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Berge ohne Bäuerinnen und Bauern?

Die kleinbäuerliche Landwirtschaft ist für die Zukunft der Alpen unverzichtbar

Mühevoll haben unsere Vorfahren die bewaldeten Hänge der Alpen gerodet. Mit Hilfe von Kühen, Schafen und Ziege haben sie das neu gewonnene Grünland in wertvolle Lebensmittel wie Milch und Fleisch verwandelt. Ohne diese Arbeit wären die Bergregionen wohl noch heute zur Gänze mit Wald bedeckt und kaum besiedelt. Gerade die Beziehung zwischen Wiesen, Wald und Dörfern macht den Reiz und auch den touristischen Wert der alpinen Landschaft aus. Es sind lebendige Orte entstanden, die den Großteil dessen, was gebraucht wurde, regional und nachhaltig erzeugt und verbraucht haben.



Termine

Mrz
31
So
Film + Filmgespräch “Tomorrow” @ Wirt z´Trosselsdorf, Neumarkt (OÖ)
Mrz 31 um 19:30

Wie können wir aktuellen und zukünftigen Problemen bezüglich Klimawandel, Ressourcenverknappung, Umweltverschmutzung etc. begegnen? Dieser Frage wird in dem Dokumentarfilm nachgegangen. Während einer Reise durch zehn verschiedene Länder werden Lösungsalternativen beziehungsweise bereits bestehende Konzepte, wie sich Leben unter ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Aspekten gestalten ließe, gezeigt.

Im Rahmen dieser Veranstaltung werden Ausschnitte aus “Tomorrow”, welche die Landwirtschaft betreffen, vorgeführt. Im Anschluss daran gibt es ein Filmgespräch, wo der Rahmen für eine gemeinsame Diskussion geschaffen werden soll.

Veranstaltet von der ÖBV in Kooperation mit der KAB

Apr
10
Mi
Kuh & Gras = Klimaschutz statt Klimakiller @ ErlebnisSennerei Zillertal, Mayrhofen (Tirol)
Apr 10 um 20:00

Vortrag und Diskussion mit Dr. Anita Idel

Rinder stehen oft als „schlechte Futterverwerter“ und „Klimakiller“ am Pranger – zu Unrecht? Grasland und Rinder haben ein großes Potenzial für

Bodenfruchtbarkeit, biologische Vielfalt und Klimaschutz. Warum wird dieses Potenzial nicht erkannt? Welche Potenziale hat eine „nachhaltige Beweidung“? Welchen Unterschied macht die Form der Tierhaltung für unser Klima? Was haben die Kuh und ihre Weide mit Bodenfruchtbarkeit zu tun?

Dr. Anita Idel erklärt in ihrem Vortrag Zusammenhänge und zeigt Fehlentwicklungen bei der Zucht und Haltung von Rindern auf. Anschließend diskutieren Bäuerinnen und Bauern mit ihr über die Herausforderungen durch den Klimawandel und wie sie mit der Arbeit auf ihren Betrieben aktiv das Klima schützen.

Dr. med. vet. Anita Idel ist Tierärztin, Mediatorin und Autorin des Buches „Die Kuh ist kein Klima-Killer! Wie die Agrarindustrie die Erde verwüstet und was wir dagegen tun können“. Sie war Autorin im UN-Weltagrarbericht (IAASTD).

Eintritt: Um Spende wird gebeten!

Anita Idel, Copyright: Andreas Schoelzel

Am Do, 11. April vormittags findet eine Gesprächsrunde und Weidebegehung mit Frau Dr. Idel statt. Interessierte melden sich bitte an unter:

Weiterlesen: https://www.viacampesina.at/termine/

Veranstaltet von der Österreichischen Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung (ÖBV – Via Campesina Austria) in Kooperation mit der ErlebnisSennerei Zillertal


Artikel

28. Februar 2019

Nach Kuh-Urteil: ÖBV fordert Sicherheit für Bergbetriebe und mehr Realitätsbezug

„Almen sollen Orte guten Lebens sein. Aber das muss für alle gelten.“ Es gibt einen gesellschaftlichen Konsens, dass Alm- und Berglandwirtschaft mit ihren Kulturlandschaften wichtig und wünschenswert sind. Das Tiroler Urteil hat viele existierende Probleme offenkundig gemacht. Es kommt für viele der Aufkündigung des gesellschaftlichen Konsenses gleich. Viele Bauern und Bäuerinnen sind wütend.
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15. Februar 2019

“Sonnenkabinett”: Ministerien für ein gutes Leben für alle

Feministischer Gegenentwurf zur aktuellen Politik der Spaltung und Profitorientierung. ÖBV-Vertreterin als Ministerin für "Solidarisches Wirtschaften" Hier der Link zum Kurzfilm (2 Minuten) Pressemitteilung 15.2.2019, Wien: 100 Jahre nach dem Einzug der ersten Frauen in das österreichische Parlament am 16. Februar 1919 haben am Freitag, 15. Februar 2019, die „Plattform 20.000 Frauen“ und eine Vielzahl unterstützender Frauenorganisationen eine Wende in der aktuellen Politik eingemahnt, die auf „Egoismus, Spaltung und Ausgrenzung“ basiere und das Recht von Frauen, Männern und Kindern auf ein gutes Leben einschränke. Einen feministischen Gegenentwurf zu neoliberalen Politikkonzepten, insbesondere zur gegenwärtigen österreichischen Regierungspolitik, präsentierten die Frauen mit der Einberufung eines „Sonnenkabinetts“, das am Freitagvormittag im Eingang der Nationalbibliothek am Wiener Heldenplatz zum ersten Mal zusammengetreten ist.
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7. Februar 2019

Visionen braucht das Land! Neuer Bericht stellt Gemeinsame Lebensmittelpolitik vor.

Bericht liefert dringend notwendige Antworten und Vorschlag für neue politische Architektur Brüssel. Heute präsentiert IPES-Food (1) das Ergebnis eines jahrelangen, umfassenden europaweiten Forschungs- und Partizipationsprozesses: Die konkrete Vision einer Gemeinsamen Lebensmittelpolitik (2). Diese Politik ist angesichts von Klimakrise, Biodiversitätsverlust, Fehlernährung und Höfesterben dringend notwendig.
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28. Januar 2019

Aktion bei der Wintertagung: “Wir haben eure faulen Kompromisse satt!”

Am Eröffnungstag der Wintertagung hat die Plattform „Wir haben es satt!“ eine Aktion organisiert, mit der sie ihre Kritik an der aktuellen Agrarpolitik zum Ausdruck bringen. Vor dem Eingang wurde ein Haufen fauler Äpfel abgeladen.
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28. Januar 2019

Protestrede auf der Wintertagung: “Eure Agrarpolitik ist ein fauler Kompromiss!”

Eine spontane Protestrede einer ÖBV - Via Campesina Austria Bäuerin wurde bei der Wintertagung des Ökosozialen Forums abgewürgt - nachdem Ministerin Elisabeth Köstinger zuvor den bäuerlichen Zusammenhalt beschworen hat. Bevor ihre kleinbäuerliche Stimme gehört werden konnte, wurde die ÖBV-Bäuerin abgeführt. Lest hier die Rede die sie halten wollte!
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9. Januar 2019

Fakten zeigen: Es braucht eine sozial-ökologische Agrarwende! – Agrar-Atlas zeigt aktuelle Probleme auf und präsentiert Lösungen

Foto: FIAN
Heute erscheint die von der Heinrich Böll Stiftung gemeinsam mit GLOBAL 2000 herausgegebene österreichische Ausgabe des Agrar-Atlas (1), ein europaweites Rechercheprojekt zur EU-Landwirtschaft. Darin wird anhand vieler Fakten und Grafiken klar belegt, dass es dringend eine sozial-ökologische Wende in Richtung Agrarökologie braucht. Der Atlas ist für eine breite Öffentlichkeit verständlich und anschaulich aufbereitet.
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18. Dezember 2018

UN-Vollversammlung: Neue Bauernrechte-Erklärung in Kraft. Zivilgesellschaftliche Organisationen fordern konsequente Umsetzung durch die Bundesregierung

Nach jahrelangen Verhandlungen hat die UN-Vollversammlung gestern die Erklärung der „Rechte von Kleinbauern und -bäuerinnen und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten“ in Kraft gesetzt.
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20. November 2018

Historischer Erfolg: UN-Generalversammlung stimmt für bäuerliche Rechte!

Am 19.11.2018 hat der Dritte Hauptausschuss der UN-Generalversammlung (zuständig für soziale, kulturelle und humanitäre Fragen) durch eine Resolution die UN-Deklaration über die Rechte von Kleinbäuerinnen und -bauern und anderen Menschen, die in ländlichen Gebieten arbeiten, mit einer überwältigenden Mehrheit angenommen. Dies ist ein historischer Moment für die Rechte von Kleinbäuerinnen und -bauern und ein wichtiger Schritt zur Bekämpfung des weltweiten Hungers und gegen die Diskriminierung von Kleinbäuerinnen und –bauern weltweit.
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28. September 2018

Historisch: UN-Menschenrechtsrat will Kleinbauern besser gegen Agrarkonzerne schützen

NGOs kritisieren: EU hat jede Unterstützung vermissen lassen Wien, Genf 28.9.2018 Der UN-Menschenrechtsrat hat heute eine UN-Erklärung für die „Rechte von Kleinbauern und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten“ verabschiedet. Für österreichische NGOs ist dies ein historischer Schritt zur Bekämpfung des weltweiten Hungers und gegen die Diskriminierung von Kleinbäuerinnen und –bauern weltweit. Sie kritisieren aber gleichzeitig die Stimmenthaltung der EU-Staaten.
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25. September 2018

ÖBV zum Informellen EU-Agrarministerrat: „Schluss mit eurer Agrarpolitik für die Agrarindustrie!“ Internationale Zivilgesellschaft fordert sozial-ökologische Wende in der Agrar- und Lebensmittelpolitik

Anlässlich des Informellen Agrarministerrats in Schloss Hof (NÖ) hat die Österreichische Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung (ÖBV) gemeinsam mit der österreichischen Plattform „Wir haben es satt“ (1) und mit europäischen bäuerlichen Organisationen der Europäischen Koordination Via Campesina (ECVC) eine Aktion und eine Kundgebung organisiert. (2)
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Literatur