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Rechte von Kleinbäuerinnen und –bauern stärken

Hunger betrifft in erster Linie diejenigen, die am Land leben und einen Großteil der globalen Lebensmittel produzieren. Die ÖBV setzt sich seit 2002 gemeinsam mit FIAN und La Via Campesina für eine internationale Deklaration für die Rechte von Kleinbäuer_ innen und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten, ein. Eine Deklaration würde einerseits bestehende Rechte systematisch zusammenführen und andererseits neue Rechte (z.B. Recht auf Land oder auf Biodiversität) festschreiben.

Nach jahrelangen Verhandlungen hat die UN-Vollversammlung am 17. Dezember 2018 die Erklärung der „Rechte von Kleinbauern und -bäuerinnen und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten“ in Kraft gesetzt. Sie widmet sich explizit den Rechten von Kleinbauern und -bäuerinnen und anderen Arbeitenden in ländlichen Gebieten, um diese vor Diskriminierung und Menschenrechtsverletzung zu schützen.

Die Originalversion, bzw. die deutsche Fassung der Erklärung finden Sie hier:

UN-Declaration on the rights of peasants
UN-Erklärung über die Rechte von Kleinbäuer_innen



Termine

Okt
29
Fr
Die Zukunft der Berglandwirtschaft: Wo brennt der Hut? @ Schloss Goldegg (Szbg)
Okt 29 um 19:00 – Okt 30 um 21:00

WO? Schloss Goldegg, Hofmark 1, 5622 Goldegg

Wir diskutieren aktuelle Herausforderungen, Brennpunkt-Themen und Entwicklungen der Gemeinsamen Agrarpolitik in Impulsvorträgen, Workshops, Podiumsdiskussionen. Dabei wird besonderes Augenmerk auf die Auswirkungen für und Perspektiven von Frauen im Berggebiet gelegt.

Freitag Abend

ab 19:00 gemütliches Ankommen bei gemeinsamem Abendessen (bitte bringt etwas von euren Höfen zum Teilen mit!) und Getränken

Programm Samstag

ab 09:00    Gemeinsames Frühstück und informeller Austausch

11:00    Einstieg und Begrüßung

12:00    Impulsbeiträge zu aktuellen Themen in der kleinbäuerlichen Berglandwirtschaft

  • Urlaub vom Bauernhof? Almromantik, Tourismuskrise und die Mehrfachbelastung von Frauen
  • Aktuelles aus der Gemeinsamen Agrarpolitik
  • Almwirtschaft & der Wolf

13:00    Mittagspause

14:30    Parallele Gesprächsgruppen/Workshops (vertiefende Kleingruppen zu den obigen Themen)

18:00    Abendessen

19:30    Öffentliche Fishbowl-Diskussion: “Die Zukunft der Berglandwirtschaft: Wo brennt der Hut?“. In diesem partizipativen Diskussionsformat kommen sowohl geladene Referent_innen als auch das Publikum zu Wort.

Referent_innen:

  • Anna Kreuzer, Biohofkäserei Kreuzer, vlg Mitterhub
  • David Gerke, Gruppe Wolf Schweiz
  • Elisabeth Prugger, Bürgergenossenschaft Obervinschgau
  • Franziskus Forster, ÖBV-Via Campesina Austria
  • Gertraud Seiser, Uni Wien, Forscherin zu sozialer Sicherheit, informeller Arbeit und Geschlechterfragen im ländlichen Kontext
  • Robert Zehentner, Tauernlammgenossenschaft

Die Veranstaltung richtet sich an alle Bäuerinnen und Bauern, Menschen, die zukünftig in der Landwirtschaft tätig werden wollen und alle anderen Interessierten. 
Am Tag nach der Veranstaltung findet im Schloss Goldegg die jährliche Mitgliederversammlung der ÖBV-Via Campesina Austria statt, zu der wir ebenfalls herzlich einladen.

Wir bitten um Anmeldung bis Fr, 22. Oktober, 12:00 (eine frühe Anmeldung erleichtert uns die Planung) möglichst über dieses Anmeldeformular (einfach nach unten scrollen – die Anmeldung für diese Veranstaltung und die Mitgliederversammlung ist in einem Formular zusammengefasst, bitte einfach die relevanten Programmpunkte auswählen!)
Alternativer Weg: , Tel.: 01 89 29 400.
Für Kurzentschlossene ist die Teilnahme am Tagesprogramm grundsätzlich auch ohne Anmeldung möglich, allerdings können wir dann keine ausreichende Verpflegung gewährleisten. Dafür bitten wir um Verständnis.

Kosten: Wir bitten um finanzielle Beiträge für Verpflegung und Organisationskosten.

Kinderbetreuung: Bei Bedarf bitte bis spätestens 15. Oktober 2021 Bescheid geben (idealerweise ebenfalls über das Anmeldeformular).

Anreise: vom Bahnhof Schwarzach-St. Veit mit dem ‚Sonnenterrassen-Bus‘ oder mit dem Taxi nach Goldegg (4km)

Unterkunft: Bitte nach Anmeldung individuell buchen, wir schicken eine Unterkunftsliste im Ort zu (siehe auch Anmeldeformular). 

Die zum Zeitpunkt der Veranstaltung geltenden Bestimmungen zur Eindämmung der Covid-Pandemie werden eingehalten.

Die Veranstaltung wird von der ÖBV-Regionalgruppe Salzburg in Kooperation mit KoKon – beratung+bildung für frauen organisiert und von der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung gefördert.

 

Nov
15
Mo
Vortrag: Gemeinsam regional wirtschaften – Kooperieren in und mit der Landwirtschaft @ Pfaarzentrum, kleiner Saal (NÖ)
Nov 15 um 19:00 – 20:00

Pfaarzentrum (kleiner Saal), Kirchenplatz 1, 2120 Wolkersdorf im Weinviertel (NÖ)

Vortrag mit Diskussion und ganztägiger Workshop

Wie wirtschaften am kleinen Hof, so dass ich gut davon und damit leben kann, ich die Umwelt pfleglich behandle und gute, leistbare Lebensmittel/Produkte herstellen kann? Ein Ansatz dafür ist das Kooperieren mit anderen auf gleicher Augenhöhe. – Welche bestehenden Kooperationen in und mit der Landwirtschaft in der Region gibt es bereits? Was können wir daraus für gelingendes Kooperieren lernen? Wie können wir die Zusammenarbeit zwischen Bäuer*innen, mit Esser*innen, mit Gewerbetreibenden etc. weiterentwickeln?

Referentin: DIin Andrea Heistinger, Agrarwissenschafterin, Autorin, Organisationsberaterin
Sowie Impulsbeiträge von Kooperationsinitiativen in der Region

Ganztägiger Workshop: MI 24. November 2021

Gefördert aus den Mitteln der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung.

Nov
24
Mi
Vortrag: Gemeinsam regional wirtschaften – Kooperieren in und mit der Landwirtschaft @ Pfaarzentrum, kleiner Saal (NÖ)
Nov 24 ganztägig

Pfaarzentrum (kleiner Saal), Kirchenplatz 1, 2120 Wolkersdorf im Weinviertel (NÖ)

Ganztägiger Workshop 

Wie wirtschaften am kleinen Hof, so dass ich gut davon und damit leben kann, ich die Umwelt pfleglich behandle und gute, leistbare Lebensmittel/Produkte herstellen kann? Ein Ansatz dafür ist das Kooperieren mit anderen auf gleicher Augenhöhe. – Welche bestehenden Kooperationen in und mit der Landwirtschaft in der Region gibt es bereits? Was können wir daraus für gelingendes Kooperieren lernen? Wie können wir die Zusammenarbeit zwischen Bäuer*innen, mit Esser*innen, mit Gewerbetreibenden etc. weiterentwickeln?

Referentin: DIin Andrea Heistinger, Agrarwissenschafterin, Autorin, Organisationsberaterin
Sowie Impulsbeiträge von Kooperationsinitiativen in der Region

Gefördert aus den Mitteln der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung.


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16. Oktober 2021

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15. Juli 2021

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Wie wirkt sich der Strukturwandel auf die Alpwirtschaft aus und welche Folgen zieht dies nach sich?

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23. Juni 2021

Bericht: Nyéléni-Frühlingserwachen 2021



Am 6. und 8. Mai 2021 fand online das Nyéléni-Frühjahrstreffen der Bewegung für Ernährungssouveränität statt.
Als ersten Teil gab es eine Podiumsdiskussion zum Thema ‘Gute Arbeit für alle’: Durch die Coronakrise ist deutlich geworden, dass unumgängliche Arbeitsbereiche wie Landwirtschaft und Pflege völlig unterbezahlt sind und die Arbeit vielfach von Migrant_innen geleistet wird. Doch wie steht es in Krisenzeiten um Rechte und Arbeitsbedingungen in Landwirtschaft und Pflege? Wie können Rechte von Kleinbäuer_innen durchgesetzt werden? Wie haben sich Grenzen in Europa durch die Coronakrise verschoben und wo bleibt der europäische Solidaritätsgedanke?
Im zweiten Teil des Frühjahrserwachens der Bewegung für Ernährungssouveränität haben sich verschiedene Initiativen mit ihren aktuellen Projekten in Workshops vorgestellt. Der Umgang mit der Krise, Herausforderungen, Chancen und Potentiale wurden diskutiert.

Videos und Nachlese zum österreichischen Frühjahrstreffen 2021 der Bewegung für Ernährungssouveränität.

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28. Mai 2021

Neue Gentechnik – Regulierung oder Freifahrtschein?

Neue Gentechnik - Regulierung oder Freifahrtschein?

Die EU-Kommission bereitet den Weg zur Deregulierung der neuen Gentechnikverfahren wie CRISPR & Co. Das ist ein Angriff auf die Gentechnikfreiheit Europas – diese gilt es mit vereinten Kräften zu verteidigen. Argumente aus Sicht der Betroffenen liefert eine neue AbL-Broschüre

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28. April 2021

Neue Gentechnik: Klare Regulierung für bäuerliche Zukunft unumgänglich!

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Faktenbasierte Debatte zu Konzerndominanz, leeren Versprechen und Risiken am Rücken der Landwirtschaft notwendig

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16. April 2021

EUROPA BRAUCHT MEHR BAUERN UND BÄUERINNEN

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Offener Brief an die Europäische Kommission zum 17. April, Tag des kleinbäuerlichen Widerstands

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Literatur