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Info

Berge ohne Bäuerinnen und Bauern?

Die kleinbäuerliche Landwirtschaft ist für die Zukunft der Alpen unverzichtbar

Mühevoll haben unsere Vorfahren die bewaldeten Hänge der Alpen gerodet. Mit Hilfe von Kühen, Schafen und Ziege haben sie das neu gewonnene Grünland in wertvolle Lebensmittel wie Milch und Fleisch verwandelt. Ohne diese Arbeit wären die Bergregionen wohl noch heute zur Gänze mit Wald bedeckt und kaum besiedelt. Gerade die Beziehung zwischen Wiesen, Wald und Dörfern macht den Reiz und auch den touristischen Wert der alpinen Landschaft aus. Es sind lebendige Orte entstanden, die den Großteil dessen, was gebraucht wurde, regional und nachhaltig erzeugt und verbraucht haben.



Termine

Nov
26
Di
Agrarpolitischer Grundkurs der ÖBV – Winter 2019/20 @ Ried (OÖ), Graz (Stmk), Sindelburg (NÖ), Mutters (Tirol)
Nov 26 – Nov 27 ganztägig

Agrarpolitischer Grundkurs der ÖBV – Winter 2019/20

Das System verstehen – aus dem Rahmen denken – gemeinsam aktiv

Wer “macht” eigentlich Politik?
Was hat Handelspolitik mit unserem Essen zu tun?
Wie funktioniert die gemeinsame Agrarpolitik der EU?
Wie Lebensmittelpolitik demokratisch gestalten?
Wie kann ich aktiv werden?

Gemeinsam für kleinbäuerliche Landwirtschaft & gutes Essen für alle!

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Anmeldung: bei Interesse bitte ehestmöglich Bescheid geben! – Da der Kurs bald startet, bitte bei Interesse gleich mal kurz Bescheid geben, auch wenn du dich noch nicht fix entschieden hast.

Anmeldung und Fragen: , Tel: 01 89 29 400

Flyer mit allen Informationen zum Agrarpolitischer Grundkurs

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Zur Anmeldung

Dies ist der erste Teil der Anmeldung zum agrarpolitischen Grundkurs. Nachdem wir das ausgefüllte Formular von dir erhalten haben, melden wir uns per Mail bei dir mit weiteren Infos.

Anmeldung zum Termin (APGK)

    Wir möchten darauf hinweisen, dass bei der Veranstaltung fotografiert wird und die Fotos auch veröffentlicht werden können. Sollte das nicht erwünscht sein, dann bitten wir das vor Ort bekannt zu geben.

Dies ist der erste Teil der Anmeldung zum agrarpolitischen Grundkurs. Nachdem wir das ausgefüllte Formular von dir erhalten haben, melden wir uns per Mail bei dir mit weiteren Infos.

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TERMINE & ORTE
1. Modul: Di, 26. Nov / Mi, 27. Nov 2019 in Ried im Innkreis (OÖ)
2. Modul: Do, 16. Jän / Fr, 17. Jän 2020 in Graz (Stmk)
3. Modul: Mo, 10. Feb / Di, 11. Feb 2020 in Sindelburg bei Amstetten (NÖ)
4. Modul: Di, 3. März / Mi, 4. März 2020 in Mutters bei Innsbruck (Tirol)
Kurszeiten: jeweils 1. Tag 10:00 – 18:00 Uhr + Abendprogramm bis 21:00 Uhr, 2. Tag 08:30 – 17:00 Uhr

PROGRAMM – vorläufige inhaltliche Schwerpunkte:
Modul 1: Agrarpolitik & Demokratie in Österreich
Grundprinzipien von Demokratie – eigene politischen Biographie – Geschichte der Agrarpolitik in Österreich – Akteur_innen der Agrarpolitik in Österreich – Was bedeutet „Demokratische Lebensmittelpolitik“?

Modul 2: Wirtschaft & Politik – global und lokal
Internationale Handelspolitik und ihre Auswirkungen auf Landwirtschaft – Wirtschaft anders denken – weltweite Bewegung La Via Campesina – Ernährungssouveränität – Formen politischer Beteiligung

Modul 3: Von der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU zur Demokratischen Lebensmittelpolitik
Struktur der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU – Politische Handlungsfähigkeit erweitern – Machtverhältnisse & Konfliktkultur in der Landwirtschaft – Genossenschaftswesen in Österreich – Argumentationstraining

Modul 4: Arbeit, Rechte und Ressourcen
Arbeit & Arbeitsrechte in der Landwirtschaft – Zugang zu Land, Wasser, Saatgut – Bäuerliche Rechte & Recht auf Nahrung – Interessensvertretung & Lobbying – Zukunftsweisende Projekte in der Landwirtschaft

Sondermodul 5: Praxis des agrarpolitischen Engagements
Dieses Modul wird im Laufe des Kurses gemeinschaftlich erarbeitet

REFERENT_INNNEN/TRAINER_INNEN:

  • Mag.a Elisabeth Steinklammer (AK Wien, politische Erwachsenenbildnerin)
  • Mag. Dr. Gerhard Hovorka (Agrarexperte, Sozial- und Wirtschaftswissenschafter)
  • Mag. Franziskus Forster (ÖBV, politischer Referent & Öffentlichkeitsarbeit)
  • Maria Vogt (Biobäuerin, Kabarettistin, Aktivistin, langjährig aktiv in der ÖBV)
  • Mag. Valentin Schwarz (Attac, Schwerpunkt Kampagnen und Social Media)
  • DIin Irmi Salzer (Expertin für Agrarpolitik, Biobäuerin)
  • Franz Rohrmoser (Konfliktforscher, ÖBV-Mitbegründer)
  • Mag.a Brigitte Reisenberger (FIAN – Mit Menschenrechten gegen den Hunger)
  • und weitere

Kursleitung und -begleitung: DIin Monika Thuswald (ÖBV, Bildungsreferentin)

FÜR WEN?

Der Kurs richtet sich an alle, die Interesse an Agrarpolitik haben. An alle, die für kleinbäuerliche Landwirtschaft, in der Bewegung für Ernährungs-souveränität oder für gutes Essen für alle politisch aktiv bleiben oder aktiv werden wollen. Die Hälfte der Plätze ist für Menschen reserviert, die praktisch in der Landwirtschaft tätig sind. Wir freuen uns genauso über alle anderen engagierten Bürger_innen/Konsument_innen, die mitmachen wollen.

Wir laden zur Teilnahme ein: Frauen und Männer, Vollzeit und Teilzeit in der Landwirtschaft Aktive, Menschen aus anderen Berufsgruppen oder in Ausbildung, Jüngere und weniger Junge aus jedem Bundesland. max. 24 Teilnehmer_innen

AUFBAU des Kurses
In vier auf einander aufbauenden Modulen erarbeiten wir uns politische Inhalte, politisches Handwerkszeug und Wege, um politisch aktiv zu werden/zu bleiben. Wir lernen von und mit erfahrenen Bäuer_innen, Forscher_innen, Aktivist_innen, politischen Referent_innen etc. und Trainer_innen.
Es erwartet dich eine Vielfalt an Vorträgen, Diskussionen, Austausch zur Praxis, Gruppenarbeiten, persönlicher Reflexion, Übungen und eigenen Projekten.

In der konstanten Gruppe entsteht ein geschützter Raum für gemeinsames Lernen und persönliche Entwicklung. – An den Abenden vernetzen wir uns in Diskussionsrunden mit agrarpolitisch Engagierten und Bäuer_innen in den jeweiligen Regionen.

ORGANISATORISCHES zum Kurs:
Kosten: Kursbeitrag für alle Module inklusive jeweils einer Übernachtung (in Mehrbettzimmern) und weitgehend biologisch-regionale Verpflegung:
bei Frühbuchung bis 15. Sept: 710 € für ÖBV-Mitglieder / 750 € Nicht-Mitglieder;
bei Buchung bis Nov: 750 € für ÖBV-Mitglieder / 790 € Nicht-Mitglieder

Falls du dir den vollen Kursbeitrag nicht leisten kannst, dann gib uns bitte Bescheid! Wir bemühen uns, entsprechend unser Möglichkeiten eine gute Lösung mit dir zu finden.

Bei Bedarf organisieren wir Kinderbetreuung! Bitte bei Anmeldung deinen Bedarf bekannt geben! – Wenn du sonstige besondere Bedürfnisse hast, dann gibt Bescheid. – Einzelzimmer und Anreise am Vorabend gegen Aufpreis möglich.

INTERESSE am Agrarpolitischen Grundkurs?

  • Anmeldung: bei Interesse bitte ehestmöglich Bescheid geben! – Da der Kurs bald startet, bitte bei Interesse gleich mal kurz Bescheid geben, auch wenn du dich noch nicht fix entschieden hast.
  • Anmeldung & Fragen: , Tel: 01 8929400

Veranstaltet von: Österreichische Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung (ÖBV – Via Campesina Austria),  Schwarzspanierstraße 15/3/1, 1090 Wien, Ansprechperson: Monika Thuswald, , Tel: 01 89 29 400,

In Kooperation mit: KSÖ – Katholische Sozialakademie Österreichs, ARGE Region Kultur, Kuli – Kultur Land Impulse, EBI – Eigenständige Bildungsinitiativen, FIAN – Mit Menschenrechten gegen Hunger, IG-Milch

Gefördert aus den Mitteln der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung sowie der Dreikönigsaktion.

Dieses Projekt wird unterstützt von der Inn-Salzach-Euregio und begleitet von der Regionalmanagement OÖ GmbH.

 

Dez
9
Mo
Klimagerechte Höfe – Frauenkräfte vereinen @ Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten (NÖ)
Dez 9 um 10:00 – 17:00

Klimagerechte Höfe – Frauenkräfte vereinen

Workshop für Frauen in der Landwirtschaft

Fridays for Future, Farmers for Future, … viele öffentliche Aktionen und politische Forderungen tragen zur Zeit dazu bei, den Klimaschutz zu thematisieren. Wir als Bäuerinnen wollen in diesem Workshop unser Wirtschaften und Leben auf den Höfen in Bezug auf Klimagerechtigkeit hin analysieren.

Welche Kriterien erwachsen daraus und welche Maßnahmen können wir zum Schutz des Klimas auf den Höfen setzen?
Wie können wir unsere Erkenntnisse zu anderen Menschen weitertragen?
Welche systemverändernden Forderungen erwachsen daraus, auch für die Politik?
Wie können wir uns mit Bäuerinnen im globalen Süden solidarisieren?

 

Anmeldung und Fragen: , 01-89 29 400 – Bitte bis 1. Dez anmelden.

Kinderbetreuung: Bitte teile uns bei der Anmeldung deinen Bedarf mit.

 

Gefördert aus den Mitteln der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung.

Jan
24
Fr
ÖBV-Frauenseminar “Gemeinsam für ein gutes Klima! – Bäuerinnen für die Zukunft” STMK @ Exerzitienhaus der Barmherzigen Schwestern
Jan 24 – Jan 26 ganztägig

Unser ÖBV-Frauenseminar zum Thema “Gemeinsam für ein gutes Klima! – Bäuerinnen für die Zukunft” wird

am Fr, 24. Jänner –  So, 26. Jänner 2020 im Exerzitienhaus der Barmherzigen Schwestern, Graz (Stmk) stattfinden.

 

Im Zuge des Seminars sollen folgende Fragen behandelt werden:
Wie betrifft uns der Klimawandel speziell als Frauen in der Landwirtschaft?
Was tun wir jetzt schon und was können wir in Zukunft tun für ein gutes Klima?
In der Landwirtschaft, auf unseren Höfen, aber auch in der Öffentlichkeit,
im Gespräch mit anderen, mittels Aktivismus? Wie tragen wir hinaus was uns bewegt?

Beim Seminar tragen wir unser Wissen sowie unsere Erfahrungen dazu zusammen
und holen uns Infos von anderen Fachleuten.Wir vernetzen uns mit anderen Gruppen,
die sich ebenfalls für mehr Klimagerechtigkeit einsetzen und lernen von- und miteinander.
Wir wollen gemeinsam kreativ sein, uns gegenseitig den Rücken stärken,
und Ideen entwickeln um gemeinsam für ein gutes Klima aktiv zu sein, zu werden und zu bleiben!

Gemeinsam können wir den Planeten kühlen!

 

Seminarleiterinnen: Mira Palmisano und Roselies Haider

Frühbucherbonus bis 15. Dez 2019, Anmeldeschluss: 5. Jänner 2020

Kinderbetreuung: Bitte teile uns bei der Anmeldung deinen Bedarf mit.

 

Gefördert aus den Mitteln der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung.

Mrz
28
Sa
Land der Berge – zukunftsreich? @ Festsaal Dorfgastein (SLZB)
Mrz 28 – Mrz 29 ganztägig

Wo? Festsaal Dorfgastein, Schulstraße 1, 5632 Dorfgastein

Kleinbäuerliche Landwirtschaft im Berggebiet – aktuelle Herausforderungen und Chancen
Vorträge, Diskussionen, Arbeitsgruppen und mehr

Wie geht es weiter mit der kleinstrukturierten Landwirtschaft im Berggebiet? Was brauchen wir für lebendige ländliche Räume? Wie tragen wir Bäuerinnen und Bauern zu einem guten Klima bei? Was bringt die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik? Wie tragen wir unsere Anliegen an die Öffentlichkeit?

Nähere Infos im Frühjahr auf www.viacampesina.at/termine
Infos und Anmeldung:

Gefördert aus den Mitteln der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung


Artikel

29. Oktober 2019

Grüner Bericht 2019: Einkommensrückgang

Die Analyse des Grünen Berichts 2019 mit den Einkommensdaten für das Jahr 2018 zeigt im Vergleich zum Vorjahr ein Minus von durchschnittlich 10% je Betrieb in der Land- und Forstwirtschaft. Nach Betriebsformen und Größenklassen ist das Ergebnis allerdings unterschiedlich.

Von Gerhard Hovorka

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29. Oktober 2019

Wie arbeiten eigentlich Bakterien?

von Matthäus Rest

Die neue Zeitschrift Nr. 359 ist da! Schwerpunkt ist diesmal: "Arbeit: Selbstbestimmt? Fremdbestimmt?". Hier veröffentlichen wir vorab einen Artikel - und freuen uns über Abos!

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26. September 2019

„Wir streiken für einen Systemwandel und Klimagerechtigkeit in der Landwirtschaft!“

(c) FridaysForFuture

Die ÖBV-Via Campesina Austria unterstützt den Earth Strike und Farmers For Future. "Klimagerechtigkeit in der Landwirtschaft muss ganz oben auf der Agenda stehen!"

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23. September 2019

Farmers for Future: Bäuerinnen und Bauern streiken für das Klima

Breite Unterstützung für die Fridays For Future kommt jetzt auch aus der Landwirtschaft

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22. September 2019

Klimaaktionswoche: Dritte Piste stoppen!

Foto: Christian Bock, www.christian-bock.net

Aktionstag Klimaaktionswoche: "Klimaschädlichste Megaprojekte verhindern!"

Rede von Franziskus Forster (ÖBV-Via Campesina Austria) am Flughafen Wien bei der Kundgebung von System Change not Climate Change, am 22. September 2019

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19. September 2019

Nein zu EU-Mercosur: ÖBV-Via Campesina Austria begrüßt Beschluss im Parlament

Gestern wurde im EU-Unterausschuss ein „Nein zum EU-Mercosur-Abkommen“ beschlossen. Das ist ein wichtiger Erfolg, denn nun ist die Regierung auf ein klares „Nein“ gebunden. Diese Entscheidung kann der Ausgangspunkt für eine Politik sein, die Mensch und Umwelt in den Mittelpunkt stellt.

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18. September 2019

EU-Mercosur: ÖBV an Bauernbund: „Den Worten müssen heute Taten folgen!“

Heute wird im EU-Unterausschuss über den SPÖ-Antrag zur Ministerbindung auf ein Veto gegen das EU-Mercosur-Abkommen abgestimmt. „Wir begrüßen diese Initiative. Das ist eine große Chance: So könnte Österreich dieses Klimakiller-Abkommen verhindern. Denn dieses geht auf Kosten von Bauern und Bäuerinnen, den Menschen in Europa und Lateinamerika und der Umwelt“, so die ÖBV-Via Campesina Austria.

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28. Juni 2019

EU-Mercosur-Abkommen stoppen!

Das EU-Mercosur-Abkommen ist ein Frontalangriff auf Klimaschutz, Menschenrechte, Biodiversität und bäuerliche Landwirtschaft. Am 28. Juni 2019 legte die EU-Kommission ein umfassendes Abkommen vor. Dieses muss aber noch von Rat, Parlament und den einzelnen Nationalstaaten ratifiziert werden. 

340 Organisationen aus Lateinamerika und Europa haben einen Offenen Brief veröffentlicht. Die Forderung: Keine Verhandlungen mit Bolsonaro. Stoppen wir das EU-Mercosur Abkommen!

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27. Juni 2019

Das Gemeine an der Gemeinwohl-Debatte

Ein Einwurf zur aktuellen Agrarpolitik-Debatte. Eine Vorab-Veröffentlichung aus unserer druckfrischen Zeitung! Von Onno Poppinga und Katrin Hirte
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13. Juni 2019

Aktionstag: “Klimagerechtigkeit statt Konzernmacht”

Anlässlich des Aktionstags für Klimagerechtigkeit und des Weltmilchtages wurde vor der Raiffeisen-Zentrale in Wien die wachsende Konzernmacht im Agrar- und Lebensmittelsystem kritisiert. Diese Machtkonzentration steht in allen Bereichen Klimagerechtigkeit im Wege.

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Literatur