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Milch

Derzeit ist die Milchwirtschaft Österreichs und Europas stark exportorientiert: Berg- und Kleinbetriebe werden benachteiligt und die Anzahl der Betriebe sinkt laufend.
Das Wohl der Kühe wird durch Zucht auf Hochleistung und Kraftfuttereinsatz beeinträchtigt. Futtermittelimporte und Exporte von Milchüberschüssen haben verheerende Auswirkungen auf landwirtschaftliche Produktion außerhalb Europas. Schwankende Preise werfen Bauern und Bäuerinnen in prekäre Situationen und zerstören ihre Einkommensmöglichkeiten.

In einem Positionspapier schlägt die Milchgruppe der ÖBV konkrete Schritte hin zu einer kleinbäuerlichen und alternative Milchwirtschaft vor – zu artgerechter Tierhaltung, Importbeschränkungen für Futtermittel und mehr Mitspracherecht der Produzent_innen und Konsument_innen in der Ausrichtung der Agrarpolitik anstelle eines unhinterfragten Exportprinzips der Agrarindustrie.



Termine

Artikel

29. Oktober 2019

Wie arbeiten eigentlich Bakterien?

von Matthäus Rest

Die neue Zeitschrift Nr. 359 ist da! Schwerpunkt ist diesmal: "Arbeit: Selbstbestimmt? Fremdbestimmt?". Hier veröffentlichen wir vorab einen Artikel - und freuen uns über Abos!

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26. September 2019

„Wir streiken für einen Systemwandel und Klimagerechtigkeit in der Landwirtschaft!“

(c) FridaysForFuture

Die ÖBV-Via Campesina Austria unterstützt den Earth Strike und Farmers For Future. "Klimagerechtigkeit in der Landwirtschaft muss ganz oben auf der Agenda stehen!"

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23. September 2019

Farmers for Future: Bäuerinnen und Bauern streiken für das Klima

Breite Unterstützung für die Fridays For Future kommt jetzt auch aus der Landwirtschaft

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19. September 2019

Nein zu EU-Mercosur: ÖBV-Via Campesina Austria begrüßt Beschluss im Parlament

Gestern wurde im EU-Unterausschuss ein „Nein zum EU-Mercosur-Abkommen“ beschlossen. Das ist ein wichtiger Erfolg, denn nun ist die Regierung auf ein klares „Nein“ gebunden. Diese Entscheidung kann der Ausgangspunkt für eine Politik sein, die Mensch und Umwelt in den Mittelpunkt stellt.

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18. September 2019

EU-Mercosur: ÖBV an Bauernbund: „Den Worten müssen heute Taten folgen!“

Heute wird im EU-Unterausschuss über den SPÖ-Antrag zur Ministerbindung auf ein Veto gegen das EU-Mercosur-Abkommen abgestimmt. „Wir begrüßen diese Initiative. Das ist eine große Chance: So könnte Österreich dieses Klimakiller-Abkommen verhindern. Denn dieses geht auf Kosten von Bauern und Bäuerinnen, den Menschen in Europa und Lateinamerika und der Umwelt“, so die ÖBV-Via Campesina Austria.

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28. Juni 2019

EU-Mercosur-Abkommen stoppen!

Das EU-Mercosur-Abkommen ist ein Frontalangriff auf Klimaschutz, Menschenrechte, Biodiversität und bäuerliche Landwirtschaft. Am 28. Juni 2019 legte die EU-Kommission ein umfassendes Abkommen vor. Dieses muss aber noch von Rat, Parlament und den einzelnen Nationalstaaten ratifiziert werden. 

340 Organisationen aus Lateinamerika und Europa haben einen Offenen Brief veröffentlicht. Die Forderung: Keine Verhandlungen mit Bolsonaro. Stoppen wir das EU-Mercosur Abkommen!

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27. Juni 2019

Das Gemeine an der Gemeinwohl-Debatte

Ein Einwurf zur aktuellen Agrarpolitik-Debatte. Eine Vorab-Veröffentlichung aus unserer druckfrischen Zeitung! Von Onno Poppinga und Katrin Hirte
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28. Februar 2019

Nach Kuh-Urteil: ÖBV fordert Sicherheit für Bergbetriebe und mehr Realitätsbezug

„Almen sollen Orte guten Lebens sein. Aber das muss für alle gelten.“ Es gibt einen gesellschaftlichen Konsens, dass Alm- und Berglandwirtschaft mit ihren Kulturlandschaften wichtig und wünschenswert sind. Das Tiroler Urteil hat viele existierende Probleme offenkundig gemacht. Es kommt für viele der Aufkündigung des gesellschaftlichen Konsenses gleich. Viele Bauern und Bäuerinnen sind wütend.
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25. September 2018

ÖBV zum Informellen EU-Agrarministerrat: „Schluss mit eurer Agrarpolitik für die Agrarindustrie!“ Internationale Zivilgesellschaft fordert sozial-ökologische Wende in der Agrar- und Lebensmittelpolitik

Anlässlich des Informellen Agrarministerrats in Schloss Hof (NÖ) hat die Österreichische Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung (ÖBV) gemeinsam mit der österreichischen Plattform „Wir haben es satt“ (1) und mit europäischen bäuerlichen Organisationen der Europäischen Koordination Via Campesina (ECVC) eine Aktion und eine Kundgebung organisiert. (2)
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Literatur