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Rechte von Kleinbäuerinnen und –bauern stärken

Hunger betrifft in erster Linie diejenigen, die am Land leben und einen Großteil der globalen Lebensmittel produzieren. Die ÖBV setzt sich seit 2002 gemeinsam mit FIAN und La Via Campesina für eine internationale Deklaration für die Rechte von Kleinbäuer_ innen und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten, ein. Eine Deklaration würde einerseits bestehende Rechte systematisch zusammenführen und andererseits neue Rechte (z.B. Recht auf Land oder auf Biodiversität) festschreiben.

Nach jahrelangen Verhandlungen hat die UN-Vollversammlung am 17. Dezember 2018 die Erklärung der „Rechte von Kleinbauern und -bäuerinnen und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten“ in Kraft gesetzt. Sie widmet sich explizit den Rechten von Kleinbauern und -bäuerinnen und anderen Arbeitenden in ländlichen Gebieten, um diese vor Diskriminierung und Menschenrechtsverletzung zu schützen.

Die Originalversion, bzw. die deutsche Fassung der Erklärung finden Sie hier:

UN-Declaration on the rights of peasants
UN-Erklärung über die Rechte von Kleinbäuer_innen



Termine

Artikel

22. Dezember 2020

Stopp 3. Piste: Solidaritätsaktion mit Mehl

Trotz eingebrochener Flugzahlen und Klimakrise hält der Flughafen Wien-Schwechat an seinen fahrlässigen Ausbauplänen fest. Diese geht zulasten der fruchtbarsten landwirtschaftlichen Flächen Österreichs und damit geht es um die Existenz für Bauern und Bäuerinnen. Damit wird sich die Klimakrise für uns alle massiv verschärfen. Die ÖBV solidarisiert sich mit dem Widerstand gegen die Dritte Piste. Gerade jetzt ist es wichtig, entschlossen gegen klimaschädliche Großinfrastrukturprojekte einzutreten.

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7. Dezember 2020

Bepreisung der Natur als Lösung?

Peter Wormstetter, unsplash.com

Seit einigen Jahrzehnten wird die Bepreisung von Natur und ihren „Dienstleistungen“ als Teil von Umweltschutzstrategien international vorangetrieben und ausgeweitet. Handel mit Emissionsgutschriften, Zertifikaten und standardisierte Berechnungen der Nachhaltigkeitsleistung sollen für nachhaltiges und gerechtes Wachstum sorgen. Nun gibt es auch Ansätze für „grüne Ökonomie“ im Bereich der Landwirtschaft. Warum es Gründe gibt, skeptisch zu sein.

Von Lisa Rail

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24. November 2020

Gemeinsame Agrarpolitik: Strategieplan noch lang nicht auf der Zielgeraden

In zwei Jahren soll das neue Förderprogramm für die heimische Landwirtschaft starten. Bei dem am Dienstag von Bundesministerin Köstinger öffentlich vorgestellten österreichischen Strategieprozess zur nationalen Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) bis 2027 sind noch so viele Fragen offen, dass die Wirkungen der bisherigen Planentwürfe noch nicht seriös beurteilt werden können. Vieles deutet jedoch darauf hin, dass es nahezu so weitergeht wie bisher, und damit auch das Höfe-, Vogel- und Insektensterben in die Verlängerung geht. Die NGOs BirdLife Österreich und Biene Österreich sowie die bäuerliche Organisation ÖBV-Via Campesina Austria fordern: Unsere Bauern und Bäuerinnen und unsere Natur brauchen endlich eine zielorientierte und effektive GAP!

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11. November 2020

GAP-Reform: Es geht um ein ganzes Jahrzehnt!

Die aktuelle Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU ist entscheidend für die Zukunft der bäuerlichen Landwirtschaft und der Ernährung. Aber derzeit mangelt es an Diskussion. In unserer Analyse schaffen wir einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen und Einschätzungen zum Stand der Verhandlungen. Wir wollen dazu einladen, diese Diskussion breit zu führen. Reaktionen, Standpunkte und Beiträge zur Ideenschmiede sind herzlich willkommen!

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25. Juli 2020

Illustrierte Ausgabe zu Bäuerlichen Rechten

Neu erschienen: Illustrierte Ausgabe der UN-Erklärung über die Rechte von Kleinbäuer*innen und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten.

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29. Juni 2020

Deutsche EU-Präsidentschaft pusht EU-Mercosur-Abkommen

Österreich muss bei Nein bleiben – Widerstand auch in weiteren EU-Staaten

Die deutsche Regierung präsentiert morgen ihr Programm für die am 1. Juli beginnende EU-Präsidentschaft: Wie das der Plattform „Anders Handeln“ vorliegende Dokument zeigt, will sie dabei den Abschluss des Handelsabkommens zwischen der EU und den Mercosur-Staaten vorantreiben. (1)

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21. Mai 2020

Die neue Farm to Fork-Strategie

Position der European Coordination Via Campesina (ECVC), Brüssel, 20. Mai 2020

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7. Mai 2020

Offener Brief: Bündnis fordert politische Schritte für Kleinbäuer*innen und andere Menschen, die in ländlichen Gebieten arbeiten

Stay home but not silent

Offener Brief an die Landwirtschaftsministerin Köstinger und den Außenminister Schallenberg

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6. Mai 2020

Klima-Corona-Deal: Breites Bündnis stellt 4 Forderungen für einen klimagerechten Umbau

Klima Corona Deal

Ein Bündnis von 94 Organisationen und Gruppen sowie mehr als 500 Wissenschaftler*innen fordert von der Regierung einen „Klima-Corona-Deal für Österreich“.

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17. April 2020

Tag des kleinbäuerlichen Widerstands und Covid 19: Rechte stärken und Hunger bekämpfen!

Kleinbauern und -bäuerinnen und Landarbeiter*innen fordern ihre Rechte ein

Link zu Kurzvideo von La Via Campesina

Hier könnt ihr die Fotos und ein Video von den Aktionen ansehen.

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Literatur