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Rechte von Kleinbäuerinnen und –bauern stärken

Hunger betrifft in erster Linie diejenigen, die am Land leben und einen Großteil der globalen Lebensmittel produzieren. Die ÖBV setzt sich seit 2002 gemeinsam mit FIAN und La Via Campesina für eine internationale Deklaration für die Rechte von Kleinbäuer_ innen und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten, ein. Eine Deklaration würde einerseits bestehende Rechte systematisch zusammenführen und andererseits neue Rechte (z.B. Recht auf Land oder auf Biodiversität) festschreiben.

Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen in Genf hat im September 2012 ein Mandat erteilt, um an einer Deklaration für die Rechte von Kleinbäuer_innen zu arbeiten. Das war ein Meilenstein! Nun tagt die damit betraute Arbeitsgruppe regelmäßig. Die EU – und auch Österreich – stehen der Erklärung nach wie vor kritisch gegenüber. Aber die Unterstützung im Menschenrechtsrat wächst stetig. Wir müssen im nächsten Jahr noch viel Überzeugungsarbeit leisten.

Ohne Bäuerinnen und Bauern kein Essen. Stärken wir gemeinsam ihre Rechte! Petition unterzeichnen



Termine

Nov
26
Di
Agrarpolitischer Grundkurs der ÖBV – Winter 2019/20 @ in OÖ, Stmk, NÖ, Tirol
Nov 26 2019 um 10:00 – Mrz 5 2020 um 17:00

Das System verstehen – aus dem Rahmen denken – gemeinsam aktiv werden!

Wer “macht” eigentlich Politik? – Was ist meine politische Biografie? – Was hat Handelspolitik mit unserem Essen zu tun? – Wie funktioniert die gemeinsame Agrarpolitik der EU? – Wie können wir Demokratie immer wieder neu lernen? – Wie kann ich meine Anliegen gut nach außen tragen? – Wie plane ich eine Kampagne? – Warum kann eine demokratische Lebensmittelpolitik hilfreich sein? – Wie können wir gemeinsam für kleinbäuerliche Landwirtschaft und Ernährungssouveränität eintreten?

Für wen: Der Kurs richtet sich an alle, die Interesse an Agrarpolitik haben und die für die Anliegen von (Klein)Bäuer_innen, in der Bewegung für Ernährungssouveränität oder anderweitig für gutes Essen für alle aktiv bleiben oder werden wollen. Die Hälfte der Plätze ist für Menschen reserviert, die praktisch in der Landwirtschaft tätig sind. Wir freuen uns aber auch über alle anderen Interessierten. Wir wünschen uns eine vielfältige Gruppe – mit Frauen und Männern, Vollzeit und Teilzeit in der Landwirtschaft Aktiven, Menschen aus anderen Berufsgruppen oder in Ausbildung, Jüngeren und weniger Jungen aus allen Bundesländern und mit verschiedenen Herkünften, etc.

INHALT und AUFBAU des Kurses: In vier auf einander aufbauenden Modulen werden fachliche Inhalte und Handwerkszeug zum politischen Handeln erarbeitet. Neben Vorträgen haben

Gruppenarbeiten, persönliche Reflexion, Diskussionen, praktische Übungen und eigene Projekte einen hohen Stellenwert. In einer konstanten Gruppe entsteht ein geschützter Raum für gemeinsames Lernen und persönliche Entwicklung.

Referent_innen: In jedem Modul werden mehrere Expert_innen aus verschiedenen Tätigkeitsbereichen die Inhalte erläutern, aus der Praxis berichten, Übungen anleiten und als Diskussionspartner_innen zur Verfügung stehen: u.a. Mag. Franziskus Forster (ÖBV), DIin Irmi Salzer (Referentin für Agrarpolitik – MEP Thomas Waitz), Franz Rohrmoser (Konfliktforscher, ÖBV-Mitbegründer), Mag.a Brigitte Reisenberger (FIAN – Mit Menschenrechten gegen den Hunger) etc.

Termine: 4 x 2-Tages-Blöcke zwischen Nov 2019 und März 2020, an Werktagen (meist zwischen Montag und Donnerstag, einmal auch am Freitag), jeweils ca. 1. Tag 10:00 bis 2. Tag 17:00

voraussichtliche Termine der Module + Bundesländer in denen sie stattfinden:

  1. Modul: 26./27. Nov 2019 in OÖ
  2. Modul: ca. Mitte Jänner 2020 in der Steiermark
  3. Modul: 10./11. Februar 2020 in NÖ
  4. Modul: 1. Märzwoche 2020 in Tirol
  5. Modul: nach Absprache im Kurs

Die genauen Orte und ein Teil der Termine sind derzeit leider noch in Planung. Bei Fragen wende dich gerne an:

Programm

  1. Modul: Agrarpolitik in Österreich und Demokratie
  2. Modul: Wirtschaftspolitik global und lokal
  3. Modul: Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU
  4. Modul: Arbeit & Soziales, Umgang mit natürlichen Ressourcen
  5. Sondermodul 5: Praxis des agrarpolitischen Engagements:

Bei Bedarf organisieren wir Kinderbetreuung.

Weitere Infos: www.viacampesina.at/termine/

Fragen, Anmeldung und vorläufige, unverbindlich Interessensbekundung an:

Veranstaltet von der ÖBV in Kooperation mit der KSÖ – Katholische Sozialakademie Österreichs und der ARGE Region Kultur (weitere Kooperationen in Planung


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EU-Mercosur-Abkommen stoppen!

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5. Juni 2019

Farmers For Future: Redebeitrag auf Klimastreik-Demo von #FridaysForFuture

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30. April 2019

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BürgerInnen-Rat zum Thema “Zukunft der Landwirtschaft” in Vorarlberg

Ab sofort können Menschen mit Hauptwohnsitz in Vorarlberg für einen landesweiten BürgerInnen-Rat zum Thema Landwirtschaft unterschreiben. In der Initiativ-Gruppe sind auch ÖBV-Vorarlberg-Mitglieder vertreten. Die Initiativ-Frage lautet: Wie soll unsere Landwirtschaft in Zukunft aussehen, damit wir gut von und mit ihr leben können? Was können wir dafür tun und welche Politik braucht es dazu? Auf www.bürgerinnenrat.at/landwirtschaft findet ...
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Historischer Erfolg: UN-Generalversammlung stimmt für bäuerliche Rechte!

Am 19.11.2018 hat der Dritte Hauptausschuss der UN-Generalversammlung (zuständig für soziale, kulturelle und humanitäre Fragen) durch eine Resolution die UN-Deklaration über die Rechte von Kleinbäuerinnen und -bauern und anderen Menschen, die in ländlichen Gebieten arbeiten, mit einer überwältigenden Mehrheit angenommen. Dies ist ein historischer Moment für die Rechte von Kleinbäuerinnen und -bauern und ein wichtiger Schritt zur Bekämpfung des weltweiten Hungers und gegen die Diskriminierung von Kleinbäuerinnen und –bauern weltweit.
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Literatur