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AGRARPOLITIK

ÖBV zur Agrarpolitik nach 2020

Unsere Vision einer klein- und bergbäuerlichen, sozial gerechten und agrarökologischen Landwirtschaft der Zukunft.

Die aktuelle Agrarpolitik trägt den Herausforderungen, mit denen wir konfrontiert sind, nicht angemessen Rechnung: etwa bei Umwelt, Klima, Artenvielfalt, gesunder Ernährung, Existenzsicherung, sozialem Zusammenhalt und bei guten Arbeitsplätzen. Die zukünftige Agrarpolitik muss eine überzeugende Antwort bieten.

Unsere Ziele:

  1. Gute Arbeit für alle: Landwirtschaftliche Arbeit muss sich lohnen
    Nach Arbeit statt nach Fläche fördern
  2. Klimapositive Land- und Forstwirtschaft und Erhalt der Artenvielfalt
    Bodengebundene Tierhaltung, Humusaufbau und Agrarökologie fördern
  3. Mehr statt weniger Höfe
    Vielfältige klein- und bergbäuerliche Landwirtschaft und Neueinsteiger_innen fördern
  4. Ernährungssouveränität und solidarisches Wirtschaften
    Lebendige ländliche Räume und gute Lebensmittel für alle

Hier kann das Positionspapier Download und eine Kurzfassung des Positionspapiers Download heruntergeladen werden.


 

ÖBV und Plattform “Wir haben es satt!” für eine Demokratische Lebensmittelpolitik

Wir setzen uns für eine Agrarpolitik ein, die ein gutes Essen für alle Menschen ermöglicht und die die kleinbäuerliche Landwirtschaft in anderen Regionen dieser Erde nicht zerstört.


 

Europäische Via Campesina zur Gemeinsame Agrarpolitik der EU

Die ÖBV ist Mitgliedsorganisation bei der ECVC (European Coordination Via Campesina) und setzt sich darüber für eine andere Agrarpolitik der EU (GAP) ein.



Termine

Feb
19
Fr
Land der Berge – zukunftsreich? @ Schloss Goldegg (Sbg)
Feb 19 – Feb 21 ganztägig

Wo? Schloss Goldegg im Pongau, Hofmark 1, 5622 Goldegg (Sbg)

Kleinbäuerliche Landwirtschaft im Berggebiet:

aktuelle Herausforderungen und Chancen

Vorträge, Diskussionen und mehr

Wie sieht die Zukunft der kleinstrukturierten Landwirtschaft im Berggebiet aus? Wie können wir regional und global die Ernährung sichern ohne Ökosysteme zu gefährden? Was bringt die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik? Wie können lebendige ländliche Räume gestaltet werden?

Referent: Rainer Weisshaidinger, Mitautor des Buches “Chancen der Landwirtschaft in den Alpenländern – Wege zu einer raufutterbasierten Milch- und Fleischproduktion in Österreich und der Schweiz”; Förster, Geograf, Regionalforscher, Landschaftsökologe

Infos und Anmeldung: , 01 89 29 400
Nähere Infos bald online.

Gefördert aus den Mitteln der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung


Artikel

22. Dezember 2020

GAP-Reform: Es geht um ein Jahrzehnt!

Derzeit wird in der Reform der EU- Agrarpolitik (GAP) über die Landwirtschaft im kommenden Jahrzehnt entschieden. Der bisherige Stand der Verhandlungen lässt auf keine Fortschritte für Klein-, Bio- und Bergbetriebe hoffen. In den aktuellen Vorschlägen zur GAP steht der Kurs auf ein “Weiter wie bisher”.

Biobäuerliche Landwirtschaft und ein Einkommen zum Auskommen – wie schaffen wir das? - Video und Nachlese zur Veranstaltung vom 16.12.2020

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22. Dezember 2020

Frau am Land – was braucht´s?

Die Agrarpolitik des kommenden Jahrzehnts wird aktuell verhandelt. Wir haben mit Frauen aus Landwirtschaft, Frauenberatung und Wissenschaft gesprochen, was es für Frauen am Land braucht und was sich dringen ändern muss, um Gleichstellung von Frauen und Männer im Fördersystem zu erreichen.

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22. Dezember 2020

Stopp 3. Piste: Solidaritätsaktion mit Mehl

Trotz eingebrochener Flugzahlen und Klimakrise hält der Flughafen Wien-Schwechat an seinen fahrlässigen Ausbauplänen fest. Diese geht zulasten der fruchtbarsten landwirtschaftlichen Flächen Österreichs und damit geht es um die Existenz für Bauern und Bäuerinnen. Damit wird sich die Klimakrise für uns alle massiv verschärfen. Die ÖBV solidarisiert sich mit dem Widerstand gegen die Dritte Piste. Gerade jetzt ist es wichtig, entschlossen gegen klimaschädliche Großinfrastrukturprojekte einzutreten.

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7. Dezember 2020

Bepreisung der Natur als Lösung?

Peter Wormstetter, unsplash.com

Seit einigen Jahrzehnten wird die Bepreisung von Natur und ihren „Dienstleistungen“ als Teil von Umweltschutzstrategien international vorangetrieben und ausgeweitet. Handel mit Emissionsgutschriften, Zertifikaten und standardisierte Berechnungen der Nachhaltigkeitsleistung sollen für nachhaltiges und gerechtes Wachstum sorgen. Nun gibt es auch Ansätze für „grüne Ökonomie“ im Bereich der Landwirtschaft. Warum es Gründe gibt, skeptisch zu sein.

Von Lisa Rail

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24. November 2020

Gemeinsame Agrarpolitik: Strategieplan noch lang nicht auf der Zielgeraden

In zwei Jahren soll das neue Förderprogramm für die heimische Landwirtschaft starten. Bei dem am Dienstag von Bundesministerin Köstinger öffentlich vorgestellten österreichischen Strategieprozess zur nationalen Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) bis 2027 sind noch so viele Fragen offen, dass die Wirkungen der bisherigen Planentwürfe noch nicht seriös beurteilt werden können. Vieles deutet jedoch darauf hin, dass es nahezu so weitergeht wie bisher, und damit auch das Höfe-, Vogel- und Insektensterben in die Verlängerung geht. Die NGOs BirdLife Österreich und Biene Österreich sowie die bäuerliche Organisation ÖBV-Via Campesina Austria fordern: Unsere Bauern und Bäuerinnen und unsere Natur brauchen endlich eine zielorientierte und effektive GAP!

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11. November 2020

GAP-Reform: Es geht um ein ganzes Jahrzehnt!

Die aktuelle Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU ist entscheidend für die Zukunft der bäuerlichen Landwirtschaft und der Ernährung. Aber derzeit mangelt es an Diskussion. In unserer Analyse schaffen wir einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen und Einschätzungen zum Stand der Verhandlungen. Wir wollen dazu einladen, diese Diskussion breit zu führen. Reaktionen, Standpunkte und Beiträge zur Ideenschmiede sind herzlich willkommen!

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10. November 2020

Einkommen sichern! Aber wie?

Hansjörg Keller, unsplash.com

Immer mehr Bauern und Bäuerinnen fragen sich, wie sie mit ihrem Einkommen auskommen sollen. Wir haben uns dazu mit Frieder Thomas auf die Suche nach Ansatzpunkten gemacht.

Interview mit Frieder Thomas (wiss. Mitarbeiter im Kasseler Institut für ländliche Entwicklung e.V. und Geschäftsführer des AgrarBündnis e.V. in Deutschland)

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21. Oktober 2020

GAP: Zukunftsfähige Landwirtschaft ist vom Tisch

Kleine Höfe für Ernährungssouveränität

EU-Parlament und Agrarminister erteilen Green Deal in der Landwirtschaft eine Abfuhr

Gestern war ein trauriger Tag für die klein- und bergbäuerliche Landwirtschaft und für das Klima. Die „Entscheidung der Agrarminister und die Abstimmung im EU-Parlament zeigen: Keine Ambition und zurück in die Vergangenheit ist die Devise. Wenn das die Vision für den österreichischen Weg ist, dann ist das schlichtweg fatal. Wir haben keine Zeit mehr, um weitere zehn Jahre auf eine zukunftsfähige Gemeinsame Agrarpolitik zu warten, die uns Bauern und Bäuerinnen dabei unterstützt in der Landwirtschaft umzusteuern. Die Klimakrise wartet nicht!" so Julianna Fehlinger von der ÖBV-Via Campesina Austria.

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16. Oktober 2020

Welternährungstag: Kehrtwende in der EU-Agrarpolitik notwendig!

Gerechter Umbau für Bauern und Bäuerinnen, Klima und Biodiversität statt Stillstand im Interesse der Agrarindustrie!

Anlässlich des Welternährungstages fordert die ÖBV, in der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP), gerechtere, gesündere und nachhaltigere Lebensmittelsysteme zu fördern. Denn eine EU-Agrarpolitik, die die Klimakrise weiter verschärft, geht zulasten der Hungernden – und von allen Bauern, Bäuerinnen weltweit.

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11. September 2020

Grüner Bericht: Einkommenslage extrem angespannt, neue GAP muss Antworten bieten!

ÖBV fordert: Doppelte Förderung der ersten 20 ha in der neuen GAP!

Die Einkommenslage ist für viele Betriebe desaströs. Viele Betriebe, die gesellschaftlich wichtige Arbeit leisten, haben verloren: Bergbetriebe, Biobetriebe, Dauerkulturbetriebe, kleine Forstbetriebe und Nebenerwerbsbetriebe. Zusätzlich sind einmal mehr Frauen in der Landwirtschaft die Verliererinnen.

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Literatur