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Berge ohne Bäuerinnen und Bauern?

Die kleinbäuerliche Landwirtschaft ist für die Zukunft der Alpen unverzichtbar

Mühevoll haben unsere Vorfahren die bewaldeten Hänge der Alpen gerodet. Mit Hilfe von Kühen, Schafen und Ziege haben sie das neu gewonnene Grünland in wertvolle Lebensmittel wie Milch und Fleisch verwandelt. Ohne diese Arbeit wären die Bergregionen wohl noch heute zur Gänze mit Wald bedeckt und kaum besiedelt. Gerade die Beziehung zwischen Wiesen, Wald und Dörfern macht den Reiz und auch den touristischen Wert der alpinen Landschaft aus. Es sind lebendige Orte entstanden, die den Großteil dessen, was gebraucht wurde, regional und nachhaltig erzeugt und verbraucht haben.



Termine

Nov
13
Fr
Vortrag und Diskussion “Gesunder Boden – Gesunder Mensch” @ OÖ, Region Vöcklabruck - Details folgen
Nov 13 um 19:30

Wo? Oberösterreich (genauer Ort wird noch bekannt gegeben)

Am Folgetag soll eine Seminar mit Martin Grassberger stattfinden.

Der Mediziner, Biologe und Bauer Martin Grassberger beschreibt in seinem neuen Buch „Das leise Sterben“ die Bedeutung eines lebendigen, vielfältigen Bodens für die menschliche Ernährung und Gesundheit. Chronische Krankheiten und Allergien haben in den letzten Jahrzehnten massiv zugenommen.

Er beschreibt, warum viele chronische Krankheiten nicht von der Medizin geheilt werden können. Grassberger tritt ein für eine radikale Umstellung unserer landwirtschaftlichen Produktionsweise auf kleinstrukturierte, regionale Humus aufbauende  Kreislaufwirtschaft mit weitgehendem Verzicht auf Ackergifte und zeigt Auswege aus der globalen Gesundheits- und Umweltkrise auf.

Referent: Martin Grassberger studierte Medizin sowie Biologie in Wien und ist Facharzt für Gerichtsmedizin.

Veranstaltet von der Österreichischen Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung – ÖBV-Via Campesina Austria, Kultur.Land.Impulse (kuli), Bioverband Erde&Saat, Gestaltungsbeirat Bio Austria Vöcklabruck

Jan
29
Fr
ÖBV-Frauenseminar 2021 – “Gemein(g)schaftlhuaberinnen – Kooperationen in der Landwirtschaft” @ Mutterhaus der Franziskanerinnen, Vöcklabruck (OÖ)
Jan 29 um 18:00 – Jan 31 um 15:00

Wo? Mutterhaus der Franziskanerinnen, Vöcklabruck (OÖ)

“Gemein(g)schaftlhuaberinnen – Kooperationen in der Landwirtschaft”

Voneinander lernen – Impulse bekommen – gemeinsam weiterentwickeln

Viele von uns stellen sich die Frage: Wie kann ich wirtschaften am kleinen Hof, sodass ich gut davon leben kann und gleichzeitig gut mit meiner Mitwelt umgehe? Ein Ansatz dafür sind vielfältige Wege der Zusammenarbeit auf Augenhöhe, jenseits von Wettbewerb und Konkurrenzdenken.

In diesem Seminar wollen wir voneinander und miteinander lernen, wie wir Kooperationen in der Landwirtschaft und drum herum neu gestalten oder weiterentwickeln können und wie uns die Muster des „Commoning“ („Gemeinschaffens“) dabei helfen können. Dazu gibt es Impulsreferate, Diskussionen, Praxisbeispiele, Erfahrungsaustausch, Spiele, Übungen und gemütliches Beisammensein. Gemeinsam möchten wir kreative Denkräume öffnen, uns austauschen, uns gegenseitig stärken und gemeinsames Handeln möglich machen.

Zielgruppe: Seminar für Frauen in der Landwirtschaft, Frauen auf dem Weg in die Landwirtschaft und Handwerkerinnen/Gewerbetreibende, die mit Frauen in der Landwirtschaft kooperieren wollen

Referentinnen und Seminarleitung:

  • Silke Helfrich (D), Sozialwissenschaftlerin, Autorin und Aktivistin zu Commons, Buch: „ Die Welt der Commons – Muster gemeinsamen Handelns“, Mitbegründerin des deutschsprachigen Commons-Instituts, https://commons-institut.org/
  • Eva Seebacher, selbstständige Regionalentwicklerin, Gemüsebäuerin, praktiziert die Leitung von Veranstaltungen mittels “Art of Hosting”
  • Praktikanerinnen zu Kooperationen in der Landwirtschaft (in Anfrage)

Mehr Infos im Herbst unter viacampesina.at/termine.


Artikel

26. Juni 2020

Weniger Kraftfutter als Chance

Im folgenden Beitrag wollen wir auf das Thema der Kraftfutterreduktion in der österreichischen Milch- und Rindfleischproduktion eingehen und ausführen, weshalb diese Strategie umgesetzt werden sollte und wie sich diese auf den Treibhausgasausstoß und die Klimawirkung der Landwirtschaft für Österreich auswirkt. - Eine Vorab-Veröffentlichung aus der Zeitschrift "Wege für eine Bäuerliche Zukunft", Nr. 362/2020

Von Rainer Weisshaidinger und Adrian Müller

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21. Mai 2020

Die neue Farm to Fork-Strategie

Position der European Coordination Via Campesina (ECVC), Brüssel, 20. Mai 2020

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7. Mai 2020

Offener Brief: Bündnis fordert politische Schritte für Kleinbäuer*innen und andere Menschen, die in ländlichen Gebieten arbeiten

Stay home but not silent

Offener Brief an die Landwirtschaftsministerin Köstinger und den Außenminister Schallenberg

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6. Mai 2020

Klima-Corona-Deal: Breites Bündnis stellt 4 Forderungen für einen klimagerechten Umbau

Klima Corona Deal

Ein Bündnis von 94 Organisationen und Gruppen sowie mehr als 500 Wissenschaftler*innen fordert von der Regierung einen „Klima-Corona-Deal für Österreich“.

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17. April 2020

Tag des kleinbäuerlichen Widerstands und Covid 19: Rechte stärken und Hunger bekämpfen!

Kleinbauern und -bäuerinnen und Landarbeiter*innen fordern ihre Rechte ein

Link zu Kurzvideo von La Via Campesina

Hier könnt ihr die Fotos und ein Video von den Aktionen ansehen.

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8. April 2020

Direktvermarktung: Keine Benachteiligung gegenüber Supermärkten!

NGOs aus dem Bündnis „Bienen und Bauern retten“ unterstützen Forderung der ÖBV und präsentieren Ratgeber für KonsumentInnen.

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2. April 2020

Direktvermarktung: Keine Benachteiligung gegenüber Supermärkten!

ÖBV legt Vorschläge zu Direktvermarktung und Covid-19 vor

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17. Februar 2020

ÖBV: Unfaire Doppelstandards bei Pestiziden verhindern!

Foto: FIAN

CEO-Bericht zeigt: Verbotene Pestizide in importierten Produkten sollen mit Unterstützung Österreichs toleriert werden

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25. November 2019

Europäische Bürgerinitiative für Bienenschutz, Unterstützung von Bauern und Bäuerinnen und Pestizidausstieg

Artensterben und Klimakrise erfordern raschen Wandel der Agrarpolitik. Jetzt den Ausstieg aus Pestiziden mit einer Europäischen Bürgerinitiative unterstützen.

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