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Info

AGRARPOLITIK

ÖBV zur Agrarpolitik nach 2020

Unsere Vision einer klein- und bergbäuerlichen, sozial gerechten und agrarökologischen Landwirtschaft der Zukunft.

Die aktuelle Agrarpolitik trägt den Herausforderungen, mit denen wir konfrontiert sind, nicht angemessen Rechnung: etwa bei Umwelt, Klima, Artenvielfalt, gesunder Ernährung, Existenzsicherung, sozialem Zusammenhalt und bei guten Arbeitsplätzen. Die zukünftige Agrarpolitik muss eine überzeugende Antwort bieten.

Unsere Ziele:

  1. Gute Arbeit für alle: Landwirtschaftliche Arbeit muss sich lohnen
    Nach Arbeit statt nach Fläche fördern
  2. Klimapositive Land- und Forstwirtschaft und Erhalt der Artenvielfalt
    Bodengebundene Tierhaltung, Humusaufbau und Agrarökologie fördern
  3. Mehr statt weniger Höfe
    Vielfältige klein- und bergbäuerliche Landwirtschaft und Neueinsteiger_innen fördern
  4. Ernährungssouveränität und solidarisches Wirtschaften
    Lebendige ländliche Räume und gute Lebensmittel für alle

Hier kann das Positionspapier Download und eine Kurzfassung des Positionspapiers Download heruntergeladen werden.


 

ÖBV und Plattform “Wir haben es satt!” für eine Demokratische Lebensmittelpolitik

Wir setzen uns für eine Agrarpolitik ein, die ein gutes Essen für alle Menschen ermöglicht und die die kleinbäuerliche Landwirtschaft in anderen Regionen dieser Erde nicht zerstört.


 

Europäische Via Campesina zur Gemeinsame Agrarpolitik der EU

Die ÖBV ist Mitgliedsorganisation bei der ECVC (European Coordination Via Campesina) und setzt sich darüber für eine andere Agrarpolitik der EU (GAP) ein.



Termine

Sep
24
Fr
Nyéléni-Herbsttreffen: Gutes Essen für Alle, aber wie? @ Graz
Sep 24 – Okt 1 ganztägig
Nyéléni-Herbsttreffen: Gutes Essen für Alle, aber wie? @ Graz

Welches Essen wollen wir? Heute und in der Zukunft? Unter welchen Bedingungen wird es produziert? Wer kann es sich leisten? Wer steht am Herd?

 

Diesmal lädt die Bewegung für Ernährungssouveränität im Rahmen der Konferenz “Transformation durch Kooperation III” euch – Lebensmittel-produzent:innen, Konsument:innen, ihre Vertretungen, NGOs, öffentliche/private Einrichtungen (Bildung, Gesundheit, …) und Wissenschaftler:innen – ein, sich über Gestaltungsspielräume für eine sozial gerechte und ökologisch nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung auszutauschen.

Die Eröffnungsdiskussion zur Rolle der öffentlichen Hand in der Weichenstellung für regionale Versorgung mit und Verteilung von kleinbäuerlichen Produkten kann am Freitag den 24. September um 18 Uhr sowohl von daheim gestreamt, als auch gemeinsam an verschiedenen Regionalstandorten angesehen werden (Details siehe dazu im Programm).

Vorträge und Workshops zu den Themen

  • Agrarökologische Produktionsweisen, bäuerliches Handwerk, Klimaschutz
  • Gemeinschaftliche, solidarische Lebensmittelproduktion und -verteilung: Solidarische Landwirtschaft, Foodcoops, Genossenschaftsgeschäfte
  • Kleinbäuerliche Versorgungsstrukturen für Haushalte, Gastronomie und öffentliche Küchen
  • Kommunale / regionale Steuerungsinstrumente, z. B. Ernährungsräte
  • Menschen-, Sozial- und Arbeitsrechte, Rechte von Kleinbäuer:innen und Erntehelfer:innen auf allen Ebenen (global bis lokal)

finden virtuell vom 25. September bis 1. Oktober 2021 statt. Für alle Quereinsteiger:innen gibt es am Montag den 27.09. um 16 Uhr einen Einstiegskurs zu Ernährungssouveränität. Im Rahmen der Konferenz findet gleichzeitig die jährliche, österreichweite Netzwerktagung der Gemeinschaftsgärten statt.

> Zum Programm der Eröffnung und Onlinekonferenz hier

Weitere Informationen und Voranmeldung unter https://www.ernährungssouveränität.at/

 

Klimastreik: Gemeinsam für eine klimagerechte Landwirtschaft!
Sep 24 um 12:00 – 17:00

Wo? In deiner Region! Bereits angemeldete Demonstrationen in: Graz, Innsbruck, Kirchdorf, Linz, Salzburg, St. Pölten, Vorarlberg, Wien

Es ist höchste Zeit gemeinsam ein Zeichen für eine klimagerechte Landwirtschaft zu setzen – wir wollen am 24.09. zusammen mit Fridays for Future auf die Straße gehen.
Seid mit dabei! Die Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) in Österreich hat große Auswirkungen auf Klima, Artenvielfalt, Bäuer*innen und letztlich uns alle. Die neue GAP ist weder im Einklang mit dem 1,5-Grad-Ziel, noch reicht sie zur Einhaltung des EU-Green-Deals oder der EU-Biodiversitäts-Ziele. Wir müssen jetzt gegensteuern! Beim Klimastreik wollen wir gemeinsam ein Zeichen setzen!

Kommt zu den regionalen Demos zum globalen Klimastreik 24.09. – in Wien, Graz, Salzburg, … oder organisiert Aktionen bei euch vor Ort! Bringt Transparente für eine agrarökologische Wende, für demokratische Lebensmittelpolitik, für eine andere GAP! Bringt eure Stimmen, Traktoren, Heugabeln, Töpfe, Energie und was ihr sonst braucht, um unseren Protest laut und sichtbar zu machen!

Verbreitet die Streikaufrufe über Newsletter und Social Media-Kanäle mit den Grafiken & dem Facebook-Event.

Okt
1
Fr
Film & Diskussion: ‘Voices of Transition – Fruchtbare Wege in die Zukunft’ @ Eberndorf (Ktn)
Okt 1 um 19:00

Wo? Trauungssaal, Stift Eberndorf, 9141 Eberndorf, Kärnten

Dieser Dokumentarfilm zeigt innovative Wege aus der sich heute zuspitzenden Ernährungskrise. Er soll der weltweiten Energiewende-Bewegung als Inspirationsquelle dienen und möglichst viele Menschen zum Handeln animieren. Der Film führt die Zuschauenden in Länder wie Frankreich, Großbritannien oder Kuba und widmet sich nicht nur Landwirt_innen und Wissenschaftler_innen, sondern auch Permakulturdesigner_innen und den Pionier_innen der Transition-Town-Bewegung.

Französisch/englischer Film mit deutschen Untertiteln 2010, 65 min.

Mit Diskussion sowie Impulsbeitrag von Transition Town Friesach – Friesach im Wandel (angefragt)

Eintritt frei!

Die Veranstaltung wird gemäß den geltenden Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie stattfinden.

Veranstaltet von ÖBV, BioAustria, Verein eco-direkt (Gšeft) und Hof Hart 7. Gefördert aus den Mitteln der österreichischen Gesellschaft für politische Bildung.


Artikel

9. September 2021

Grüner Bericht zeigt: Ungerechte Verteilung ist ungebrochen

Grüner Bericht zeigt: Ungerechte Verteilung ist ungebrochen

ÖBV fordert: GAP muss endlich gerechter und ökologischer werden!

Die gestern veröffentlichten Zahlen des Grünen Berichts 2021 verdeutlichen einmal mehr, wie ungerecht die aktuelle Entwicklung der Landwirtschaft in Österreich ist. „Es fehlt die Vision für die Zukunft. Weiter wie bisher ist eine Sackgasse. Daraus folgt ein klarer und unmissverständlicher Auftrag an die Agrarpolitik: Die kommende GAP muss deutlich gerechter und ökologischer werden!“ so Franziskus Forster von der Österreichischen Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung (ÖBV-Via Campesina Austria).

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15. Juli 2021

“Fit for 55”-Klimapaket: “Wir müssen die Emissionen reduzieren, anstatt einen zerstörerischen Wettlauf zur Kohlenstoffneutralität zu verfolgen”

"Fit for 55"-Klimapaket: "Wir müssen die Emissionen reduzieren, anstatt einen zerstörerischen Wettlauf zur Kohlenstoffneutralität zu verfolgen"

Pressemitteilung 15. Juli 2021, Brüssel, Europäische Koordination Via Campesina (ECVC)

Bauern und Bäuerinnen in ganz Europa kämpfen damit, mit den heftigen und extremen Wetterereignissen fertigzuwerden, denn diese beeinträchtigen die Produktion von Lebensmitteln massiv. Das „Fit for 55″-Paket, das zur Umsetzung des europäischen Klimagesetzes ausgearbeitet wurde, enttäuscht jedoch aus bäuerlicher Sicht.

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15. Juli 2021

Die Zukunft der Melkalmen wird im Tal entschieden

Die Zukunft der Melkalmen wird im Tal entschieden

Wie wirkt sich der Strukturwandel auf die Alpwirtschaft aus und welche Folgen zieht dies nach sich?

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1. Juli 2021

Offener Brief: Erste 20 ha doppelt fördern!

Offener Brief: Erste 20 ha doppelt fördern!

Jetzt Arbeitsplätze und Einkommen und eine vielfältige Landwirtschaft sichern!

Anlässlich der Petition „Arbeitsplätze und Einkommen in der Landwirtschaft sichern – Doppelte Förderung der ersten 20 ha!“ hat die Österreichische Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung (ÖBV) heute einen offenen Brief an BM Köstinger, an alle Landwirtschaftskammerpräsident_innen und Agrarreferenten der Bundesländer geschickt.

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29. Juni 2021

ÖBV: Köstinger verwässert EU-Agrarpolitik

ÖBV: Köstinger verwässert EU-Agrarpolitik

Notwendige gerechte Verteilung, ökologische Wende und soziale Rechte fehlen

Die schwachen Beschlüsse zur GAP sind ein Symbol für die verfehlte Agrarpolitik der Vergangenheit. Köstingers Beschwörung vom fortgesetzten „österreichischen Weg“ verkennt die unzähligen Probleme, mit denen Bauern und Bäuerinnen tagtäglich ringen. In Europa wurde im Trilog die Chance vergeben, einen gemeinsamen Weg ins 21. Jahrhundert zu finden. Im Faktencheck haben wir bereits gezeigt, dass Köstingers große Worte mit gegenteiligen Taten in Brüssel verbunden sind.

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23. Juni 2021

Bericht: Nyéléni-Frühlingserwachen 2021



Am 6. und 8. Mai 2021 fand online das Nyéléni-Frühjahrstreffen der Bewegung für Ernährungssouveränität statt.
Als ersten Teil gab es eine Podiumsdiskussion zum Thema ‘Gute Arbeit für alle’: Durch die Coronakrise ist deutlich geworden, dass unumgängliche Arbeitsbereiche wie Landwirtschaft und Pflege völlig unterbezahlt sind und die Arbeit vielfach von Migrant_innen geleistet wird. Doch wie steht es in Krisenzeiten um Rechte und Arbeitsbedingungen in Landwirtschaft und Pflege? Wie können Rechte von Kleinbäuer_innen durchgesetzt werden? Wie haben sich Grenzen in Europa durch die Coronakrise verschoben und wo bleibt der europäische Solidaritätsgedanke?
Im zweiten Teil des Frühjahrserwachens der Bewegung für Ernährungssouveränität haben sich verschiedene Initiativen mit ihren aktuellen Projekten in Workshops vorgestellt. Der Umgang mit der Krise, Herausforderungen, Chancen und Potentiale wurden diskutiert.

Videos und Nachlese zum österreichischen Frühjahrstreffen 2021 der Bewegung für Ernährungssouveränität.

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22. Juni 2021

GAP-Faktencheck zeigt: Köstinger lässt bäuerliche Familienbetriebe im Stich

GAP-Faktencheck zeigt: Köstinger lässt bäuerliche Familienbetriebe im Stich

BM Köstinger nimmt in Österreich seit Jahren große Worte in den Mund – und tut das Gegenteil in Brüssel. Sie werde „kämpfen wie eine Löwin“, „für bäuerliche Familienbetriebe“ und sie sei eine „Kämpferin gegen Agrarkonzerne“. Der Faktencheck zeigt nun: Heiße Luft, in Brüssel wird für das Gegenteil gekämpft. Weiter wie bisher ist die Devise. „Im GAP-Finale heißt es jetzt Farbe bekennen für Umverteilung bei den Einkommenszahlungen und für einen ökologischen Umbau der GAP. Wir fordern die doppelte Förderung der ersten 20 ha!“, so Ludwig Rumetshofer von der Österreichischen Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung (ÖBV).

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21. Juni 2021

Landwirtschaftsministerin Köstinger im Faktencheck: Doppeltes Spiel bei der EU-Agrarreform

Landwirtschaftsministerin Köstinger im Faktencheck: Doppeltes Spiel bei der EU-Agrarreform

Wien (OTS) – Landwirtschaftsministerin Köstinger vertritt am Verhandlungstisch in Brüssel andere politische Positionen, als sie in öffentlichen Statements vor österreichischem Publikum verkündet – das ist das Ergebnis eines Faktenchecks, den GLOBAL 2000, die Österreichische Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung (ÖBV) und BirdLife Österreich in Zusammenarbeit mit der Arbeiterkammer, dem Bioverband Erde und Saat, der Biene Österreich und der Produktionsgewerkschaft PRO-GE heute präsentieren.

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28. Mai 2021

Neue Gentechnik – Regulierung oder Freifahrtschein?

Neue Gentechnik - Regulierung oder Freifahrtschein?

Die EU-Kommission bereitet den Weg zur Deregulierung der neuen Gentechnikverfahren wie CRISPR & Co. Das ist ein Angriff auf die Gentechnikfreiheit Europas – diese gilt es mit vereinten Kräften zu verteidigen. Argumente aus Sicht der Betroffenen liefert eine neue AbL-Broschüre

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28. Mai 2021

Öffentliche Anhörung zur Zukunft der Agrarpolitik

https://youtu.be/iX_uIOJaEdM

Am 17. Mai fand in Anwesenheit der Europäischen Kommission sowie der Agrarsprecher_innen der fünf österreichischen Parlamentsparteien die von der Österreichischen Berg- und KleinbäuerInnen Vereinigung (ÖBV), GLOBAL 2000 und BirdLife Österreich gemeinsam veranstaltete öffentliche Anhörung über die Zukunft der österreichischen Agrarpolitik statt, in der bislang ungehörte Stimmen aus der Zivilgesellschaft eine grundlegende Überarbeitung des GAP-Strategieplans forderten.

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Links


Literatur