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Berge ohne Bäuerinnen und Bauern?

Die kleinbäuerliche Landwirtschaft ist für die Zukunft der Alpen unverzichtbar

Mühevoll haben unsere Vorfahren die bewaldeten Hänge der Alpen gerodet. Mit Hilfe von Kühen, Schafen und Ziege haben sie das neu gewonnene Grünland in wertvolle Lebensmittel wie Milch und Fleisch verwandelt. Ohne diese Arbeit wären die Bergregionen wohl noch heute zur Gänze mit Wald bedeckt und kaum besiedelt. Gerade die Beziehung zwischen Wiesen, Wald und Dörfern macht den Reiz und auch den touristischen Wert der alpinen Landschaft aus. Es sind lebendige Orte entstanden, die den Großteil dessen, was gebraucht wurde, regional und nachhaltig erzeugt und verbraucht haben.



Termine

Artikel

25. April 2018

Kurzer Rückblick auf das Vollversammlungs-Wochenende in Tirol und Vorstellung unseres neuen Vorstands

Am 7. und 8. April 2018 stand in Rotholz (Tirol) „Der Wert der kleinen Höfe für ein gutes Leben“ im Fokus. Für die Teilnehmer_innen stehen kleine Höfe für Arbeitsplätze und Wertschöpfung in der Region, für Widerstand gegen das „Wachsen oder Weichen“, für Vielfalt, Kreativität und vieles mehr. Bei der anschließenden Vollversammlung wurde der neue ÖBV- Vorstand gewählt: David Jelinek (Burgenland), Hans Kriechbaum (OÖ), Daniela Kohler (Vorarlberg), Anneke Engel (Burgenland), Franz Rest (Salzburg), Johann Schauer (OÖ), Franziska Schrolmberger (NÖ).
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17. April 2018

Zivilgesellschaftliches Bündnis alarmiert: Die EU und Österreich versuchen UN-Erklärung für Rechte von Kleinbauern zu verwässern

Bei der letzten Verhandlungsrunde der Arbeitsgruppe des Menschenrechtsrats vom 9. bis 13. April 2018 haben die EU und Österreich eine Erklärung für die Rechte von Kleinbauern und Kleinbäuerinnen und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten, torpediert. Sie weigern sich, grundlegende Rechte von Kleinbauern und Kleinbäuerinnen anzuerkennen. Ein zivilgesellschaftliches Bündnis aus bäuerlichen, entwicklungspolitischen und Menschenrechtsorganisationen schlägt Alarm und fordert stattdessen die EU und Österreich auf, sich für eine Erklärung einzusetzen, die die Rechte der ländlichen Bevölkerung stärkt. Die Erklärung wird voraussichtlich im Juni 2018 dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen zur Annahme vorgelegt.
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10. April 2018

ÖBV und FIAN fordern: Bundesregierung muss sich klar zu Rechten von Bauern und Bäuerinnen weltweit bekennen und UN-Erklärung zustimmen

Die österreichische Bundesregierung hat die große Chance, die Rechte von Bauern und Bäuerinnen weltweit zu stärken. Das betont ein zivilgesellschaftliches Bündnis aus Bauernorganisationen, entwicklungspolitischen und Menschenrechtsorganisationen anlässlich der voraussichtlich letzten Verhandlungsrunde des UN-Menschenrechtsrats zur Erklärung der Rechte von Kleinbauern und Kleinbäuerinnen. Die ÖBV und FIAN Österreich fordern: Damit die Menschenrechte ländlicher Bevölkerungsgruppen weltweit umfassender geschützt werden können, muss die Bundesregierung der Erklärung dringend zustimmen.
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23. März 2018

“Der Wert unserer kleinen Höfe für ein gutes Leben”: Workshops, Film, Diskussionen

Von Fr, 6. April – So, 8. April setzen wir uns in der Landwirtschaftlichen Landeslehranstalt Rotholz (Tirol) eingehend mit der Bedeutung der kleinen Höfe für ein “gutes Leben für alle” auseinander. Im Zuge von Workshops, der Vorführung des Films “System Milch” und Diskussionen tauschen wir uns einerseits über die aktuelle Situation aus und andererseits soll ...
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3. März 2018

Zeitschrift: Bauernfängerei – Zwischen Demokratie und Demagogie

Unsere neue Zeitung: Wege für eine bäuerliche Zukunft ist da! Diesmal ist Bauernfängerei das Thema. Mit Beiträgen von Franz Rohrmoser, Ernst Langthaler, Barbara Hable, Siegfried Jäckle, Gertraud Seiser, Erasmus Schöfer, Martin Mayr, Judith Moser-Hofstadler, Klemens Pilsl, Christine Pichler-Brix, Ella Augusteyns, Anna Koiner, Doro Sterz, Franziska Schrolmberger und August Steyrl. Hier der Artikel von Barbara Hable vorab.
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29. Januar 2018

Wintertagung: Milchseen und Butterknappheit sind die logische Folge einer verfehlten Agrarpolitik, wir wollen Lösungen!

Neue Ausgabe der Bauernpost veröffentlicht: Für eine demokratische Lebensmittelpolitik!
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20. Dezember 2017

Spende für die ÖBV

Die singenden und jodelnden Bäuerinnen in Alpbach, bei der Tagung „Frauen in Bergregionen“, erregten dieses Jahr viel Aufmerksamkeit und trugen mit Humor und Witz dem Minister Rupprechter unsere Forderungen vor. Der wenig wertschätzende Umgang des Ministers, mit den ÖBV-Frauen, rief öffentliche Empörung hervor.
Das Landwirtschaftsministerium muss dieses Jahr "aufgrund der budgetären Situation von einer finanziellen Unterstützung der ÖBV Abstand nehmen." Deshalb brauchen wir Deine Unterstützung - Spende für die ÖBV!
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1. Dezember 2017

Neue Hofbörse für außerfamiliäre Hofübergabe – Perspektive Landwirtschaft

„Ich hab mir meine Erben selbst ausgesucht“

Immer mehr Bauernfamilien finden keinen Hofnachfolger und keine Hofnachfolgerin innerhalb der Familie. Gleichzeitig gibt es in Österreich immer mehr Menschen, die gerne in der Landwirtschaft arbeiten wollen. Die neue Hofbörse „Perspektive Landwirtschaft“ bringt diese beiden Seiten zusammen.
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23. November 2017

Kleinbauern, bäuerlich wirtschaftende Betriebe und indigene Völker „ernähren die Welt und kühlen die Erde“

Pressemeldung der Arbeitsgemeinschaft bäuerliches Leben e.V. (AbL) vom 10.11.2017 Kleinbauern, bäuerlich-wirtschaftende Betriebe und indigene Völker „ernähren die Welt und kühlen die Erde“. Deshalb ist die globale Bauern- und Kleinbauernbewegung La Via Campesina nach Bonn gekommen...
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21. April 2017

Frauenkonferenz in Alpbach – Bäuerinnenaktion

Bäuerinnen (und Haderer-Kühe) fordern „Mehr Höfe statt Freihandel“

Es braucht 50% Frauen in allen agrarpolitischen Gremien und eine Willkommenskultur für feministische ökologische Initiativen Im Rahmen des österreichischen Vorsitzes der Alpenkonvention findet vom 18. bis 19. April 2017 in Alpbach/Tirol die Internationale Konferenz „Frauen in Bergregionen“ statt. Die Konferenz soll „die einzigartige Rolle von Frauen in den Mittelpunkt stellen“ und „ihren unverzichtbaren Beitrag zum Schutz, der Erhaltung und der Weiterentwicklung von Gebirgsregionen beleuchten“. Der Frauenarbeitskreis der Österreichischen Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung (ÖBV-Via Campesina Austria) kritisiert anlässlich der Konferenz, dass es trotz aller Lippenbekenntnisse an politischem Willen fehle, ökologische, demokratische und geschlechtergerechte Initiativen im ländlichen Raum angemessen zu unterstützen.
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