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Ernährungssouveränität

Ernährungssouveränität ist das Recht von Menschen, über die Art und Weise der Produktion, der Verteilung und der Konsumtion von Lebensmitteln selbst zu bestimmen. Sie ist das Recht zur demokratischen Gestaltung des eigenen Agrarsystems, ohne dabei Anderen oder der Umwelt zu schaden.

Aktuell ist dieses Recht wenig gegeben: Wenigen mächtigen Institutionen und Großkonzernen dominieren die Entscheidungsprozesse. Kleinbäuerliche Strukturen werden zerstört, Ungleichheit wird produziert. Profitversprechen wiegen schwerer als Nutzen und Qualität der Nahrungsmittel selbst. Und industrielle Produktion ist von fossilen Treibstoffen und chemischen Hilfsmitteln abhängig, erkennt die Begrenztheit der Ressourcen wie Boden und Wasser nicht an und trägt zum Klimawandel und verschlechterten Arbeitsbedingungen bei.

Das Konzept wurde Mitte der 1990er-Jahre von der weltweiten Kleinbäuer_innen-Organisation La Via Campesina entwickelt und versucht, dem entgegen, Gestaltungsspielräume für eine andere, ökologisch nachhaltige und sozial gerechte Zukunft anzueignen. Als Teil der Via Campesina kämpft auch die ÖBV für diesen fundamental hinterfragenden Paradigmenwechsel.



Termine

Apr
17
Sa
Tag des kleinbäuerlichen Widerstandes @ Wo immer du bist
Apr 17 ganztägig

Am 17. April ist der Internationale Tag des kleinbäuerlichen Widerstands.

Weltweit finden an diesem Tag Aktionen statt, um die Umsetzung der Rechte für Kleinbäuerinnnen und -bauern mit Agrarreform und sozialer Gerechtigkeit zu fordern. Auch du bist eingeladen, da wo du bist, alleine oder mit anderen, an diesem Tag für die kleinbäuerliche Landwirtschaft einzustehen!

Sei aktiv an diesem Tag – hier findest du Vorschläge der ÖBV dazu!

Kämpfen wir gemeinsam für kleinbäuerliche Rechte, für Ernährungssouveränität, Agrarökologie, für ein gutes Leben für alle!

Mai
6
Do
Gute Arbeit für alle in Krisenzeiten – Frühlingserwachen der Bewegung für Ernährungssouveränität @ online
Mai 6 um 19:00 – 21:00
Gute Arbeit für alle in Krisenzeiten - Frühlingserwachen der Bewegung für Ernährungssouveränität @ online
Als ersten Teil des Frühjahrstreffens der Bewegung für Ernährungssouveränität gibt es am Donnerstag Abend eine Podiumsdiskussion mit anschließender Möglichkeit zum Austausch
Durch die Coronakrise ist deutlich geworden, dass unumgängliche Arbeitsbereiche wie Landwirtschaft und Pflege völlig unterbezahlt sind und die Arbeit vielfach von Migrant*innen geleistet wird. Doch wie steht es in Krisenzeiten um Rechte und Arbeitsbedingungen in Landwirtschaft und Pflege? Wie können Rechte von Kleinbäuer*innen durchgesetzt werden? Wie haben sich Grenzen in Europa durch die Coronakrise verschoben und wo bleibt der europäische Solidaritätsgedanke?
Zwei Tage später am Samstag folgt der zweite Teil mit einem halbtägigen Aktionstreffen.
Podiumsdiskussion mit:
» Cordula Fötsch von Sezonieri – Kampagne für die Rechte für Erntearbeiter*innen
» Flavia Matei von Drept – Gerechtigkeit für die 24h-Personenbetreuung
» Attila Szocs von EcoRuralis (Rumänien)
» Maria Vogt von ÖBV Via Campesina

Wir bitten um Anmeldung. Der Link zur Veranstaltung wird dann zugesendet.

Anmeldung zum Termin (1)

As a first part of the movement for food sovereignty’s spring meeting we will hold a podium’s discussion on Thursday evening on the topic of working conditions in times of crises. Subsequently there will be the possibility to interexchange with the other participants engaged in food souvereignty.
Through the corona crisis it became even clearer that substantial working areas like agriculture and care work are completely underpaid and much of the work is provided by immigrants. We will discuss the rights and working conditions in agriculture and care during times of crises. How can we enforce the rights for small farmers? How did borders change in Europe during the pandemic and where the European solidarity?
Our special guests are:
» Cordula Fötsch from Sezonieri – a campaign for the rights of harvesters
» Flavia Matei from Drept – justice for 24h care workers
» Attila Szocs from EcoRuralis (Romania)
» Maria Vogt from ÖBV Via Campesina Austria
English translation is provided during the discussion.
Veranstaltung von Nyéléni Austria in Kooperation mit ÖVB Via Campesina und FIAN Austria gefördert durch die österreichische Entwicklungszusammenarbeit und die österreichische Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB).
Mai
8
Sa
Nyéléni in Aktion – Frühlingserwachen der Bewegung für Ernährungssouveränität @ online
Mai 8 um 10:00 – 16:00
Nyéléni in Aktion - Frühlingserwachen der Bewegung für Ernährungssouveränität @ online
Als zweiten Teil des Frühjahrserwachens der Bewegung für Ernährungssouveränität stellen sich am Samstag verschiedene Initiativen mit ihren aktuellen Projekten vor. Wir diskutieren den Umgang mit der Krise, Herausforderungen, Chancen und Potentiale. Es gibt viel Raum fürs Kennenlernen, Austausch und zum gemeinsam Pläneschmieden.
Schon gesehen? Zwei Tage davor findet berets eine spannende Podiumsdiskussion statt.
Workshops mit spannenden Initiativen:
» Anna Strohbach von echt.im.biss
» David Jelinek von MILA
» Theresa Kofler & Alexandra Strickner von Attac/Anders Handeln
» Michael Kubiena & Isabella Gusenbauer vom Ernährungsrat Wien
» Tina Wirnsberger & Elisabeth Jost von FIAN
» Kerstin Friedmann vom Verein Bodenfreiheit
» u.v.m.

Wir bitten um Anmeldung. Der Link zur Veranstaltung wird dann zugesendet.

Anmeldung zum Termin (1)

Veranstaltung von Nyéléni Austria in Kooperation mit ÖVB Via Campesina und FIAN Austria gefördert durch die österreichische Entwicklungszusammenarbeit und die österreichische Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB).

Jul
26
Mo
ÖBV-Gemüseexkursion @ Weinviertel (NÖ)
Jul 26 – Jul 27 ganztägig

ÖBV Gemüse-Exkursion 2021 

Wo? Weinviertel (NÖ)

Nähere Infos folgen


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Much_MehrBäuerinneunundBauern_großeVielfalt_web

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25. Januar 2021

GAP-Reform: Bäuerinnen für Chancengleichheit am Land!

ÖBV fordert: Gelder für ländliche Entwicklung jetzt gerecht verteilen!
Aktuell wird in Österreich darüber entschieden, wen die ländliche Entwicklung in der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in den nächsten zehn Jahren finanziell unterstützen wird. Obwohl besonders Frauen aus ländlichen Gebieten abwandern, werden in der Agrarpolitik männlich dominierte Arbeitsplätze stärker gefördert. Deshalb fordern Bäuerinnen und Frauen im ländlichen Raum Landwirtschaftsministerin Köstinger und Frauenministerin Raab auf, Chancengleichheit von Frauen und Männern jetzt umzusetzen und eine gerechte Verteilung der Fördergelder sicherzustellen. Warum das wichtig ist, zeigen die Bäuerinnen in einem Video auf.
Siehe auch: zehn Videos-Statements und Brief an Ministerinnen.

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21. Januar 2021

Doppelte Förderung der ersten 20 ha

Zur laufenden Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) fordern Bauern und Bäuerinnen aus ganz Österreich eine gerechtere Agrarpolitik ein. In einem Kurzvideo zeigen ÖBV Bauern und Bäuerinnen klar und direkt anhand ihrer Höfe, dass es jetzt die doppelte Förderung der ersten 20 ha in der ersten Säule braucht. Das muss durch eine gerechte Umverteilung innerhalb der Direktzahlungen finanziert werden.


Jetzt die ÖBV Petition mit dieser Forderung unterstützen!

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