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Info

Wir sind Bäuerinnen

„Wir sind Bäuerinnen, die ihr Wirtschaften auf den Höfen an einem guten Leben für alle orientieren. Wir sind Bäuerinnen, die für einen Systemwechsel in der Landwirtschaft auftreten. Ausgehend von unseren Erfahrungen in der Landwirtschaft, treten wir für ein Wirtschafts- und Politiksystem ein, welches sich an einem guten Leben für alle orientiert und unsere Lebensgrundlage, Mutter Erde, bewahrt.“ (Auszug aus dem ÖBV-Bäuerinnenmanifest, 2016) ÖBV-Bäuerinnenmanifest

Die ÖBV setzt sich ein für Bauernhöfe, die gute Lebens- und Arbeitsplätze für Frauen sind; für Höfe, auf denen Frauen ihr Leben selbstbestimmt gestalten können und wo sie auch abkömmlich sind, um Urlaub zu machen, zu reisen oder an ÖBV-Treffen teilzunehmen. Alle Frauen in der Landwirtschaft sind herzlich eingeladen, beim ÖBV-Frauenarbeitskreis mitzumachen. Weiters laden wir euch ein, die Kabarettgruppe “Die Miststücke” zu Aufführungen einzuladen.

Wir haben Erfahrungen und Ideen in Hülle und Fülle.

Wir fordern faire Rahmenbedingungen für Frauen in der  Landwirtschaft. Wir fordern eine Politik, die sich an Ernährungssouveränität, Gleichberechtigung aller Geschlechter, fairer Verteilung von Haus- und Sorgearbeit,  Demokratie und einem guten Leben für alle orientiert.

Wir fordern:

  • 50 % Frauen in allen agrarpolitischen Gremien. Gezielte Unterstützung von Frauen mit unterschiedlichen politischen Ausrichtungen, agrarpolitisch aktiv zu werden – innerhalb und außerhalb von Institutionen;
  • eine Neuausrichtung der landwirtschaftlichen Ausbildung: Agrarökologie und gute Ernährung für alle werden ins Zentrum gerückt; Mädchen und Burschen erhalten eine gemeinsame Ausbildung und lernen „Halbe-Halbe“;
  • eine gezielte Politik für kleine, ökologisch wirtschaftende Vielfalts-Höfe, die mit lokalen Ressourcen Lebensmittel für die Region erzeugen, das Klima schonen und gute Arbeits- und Lebensorte für Menschen jeden Geschlechts sind;
  • einen gleichberechtigten Zugang zu fruchtbarem Boden für Frauen;
  • eine Willkommenskultur für neue, feministische, ökologische Denkrichtungen, Initiativen, Projekte, Kooperationen etc.

Für neues, gutes Leben am Berg braucht es ganzheitliche Lösungen, die Natur, Wirtschaft, Soziales und Kultur zusammenbringen.

Tun wir uns zusammen, für eine neue feministische, demokratische Lebensmittelpolitik, die allen Menschen, in Bergregionen und anderswo, ein gutes Leben ermöglicht!



Termine

Aug
16
Do
Bäuerinnenwanderung auf den Wilden Kaiser
Aug 16 – Aug 18 ganztägig

Abwechslungsreiche Wanderungen im Gebiet des Wilden Kaisers; zwei Übernachtungen am Anton Karg Haus. Aufstieg durch das schönste Tal von Österreich- das Kaisertal. Zwei Gipfel zur Auswahl: Stripsenkopf 1707m und Sonneck 2260m. Alle Frauen in der Landwirtschaft sind herzlich willkommen! Einfaches Bergwandern auf guten Fußwegen und schmalen Steigen- mitunter auch mit längeren und steileren Steigungen im Auf- und Abstieg.

Treffpunkt: 13:10 Bahnhof Kufstein, Weiterfahrt mit dem Bus nach Ebbs Kaisertal

Start: 16. Aug., 14:00 in Ebbs Kaisertal (bei Kufstein)

Ende: 18. Aug., später Nachmittas, Rückfahrt von Kufstein

Kosten:  30 Euro für Wanderführerin und Organisation, dazu kommen Übernachtung, Verpflegung und Fahrtkosten.

Anmeldung: bis 31. Juli 2018, hier auf Webseite  – Die Anmeldung ist gültig, sobald die 30 Euro überwiesen wurden! ÖBV-Konto: IBAN: AT31 2011 1000 0423 4529, Betreff: „Bäuerinnenwanderung“ (Bei Fragen E-Mail an )

Anmeldung zum Termin

Anforderungen: Einfaches Bergwandern auf guten Fußwegen und schmalen Steigen, mitunter auch mit längeren und steileren Steigungen im Auf- und Abstieg.

Option Sonneck: Alpines Bergwandern auf steilen und schmalen Steigen. Absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit; Geschicklichkeit und Bergerfahrung im exponierten Gelände (schuttreich, felsig, blockreich) sowie für seilversicherte Passagen. Feste knöchelhohe Bergschuhe, sowie sehr gute Kondition und Ausdauer jedenfalls notwendig.

Ausrüstung:

  • Guter Rucksack- höchstens 40 l
  • Wanderkleidung: Jacke Hose- am besten abzippbar, warme Sachen, Wechselwäsche, 2 Paar Socken, Handschuhe, Haube, Sonnenbrille, Sonnencreme, „Sonnenhut“
  • Eingegangene Wanderschuhe- knöchelhoch- eine festere Variante- Wanderstöcke
  • Guter Regenschutz- ev. Pelerine- Regenschutz für den Rucksack
  • 2l Thermosflasche/Wasserflasche
  • Waschbeutel- alles in kleinem Format
  • Taschenlampe/Stirnlampe
  • Medizinen, Fußcreme, Sportsalbe, e-card, AV Karte
  • für die Hütte: Handtuch, „Pyjama“, Hüttenschlafsack, ev. leichte Schuhe/Sandalen
  • Trockenfrüchte, Nüsse, Müsliriegel

Empfehlung Gewicht: 10% des Körpergewichtes, höchstens 8 kg!! Die Tagestour wird mit dem Tagesrucksack unternommen.

Genaue Ausschreibung zur Wanderung: Informationen Bäuerinnenwanderung Wilder Kaiser

An/Rückreisemöglichkeiten: An+Rückreisemöglichkeiten


Artikel

17. April 2018

Neue Broschüre zu Ernährungssouveränität

In 20 kurzen Artikeln und Grafiken werden Probleme und Widersprüche im globalen Lebensmittel- und Agrarsystem diskutiert, sowie zahlreiche Alternativen vorgestellt.
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8. März 2018

Solidaritätserklärung zum Frauentag von La Via Campesina

Heute am 8. März findet der internationale Frauentag statt. Das ist ein Grund sich der Leistungen, die Frauen weltweit jeden Tag erbringen, bewusst zu werden, aber auch ein Aufruf die noch vielfach vorhandene Benachteiligung der Frauen zum Thema zu machen. La Via Campesina hat hierzu eine Erklärung veröffentlicht, die wir hier in gekürzter Form als Inspiration, Denkanstoß und Beitrag zum heutigen Frauentag teilen:
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17. Februar 2018

Di, 6. März: Bäuerinnentag an der BOKU „Frauen bewegen Land(wirt)schaft“

Ein Tag über und mit Frauen in der Landwirtschaft für alle interesssierten Männern und Frauen! Studierende präsentieren ihre Forschungsergebnisse, Praktikerinnen berichten und alle sind eingeladen zu diskutieren und sich zu vernetzen. Studierende referieren zu Winzerinnen, Wildpflanzensammlerinnen, Quereinsteigerinnen, Direktvermarktung und familiärer Zusammenarbeit. Anschließend erzählen die Bäuerinnen Marion Aigner-Filz, Hildegard Burgstaller und Katharina Schinwald von ihrem Leben in der Landwirtschaft. Beginn: 14:30, Ende 19:00 nach Vernetzung bei Brot & Wein.
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9. Juni 2017

Kurzfilm zur ÖBV-Bäuerinnenaktion in Alpbach: mit Chor, Kühen und Kreativität

Wie Minister Rupprechter auf die Intervention der ÖBV-Bäuerinnen reagierte: Endlich ist er da - der Filmclip über die ÖBV-Bäuerinnenaktion in Alpbach: Youtube (5-Minuten-Version) Facebook (2-Minuten-Version, funktioniert auch ohne Ton) Das Video zeigt eindrücklich und amüsant, wie Bäuerinnen lautstark und kreativ ihre Anliegen öffentlich vortragen können. Weiters zeigt es, wie Herr Minister Rupprechter mit Kritik und politischen/künstlerischen Interventionen umgeht. Schauplatz: Tagung „Frauen in Bergregionen“, veranstaltet vom Ministerium für ein lebenswertes Österreich. Alpbach, 18. April 2017. Hintergrund: Die ÖBV-Frauen, die seit Jahrzehnten die Anliegen von Frauen im Berggebiet vertreten, hatten von den Organisator_innen keine Einladung für einen inhaltlichen Beitrag bekommen. Davon ließen sie sich nicht abhalten ... Protagonist_innen: ÖBV-Bäuerinnen, ein Frauenchor aus dem Mühlviertel, lebengroße Cartoon-Kühe, gestaltet von Gerhard Haderer und der ÖBV-Regionalgruppe Vöcklabruck, sowie Landwirtschaftsminister Rupprechter Rahmenbedingungen: Aprilwetter mit Schneetreiben und Sonnenschein Highlights: ein Bäuerinnen-Rap, ein Bäuerinnen-Manifest, ein Kuh-Raub, eine fehlende Brille, ein liegengelassener offener Brief ...
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21. April 2017

Frauenkonferenz in Alpbach – Bäuerinnenaktion

Bäuerinnen (und Haderer-Kühe) fordern „Mehr Höfe statt Freihandel“

Es braucht 50% Frauen in allen agrarpolitischen Gremien und eine Willkommenskultur für feministische ökologische Initiativen Im Rahmen des österreichischen Vorsitzes der Alpenkonvention findet vom 18. bis 19. April 2017 in Alpbach/Tirol die Internationale Konferenz „Frauen in Bergregionen“ statt. Die Konferenz soll „die einzigartige Rolle von Frauen in den Mittelpunkt stellen“ und „ihren unverzichtbaren Beitrag zum Schutz, der Erhaltung und der Weiterentwicklung von Gebirgsregionen beleuchten“. Der Frauenarbeitskreis der Österreichischen Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung (ÖBV-Via Campesina Austria) kritisiert anlässlich der Konferenz, dass es trotz aller Lippenbekenntnisse an politischem Willen fehle, ökologische, demokratische und geschlechtergerechte Initiativen im ländlichen Raum angemessen zu unterstützen.
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27. Januar 2017

Selbstbestimmte Bäuerinnen braucht das Land!

ÖBV-Bäuerinnen fordern demokratische Lebensmittelpolitik statt Wachsen und Weichen

Frauen in der Landwirtschaft tragen viel dazu bei, dass der ländliche Raum lebendig bleibt. Doch auf immer mehr Höfen wird das Wirtschaften aufgegeben. Damit schreitet die Landkonzentration voran, Arbeitsplätze gehen verloren, die Nahversorgung und das soziale Leben werden ausgedünnt.

Der Frauenarbeitskreis der ÖBV-Via Campesina Austria und die Bundesministerin für Frauen und Gesundheit, Sabine Oberhauser, luden am 26. Jänner 2017 zur Veranstaltung „Selbstbestimmt Bäuerin?! Zukunftsträchtige Politik, Infrastruktur und Bildung für Frauen am Land“, um Ansätze zur Selbstbestimmung von Frauen am Land und in der Landwirtschaft zu diskutieren.

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26. Januar 2017

Selbstbestimmt Bäuerin?! – Zukunftsträchtige Politik, Infrastruktur und Bildung für Frauen am Land

Donnerstag, 26. Jänner 2017, 16:30 Audienzsaal des Bildungsministeriums Minoritenplatz 5, 1010 Wien

Frauen in der Landwirtschaft tragen viel dazu bei, dass der ländliche Raum lebendig bleibt. Bauernhöfe können gute Arbeitsplätze für Frauen am Land sein. Doch auf immer mehr Höfen wird das Wirtschaften aufgegeben. Damit schreitet die Landkonzentration voran, Arbeitsplätze gehen verloren, die Nahversorgung und das soziale Leben werden ausgedünnt. Was können wir dieser Entwicklung entgegensetzten? Gleichzeitig haben zunehmend Frauen aus der Stadt Interesse am Einstieg in die Landwirtschaft - doch wie kann dieser gelingen?

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24. Januar 2017

ÖBV-Bäuerinnenmanifest – Wirtschaften für ein gutes Leben für alle!

Das Manifest für ein gutes Leben: Bäuerinnenmanifest Uns reicht's! Die negativen Entwicklungen in Landwirtschaft und Ernährungspolitik schockieren uns. Gleichzeitig leben wir in unserem Alltag Zuwendung zu Lebensmitteln, Menschen und Natur. Wir wollen dich ermutigen und auffordern: Wirtschaften für ein gutes Leben für alle! Das herrschende Wirtschaftssystem basiert auf der Logik von Größenwachstum. Die Folgen sind einerseits Profit für wenige und andererseits Hunger, Machtkonzentration sowie Ausbeutung und Unterdrückung von Menschen und Natur. Wir wollen stattdessen ein Wirtschaftssystem, in dessen Zentrum das gute Leben für alle steht!
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24. Januar 2017

Internationaler Frauentag 2017

“Für die Frauen von La Via Campesina auf der ganzen Welt, ist der 8. März ein Tag des Kampfes, des Widerstandes und der Denunzierung des kapitalitischen Systems, der internationalen Konzerne, von Patriarchat und Machochismus. Diese unterdrücken Frauen, beuten Frauen aus und üben Gewalt gegen Frauen aus. Es ist auch ein Tag der Solidarität mit den ...
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24. Januar 2017

Frauenpower am Land – Leben und Überleben in der Landwirtschaft

Weltfrauentag: Filmtage Hunger.Macht.Profite. zeigen Perspektiven von Bäuerinnen. Frauen in der Landwirtschaft werden durch kleinbäuerliche Strukturen gestärkt. Doch durch das Wachstumsdogma der Agrarpolitik müssen immer mehr kleine Höfe in Österreich zusperren. Dieser Strukturwandel trifft Frauen besonders hart. Die Perspektiven von Bäuerinnen auf das Landleben thematisieren die österreichweiten Filmtage zum Recht auf Nahrung - Hunger.Macht.Profite. von 9.3. bis 7.4. mit dem Film "Landlust - Landfrust".
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