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Stressfreie Schlachtung im gewohnten Lebensumfeld der Nutztiere

“Wir möchten Tiere, die wir auf unseren Höfen großziehen, auch in deren gewohntem Lebensumfeld stressfrei schlachten dürfen!”

Ausgehend von diesem Bedürfnis von bäuerlichen Direktvermarkter_innen, beschäftigt sich die ÖBV seit dem Jahr 2013, gemeinsam mit anderen bäuerlichen Organisationen, intensiv mit dem Thema stressfreie Schlachtung. Im Jahr 2014 war die ÖBV Mitbegründerin der “Plattform Stressfreie Schlachtung”.

Ziel: Wir wollen eine Legalisierung der Schlachtung im gewohnten Lebensumfeld erreichen: Es soll erlaubt sein, einzelne Nutztiere in ihrem gewohnten Lebensumfeld stressfrei zu betäuben und zu entbluten, und das tote Tier anschließend zum zugelassenen Schlachtbetrieb zu verbringen. Dies soll mit dem kleinstmöglichen technischen Aufwand für bäuerliche Direktvermarkter_innen genehmigbar sein.

Hintergrund: Viele Bäuerinnen und Bauern bemühen sich, ihren Nutztieren ein möglichst angenehmes und würdiges Leben zu ermöglichen. In Dankbarkeit und Respekt möchten sie die Tiere bis zu deren Ende begleiten und den Schlachtprozess stressfrei und respektvoll gestalten.
Weiters sind artgerechte Tierhaltung und tierschutzkonforme Schlachtung wichtige Grundlagen für die Produktion hochwertiger Lebensmittel. Speziell Direktvermarkter legen auf diese Themen besonderes Augenmerk, weil sie alle Arbeitsschritte selbst, am eigenen Betrieb und in Ihrem direkten Verantwortungsbereich ausführen.

ÖBV-Positionspapier Stressfreie Schlachtung Download

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Termine

Jun
24
Do
Info-Veranstaltung Stressfreie teilmobile Hofschlachtung @ Feldkirchen (Ktn)
Jun 24 um 19:30 – 21:00

Wo? Feldkirchen in Kärnten, Amthof | Festsaal 

Der Transport in den Schlachthof verursacht bei Nutztieren Stress. Bei der teilmobilen Schlachtung  bleibt den Tieren viel Stress erspart. Die Tiere werden dabei am Haltungsbetrieb betäubt, getötet und entblutet, anschließend wird der Körper in einen zertifizierten Schlachtraum gebracht.
In  Österreich ist die teilmobile Schlachtung nun endlich genehmigbar, aber mit vielen Auflagen verbunden. Welche Möglichkeiten der Umsetzung es gibt, möchten wir uns bei dieser Veranstaltung anhören und diskutieren.

Vortragende:
Alois Kiegerl, Biobauer in Trahütten (Weststeiermark) und Gründungsmitglied des Vereins  „Initiative für die stressfreie Hofschlachtung“.
Lisa Hofer-Falkinger, Biobäuerin in Arnreit (OÖ) und AG Direktvermarktung der ÖBV.

Für wen? Bäuerinnen und Bauern, Landwirt*innen, Schlachtbetriebe bzw. Hofschlachter.

Da die Teilnehmer_innenzahl begrenzt ist, bitten wir um vorherige Anmeldung per E-Mail oder Telefon bei Elke Müllegger, KLAR! Tiebeltal und Wimitzerberge, oder 0664 3738672


Die Veranstaltung findet in Kooperation der KLAR! Tiebeltal und Wimitzerberge und der Österreichischen Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung (ÖBV) statt. 

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms „KlimawandelAnpassungsmodellregion“ durchgeführt.


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