Skip to content

Info

AGRARPOLITIK

Für eine Demokratische Lebensmittelpolitik und Ernährungssouveränität!

Im Laufe der letzten Jahre wurde die europäische Landwirtschaft von zahlreichen Krisen und Skandalen erschüttert. Der rasche Strukturwandel, die sich wiederholenden Gesundheitsskandale in der Massentierhaltung, die zunehmende Verschmutzung von Wasser durch Pestizide etc. machen deutlich, wie sehr die derzeitige Agrarpolitik den Bäuerinnen und Bauern, den VerbraucherInnen, den SteuerzahlerInnen, der Gesundheit, der Umwelt, dem ländlichen Raum und dem Süden schadet.

Die ÖBV setzt sich für eine Demokratische Lebensmittelpolitik ein:


Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU



Termine

Aug
16
Fr
ZUKUNFTSSYMPOSIUM 2019 – leider verschoben @ Das CIRC der Arena Wagram
Aug 16 um 15:00 – 18:30

ACHTUNG: Das Symposion muss leider auf den Herbst verschoben werden.
Der neue Termin wird in Kürze bekannt gegeben.

 

Nov
1
Fr
Herbsttreffen für Ernährungssouveränität @ Tabakfabrik Linz (OÖ) @ Tabakfabrik Linz
Nov 1 – Nov 3 ganztägig

Beim Herbsttreffen der Bewegung für Ernährungssouveränität diskutieren wir anhand praktischer Beispiele wie regionale Lebensmittelnetzwerke funktionieren können und lernen von Initiativen von nah und fern. Am Samstag werden Workshops zu Klima und Landwirtschaft, Rechte von Kleinbäuer*innen und vielem mehr angeboten.

Nov
26
Di
Agrarpolitischer Grundkurs der ÖBV – Winter 2019/20 @ in OÖ, Stmk, NÖ, Tirol
Nov 26 2019 um 10:00 – Mrz 5 2020 um 17:00

Das System verstehen – aus dem Rahmen denken – gemeinsam aktiv werden!

Wer “macht” eigentlich Politik? – Was ist meine politische Biografie? – Was hat Handelspolitik mit unserem Essen zu tun? – Wie funktioniert die gemeinsame Agrarpolitik der EU? – Wie können wir Demokratie immer wieder neu lernen? – Wie kann ich meine Anliegen gut nach außen tragen? – Wie plane ich eine Kampagne? – Warum kann eine demokratische Lebensmittelpolitik hilfreich sein? – Wie können wir gemeinsam für kleinbäuerliche Landwirtschaft und Ernährungssouveränität eintreten?

Für wen: Der Kurs richtet sich an alle, die Interesse an Agrarpolitik haben und die für die Anliegen von (Klein)Bäuer_innen, in der Bewegung für Ernährungssouveränität oder anderweitig für gutes Essen für alle aktiv bleiben oder werden wollen. Die Hälfte der Plätze ist für Menschen reserviert, die praktisch in der Landwirtschaft tätig sind. Wir freuen uns aber auch über alle anderen Interessierten. Wir wünschen uns eine vielfältige Gruppe – mit Frauen und Männern, Vollzeit und Teilzeit in der Landwirtschaft Aktiven, Menschen aus anderen Berufsgruppen oder in Ausbildung, Jüngeren und weniger Jungen aus allen Bundesländern und mit verschiedenen Herkünften, etc.

INHALT und AUFBAU des Kurses: In vier auf einander aufbauenden Modulen werden fachliche Inhalte und Handwerkszeug zum politischen Handeln erarbeitet. Neben Vorträgen haben

Gruppenarbeiten, persönliche Reflexion, Diskussionen, praktische Übungen und eigene Projekte einen hohen Stellenwert. In einer konstanten Gruppe entsteht ein geschützter Raum für gemeinsames Lernen und persönliche Entwicklung.

Referent_innen: In jedem Modul werden mehrere Expert_innen aus verschiedenen Tätigkeitsbereichen die Inhalte erläutern, aus der Praxis berichten, Übungen anleiten und als Diskussionspartner_innen zur Verfügung stehen: u.a. Mag. Franziskus Forster (ÖBV), DIin Irmi Salzer (Referentin für Agrarpolitik – MEP Thomas Waitz), Franz Rohrmoser (Konfliktforscher, ÖBV-Mitbegründer), Mag.a Brigitte Reisenberger (FIAN – Mit Menschenrechten gegen den Hunger) etc.

Termine: 4 x 2-Tages-Blöcke zwischen Nov 2019 und März 2020, an Werktagen (meist zwischen Montag und Donnerstag, einmal auch am Freitag), jeweils ca. 1. Tag 10:00 bis 2. Tag 17:00

voraussichtliche Termine der Module + Bundesländer in denen sie stattfinden:

  1. Modul: 26./27. Nov 2019 in OÖ
  2. Modul: ca. Mitte Jänner 2020 in der Steiermark
  3. Modul: 10./11. Februar 2020 in NÖ
  4. Modul: 1. Märzwoche 2020 in Tirol
  5. Modul: nach Absprache im Kurs

Die genauen Orte und ein Teil der Termine sind derzeit leider noch in Planung. Bei Fragen wende dich gerne an:

Programm

  1. Modul: Agrarpolitik in Österreich und Demokratie
  2. Modul: Wirtschaftspolitik global und lokal
  3. Modul: Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU
  4. Modul: Arbeit & Soziales, Umgang mit natürlichen Ressourcen
  5. Sondermodul 5: Praxis des agrarpolitischen Engagements:

Bei Bedarf organisieren wir Kinderbetreuung.

Weitere Infos: www.viacampesina.at/termine/

Fragen, Anmeldung und vorläufige, unverbindlich Interessensbekundung an:

Veranstaltet von der ÖBV in Kooperation mit der KSÖ – Katholische Sozialakademie Österreichs und der ARGE Region Kultur (weitere Kooperationen in Planung


Artikel

28. Juni 2019

EU-Mercosur-Abkommen stoppen!

Das EU-Mercosur-Abkommen ist ein Frontalangriff auf Klimaschutz, Menschenrechte, Biodiversität und bäuerliche Landwirtschaft. Am 28. Juni 2019 legte die EU-Kommission ein umfassendes Abkommen vor. Dieses muss aber noch von Rat, Parlament und den einzelnen Nationalstaaten ratifiziert werden. 

340 Organisationen aus Lateinamerika und Europa haben einen Offenen Brief veröffentlicht. Die Forderung: Keine Verhandlungen mit Bolsonaro. Stoppen wir das EU-Mercosur Abkommen!

weiterlesen
27. Juni 2019

Das Gemeine an der Gemeinwohl-Debatte

Ein Einwurf zur aktuellen Agrarpolitik-Debatte. Eine Vorab-Veröffentlichung aus unserer druckfrischen Zeitung! Von Onno Poppinga und Katrin Hirte
weiterlesen
13. Juni 2019

Aktionstag: “Klimagerechtigkeit statt Konzernmacht”

Anlässlich des Aktionstags für Klimagerechtigkeit und des Weltmilchtages wurde vor der Raiffeisen-Zentrale in Wien die wachsende Konzernmacht im Agrar- und Lebensmittelsystem kritisiert. Diese Machtkonzentration steht in allen Bereichen Klimagerechtigkeit im Wege.

weiterlesen
5. Juni 2019

Farmers For Future: Redebeitrag auf Klimastreik-Demo von #FridaysForFuture

Franziska Schrolmberger hat am 31.05. in Wien au der Demo "No Future On a Dead Planet" eine Rede gehalten. Als "Farmers For Future" sprach sie vor den 35.000 Menschen, die am #FridayForFuture gemeinsam mit Greta Thunberg demonstrierten.
weiterlesen
24. Mai 2019

Aktion: “Platz für Alternativen statt gutes Klima für Konzerne!”

Aktionstag für Klimagerechtigkeit von "System Change not Climate Change" - Farmers for Future. Aktion und Kundgebung am 31. Mai 2019 um 10 Uhr, Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Platz 1, 1020 Wien
weiterlesen
9. Mai 2019

Bündnis fordert Reformen für eine EU-Lebensmittelpolitik

Offener Brief für eine Gemeinsame EU-Lebensmittelpolitik und für einen Vize-Präsidenten der EU-Kommission für Lebensmittel und Ernährung. Die Europäische Koordination Via Campesina (ECVC) (1) hat gestern gemeinsam mit 32 weiteren bäuerlichen Organisationen, Forschungseinrichtungen, Think Tanks und NGOs gefordert, dass der/die nächste PräsidentIn der EU-Kommission eine Gemeinsame Lebensmittelpolitik der EU auf den Weg bringen soll.
weiterlesen
30. April 2019

ÖBV zur CETA-Entscheidung: „Ungerechtigkeit wird Sonderrecht“ – Bäuerlicher Widerstand gegen CETA und Sonderrechte für Konzerne geht weiter!

Heute hat der EuGH entschieden, dass Sonderklagerechte für Konzerne mit EU-Recht vereinbar sind. Damit haben Konzerne vorläufig neue Privilegien erobert. Doch ist mit weiterem Widerstand zu rechnen.
weiterlesen
25. April 2019

Notfallzulassungen: ÖBV fordert echte Lösungen statt Angstmache und Interessenpolitik für Agrarchemie

Bauernbund setzt Warnsignal in falsche Richtung: Klima und Handel sind das Problem!
weiterlesen
4. April 2019

Tagung der Alpenkonferenz: Von Versprechen für Frauen in Bergregionen ist nichts geblieben

Die Bilanz des österreichischen Vorsitzes in der Alpenkonvention sieht für Frauen in Bergregionen mager aus. Wien/Innsbruck. Den Beginn des Vorsitzes in der Alpenkonvention hat Österreich den Frauen in Bergregionen gewidmet und bei einer Konferenz in Alpbach/Tirol eine umfassende Deklaration für die Stärkung der Frauen in Bergregionen veröffentlicht. „Anlässlich der heutigen Übergabe des Vorsitzes an Frankreich ziehen wir Bilanz. Diese sieht leider mager aus. Insbesondere junge Frauen finden in ländlichen Regionen nach wie vor unwirtliche Umstände vor und wandern in regionale und überregionale Zentren ab."
weiterlesen
3. April 2019

ÖBV: Agrarausschuss geht vor Großgrundbesitzern und Agrarindustrie in die Knie

Wien/Brüssel. Der Agrarausschuss des Europäischen Parlaments hat gestern mit den Stimmen der Volkspartei, der Konservativen, der Liberalen und eines Teils der Sozialdemokraten einen Vorschlag zur neuen GAP angenommen, der uns ins vergangene Jahrhundert zurückwerfen würde.
weiterlesen
Mehr zum Thema

Download

Links


Literatur