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Berge ohne Bäuerinnen und Bauern?

Die kleinbäuerliche Landwirtschaft ist für die Zukunft der Alpen unverzichtbar

Mühevoll haben unsere Vorfahren die bewaldeten Hänge der Alpen gerodet. Mit Hilfe von Kühen, Schafen und Ziege haben sie das neu gewonnene Grünland in wertvolle Lebensmittel wie Milch und Fleisch verwandelt. Ohne diese Arbeit wären die Bergregionen wohl noch heute zur Gänze mit Wald bedeckt und kaum besiedelt. Gerade die Beziehung zwischen Wiesen, Wald und Dörfern macht den Reiz und auch den touristischen Wert der alpinen Landschaft aus. Es sind lebendige Orte entstanden, die den Großteil dessen, was gebraucht wurde, regional und nachhaltig erzeugt und verbraucht haben.



Termine

Dez
8
Mi
Mahnfeuer für berg- und kleinbäuerliche Landwirtschaft @ österreichweit
Dez 8 um 17:00

Wo? Dezentral auf allen mitmachenden Höfen!

“Wir werden verheizt” – Der aktuelle GAP-Entwurf gefährdet berg- und kleinbäuerliche Existenzen!

Mit Mahnfeuern in ganz Österreich setzen wir daher am Mittwoch, den 8.12.2021 ab 17 Uhr ein Zeichen für sichere Einkommen in der berg- und kleinbäuerlichen Landwirtschaft. 

Macht mit bei der bundesweiten Aktion!

Wir fordern…

.. eine doppelte Förderung der ersten 20 ha, finanziert durch eine Umverteilung und eine Erhöhung der Ausgleichszulage (Bergbauernförderung);

.. eine doppelte Prämie für Weidehaltung und eine Prämie für die flächengebundene Haltung von Raufutterverzehrern, gedeckelt bei 30 RGVE;

.. eine eigene, gut dotierte Maßnahme zum abgestuften Wiesenbau und Maßnahmen für weite und langjährige Fruchtfolgen.

Unsere wertvolle Arbeit muss sich lohnen! Nur dadurch kann es vielfältige Kulturlandschaften auch in Zukunft geben! Es braucht sichere Einkommen für klein- und bergbäuerliche Höfe! Wir brauchen eine gerechte und ökologische GAP und die Gleichstellung der Geschlechter! 

Jetzt wird über die Zukunft der GAP entschieden, setzen wir gemeinsam ein Zeichen für unsere Zukunft: 

Seid dabei und entzündet ein Mahnfeuer auf eurem Hof! 

So können wir unsere Anliegen auch im Lockdown und in Zeiten der Pandemie gemeinsam mit der Familie und der Hofgemeinschaft sichtbar machen! Nehmt Kontakt mit regionalen Medien auf, erzählt von der Aktion und unseren Forderungen und dokumentiert die Aktion!

Kontakt für Rückfragen:  oder +43 650 68 888 69

Hashtags: #esbrenntdahuad #wirwerdenverheizt #mahnfeuerfürdielandwirtschaft
Facebook-Event: https://fb.me/e/1hCawfvVH

Begleittext mit detaillierten Forderungen. (folgt in Kürze – Link pdf Dokument)

Leitfaden und Tipps zum Mitmachen. (Link pdf Dokument)

Alle Infos auch hier.


Artikel

1. Dezember 2021

Aufruf: Mahnfeuer für berg- und kleinbäuerliche Landwirtschaft am 8.12.2021

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27. November 2021

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Solidaritätserklärung von La Via Campesina und anderen globalen sozialen Bewegungen.

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23. November 2021

Die Gemeinsame Agrarpolitik lässt die Kleinbauern und -bäuerinnen und die Umwelt erneut im Stich

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23.11.2021 – Brüssel/Straßburg: Gemeinsame Presseaussendung der Europäischen Koordination Via Campesina (ECVC) und von Friends of the Earth Europe (FOEE) zur GAP-Abstimmung im Europäischen Parlament

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22. November 2021

GAP-Entwürfe: Fehlanzeige Fördergerechtigkeit und Einkommenssicherung

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BMLRT fällt sogar weit hinter EU-Vorgaben zur Umverteilung zurück, Nachbesserungen dringend gefordert!

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18. November 2021

GAP im Check: Österreichische Vorschläge zur GAP verfehlen Green Deal-Ziele klar

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Grundlegende Korrekturen bei Klimaschutz, Fördergerechtigkeit und Bio-Landwirtschaft nötig

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16. November 2021

Agrarökologie kühlt den Planeten!

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Sechs Kernforderungen zur Rolle der kleinbäuerlichen Landwirtschaft in der Klimakrise

Letzte Woche ist die COP 26 der Vereinten Nationen in Glasgow zu Ende gegangen. Auf der Konferenz wurde über den internationalen Umgang mit der Klimakrise verhandelt. Die Landworkers‘ Alliance hat sich in Glasgow als Mitgliedsorganisation der La Via Campesina für Ernährungssouveränität und Agrarökologie als wirksame Lösungen in der Klimakrise eingesetzt. Wir haben ihre Positionen auf der COP auf Deutsch übersetzt und zusammengefasst.

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25. Oktober 2021

Grüner Bericht 2021: Einkommen bei Bergbauernbetrieben weiter gesunken

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Die Analyse des Grünen Berichts 2021 zeigt, dass das Einkommen aus Land- und Forstwirtschaft im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 1% leicht gestiegen, während das Einkommen der Bergbauernbetriebe im gleichen Zeitraum um 4% gesunken ist.

Von Karin Schroll und Ingrid Machold

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20. Oktober 2021

ECVC-Jugend: Positionspapier zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP)

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Forderungen der European Coordination Via Campesina (ECVC) Youth Articulation

Mit diesem Positionspapier wollen wir unsere Hauptanliegen bei der aktuellen GAP-Reform vorantreiben und zugleich unsere Vision und unsere Alternativvorschläge präsentieren. Die GAP betrifft uns deutlich und weitreichend, jedoch haben wir keine Stimme in ihrem Reformprozess. Es reicht nicht aus, dass die Rolle von Junglandwirt:innen am Papier anerkannt wird. Wir wollen wirksame Politiken, die uns unterstützen und die uns das Recht verschaffen, an Entscheidungen mitzubestimmen. Denn es kann keine Zukunft der EU-Landwirtschaft ohne junge Bauern und Bäuerinnen geben.

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6. Oktober 2021

Manifest zur Erhaltung der Biodiversität: Organisationen fordern Kurswechsel im Umgang mit unserer Natur

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Attac, Katholische Jungschar Österreichs, Fridays for Future, Greenpeace und ÖBV-Via Campesina Austria veröffentlichten Manifest zur Erhaltung der Biodiversität. – Forderungen an die österreichische Bundesregierung für nationale und internationale Entscheidungen im Zeitraum 2021/22.

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9. September 2021

Grüner Bericht zeigt: Ungerechte Verteilung ist ungebrochen

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ÖBV fordert: GAP muss endlich gerechter und ökologischer werden!

Die gestern veröffentlichten Zahlen des Grünen Berichts 2021 verdeutlichen einmal mehr, wie ungerecht die aktuelle Entwicklung der Landwirtschaft in Österreich ist. „Es fehlt die Vision für die Zukunft. Weiter wie bisher ist eine Sackgasse. Daraus folgt ein klarer und unmissverständlicher Auftrag an die Agrarpolitik: Die kommende GAP muss deutlich gerechter und ökologischer werden!“ so Franziskus Forster von der Österreichischen Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung (ÖBV-Via Campesina Austria).

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Literatur