das Menschenrecht auf Nahrung und Ernährungssouveränität in verschiedenen Kontexten aufgegriffen. Neben den Filmen bieten die anschließenden Filmgespräche die Möglichkeit gemeinsam mit Fachreferent*innen und Praktiker*innen die Filminhalte zu diskutieren. Handlungsoptionen und Lösungswege sollen dabei aufgezeigt werden und die Besucher*innen bekommen die Möglichkeit sich regional zu vernetzen.

Das Grüne Gold – Filmtage „Hunger.Macht.Profite“ @ Kino im Kesselhaus (NÖ)
Nov 29 um 18:30 – 21:00

Das Grüne Gold

von Joakim Demmer, Schweden/Deutschland/Finnland 2016, 80 Min, OF mit deutschen UT

In Äthiopien verpachtet die Regierung Millionen Hektar angeblich ungenutzten Landes an ausländische Investoren – in der Hoffnung auf Exporteinnahmen. Aber der Traum vom Wohlstand hat eine dunkle Seite: Massive Umweltzerstörung und eine der größten Zwangsvertreibungen der modernen Geschichte, zerstört die Existenzen von Kleinbäuerinnen und -bauern. Politische Unterdrückung sorgt für eine Spirale der Gewalt. Um die Wahrheit ans Licht zu bringen, treffen die Filmemacher*innen Investoren und Entwicklungshelfer*innen, sprechen mit Umweltaktivist*innen, begleiten verfolgte Journalist*innen und enteignete Bäuerinnen und Bauern. Der Dokumentarfilm entwickelt sich schnell zu einem Thriller, der aus den entlegensten Winkeln Äthiopiens über die globalen Finanzmetropolen letztendlich wieder zu uns nach Europa zurückführt.

Filmgespräch mit:

Christina Plank, Institut für Soziale Ökologie – BOKU
Brigitte Reisenberger, FIAN Österreich

 

Die Filmtage Hunger.Macht.Profite. informieren, analysieren, zeigen Alternativen auf. Mittels gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Dokumentarfilmen zu Ernährung und globalisierter Landwirtschaft werden strukturelle Ursachen von Hunger, Unter- und Mangelernährung, das Menschenrecht auf Nahrung und Ernährungssouveränität in verschiedenen Kontexten aufgegriffen. Neben den Filmen bieten die anschließenden Filmgespräche die Möglichkeit gemeinsam mit Fachreferent*innen und Praktiker*innen die Filminhalte zu diskutieren. Handlungsoptionen und Lösungswege sollen dabei aufgezeigt werden und die Besucher*innen bekommen die Möglichkeit sich regional zu vernetzen.