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Ernährungssouveränität

Ernährungssouveränität ist das Recht von Menschen, über die Art und Weise der Produktion, der Verteilung und der Konsumtion von Lebensmitteln selbst zu bestimmen. Sie ist das Recht zur demokratischen Gestaltung des eigenen Agrarsystems, ohne dabei Anderen oder der Umwelt zu schaden.

Aktuell ist dieses Recht wenig gegeben: Wenigen mächtigen Institutionen und Großkonzernen dominieren die Entscheidungsprozesse. Kleinbäuerliche Strukturen werden zerstört, Ungleichheit wird produziert. Profitversprechen wiegen schwerer als Nutzen und Qualität der Nahrungsmittel selbst. Und industrielle Produktion ist von fossilen Treibstoffen und chemischen Hilfsmitteln abhängig, erkennt die Begrenztheit der Ressourcen wie Boden und Wasser nicht an und trägt zum Klimawandel und verschlechterten Arbeitsbedingungen bei.

Das Konzept wurde Mitte der 1990er-Jahre von der weltweiten Kleinbäuer_innen-Organisation La Via Campesina entwickelt und versucht, dem entgegen, Gestaltungsspielräume für eine andere, ökologisch nachhaltige und sozial gerechte Zukunft anzueignen. Als Teil der Via Campesina kämpft auch die ÖBV für diesen fundamental hinterfragenden Paradigmenwechsel.



Termine

Nov
2
Fr
Nyeleni Herbsttreffen in Kärnten @ Lorenzhof "Live Together"
Nov 2 – Nov 4 ganztägig

Nach dem produktiven Frühjahrtreffen der Nyéléni Bewegung, bereiten wir uns schon auf unser nächstes Herbstreffen vor – diesmal in Kärnten.

Mit Workshops und Vorträgen, Buchvorstelltungen und Spielen werden wir uns dem Thema Ernährungssouveränität auf vielfältige Weise annähern. Auch wenn Du noch nicht viel weißt über Ernährungssouveränität, komm vorbei und werde Teil der Bewegung. Vorstellung von Initiativen für Ernährungssouveränität, Vernetzen mit anderen Gruppen, Aktionen planen – und natürlich gemeinsames Essen, all das wird Teil des Treffens sein.

Willst einen Workshop anbieten oder Dich bei der Vorbereitung des Herbsttreffen einbringen, dann schreib uns unter:

Das Programm erscheint hier in Kürze.

Nov
15
Do
Filmtage „Hunger.Macht.Profite“ 2019 @ TOP Kino
Nov 15 um 19:00 – 21:00

Die Filmtage Hunger.Macht.Profite. informieren, analysieren, zeigen Alternativen auf. Mittels gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Dokumentarfilmen zu Ernährung und globalisierter Landwirtschaft werden strukturelle Ursachen von Hunger, Unter- und Mangelernährung, das Menschenrecht auf Nahrung und Ernährungssouveränität in verschiedenen Kontexten aufgegriffen. Neben den Filmen bieten die anschließenden Filmgespräche die Möglichkeit gemeinsam mit Fachreferent*innen und Praktiker*innen die Filminhalte zu diskutieren. Handlungsoptionen und Lösungswege sollen dabei aufgezeigt werden und die Besucher*innen bekommen die Möglichkeit sich regional zu vernetzen.

Nov
16
Fr
Filmtage „Hunger.Macht.Profite“ 2019 @ TOP Kino
Nov 16 um 19:00 – 21:00

Die Filmtage Hunger.Macht.Profite. informieren, analysieren, zeigen Alternativen auf. Mittels gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Dokumentarfilmen zu Ernährung und globalisierter Landwirtschaft werden strukturelle Ursachen von Hunger, Unter- und Mangelernährung, das Menschenrecht auf Nahrung und Ernährungssouveränität in verschiedenen Kontexten aufgegriffen. Neben den Filmen bieten die anschließenden Filmgespräche die Möglichkeit gemeinsam mit Fachreferent*innen und Praktiker*innen die Filminhalte zu diskutieren. Handlungsoptionen und Lösungswege sollen dabei aufgezeigt werden und die Besucher*innen bekommen die Möglichkeit sich regional zu vernetzen.

Nov
17
Sa
Filmtage “Hunger.Macht.Profite” 2019 @ TOP Kino
Nov 17 um 19:00 – 21:00

Die Filmtage Hunger.Macht.Profite. informieren, analysieren, zeigen Alternativen auf. Mittels gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Dokumentarfilmen zu Ernährung und globalisierter Landwirtschaft werden strukturelle Ursachen von Hunger, Unter- und Mangelernährung, das Menschenrecht auf Nahrung und Ernährungssouveränität in verschiedenen Kontexten aufgegriffen. Neben den Filmen bieten die anschließenden Filmgespräche die Möglichkeit gemeinsam mit Fachreferent*innen und Praktiker*innen die Filminhalte zu diskutieren. Handlungsoptionen und Lösungswege sollen dabei aufgezeigt werden und die Besucher*innen bekommen die Möglichkeit sich regional zu vernetzen.

Nov
18
So
Filmtage “Hunger.Macht.Profite” 2018 @ TOP Kino
Nov 18 um 17:00 – 19:00

Die Filmtage Hunger.Macht.Profite. informieren, analysieren, zeigen Alternativen auf. Mittels gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Dokumentarfilmen zu Ernährung und globalisierter Landwirtschaft werden strukturelle Ursachen von Hunger, Unter- und Mangelernährung, das Menschenrecht auf Nahrung und Ernährungssouveränität in verschiedenen Kontexten aufgegriffen. Neben den Filmen bieten die anschließenden Filmgespräche die Möglichkeit gemeinsam mit Fachreferent*innen und Praktiker*innen die Filminhalte zu diskutieren. Handlungsoptionen und Lösungswege sollen dabei aufgezeigt werden und die Besucher*innen bekommen die Möglichkeit sich regional zu vernetzen.

Nov
20
Di
Filmtage „Hunger.Macht.Profite“ 2019 @ Gemeindesaal
Nov 20 um 19:30 – 21:30

Die Filmtage Hunger.Macht.Profite. informieren, analysieren, zeigen Alternativen auf. Mittels gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Dokumentarfilmen zu Ernährung und globalisierter Landwirtschaft werden strukturelle Ursachen von Hunger, Unter- und Mangelernährung, das Menschenrecht auf Nahrung und Ernährungssouveränität in verschiedenen Kontexten aufgegriffen. Neben den Filmen bieten die anschließenden Filmgespräche die Möglichkeit gemeinsam mit Fachreferent*innen und Praktiker*innen die Filminhalte zu diskutieren. Handlungsoptionen und Lösungswege sollen dabei aufgezeigt werden und die Besucher*innen bekommen die Möglichkeit sich regional zu vernetzen.

Nov
21
Mi
Filmtage “Hunger.Macht.Profite” 2019 @ Kino Kirchdorf
Nov 21 um 19:30 – 21:30

Die Filmtage Hunger.Macht.Profite. informieren, analysieren, zeigen Alternativen auf. Mittels gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Dokumentarfilmen zu Ernährung und globalisierter Landwirtschaft werden strukturelle Ursachen von Hunger, Unter- und Mangelernährung, das Menschenrecht auf Nahrung und Ernährungssouveränität in verschiedenen Kontexten aufgegriffen. Neben den Filmen bieten die anschließenden Filmgespräche die Möglichkeit gemeinsam mit Fachreferent*innen und Praktiker*innen die Filminhalte zu diskutieren. Handlungsoptionen und Lösungswege sollen dabei aufgezeigt werden und die Besucher*innen bekommen die Möglichkeit sich regional zu vernetzen.

Filmtage “Hunger.Macht.Profite” 2019 @ Stadt-Kino Horn
Nov 21 um 19:30 – 21:30

Achtung! Beginnzeit kann sich noch verändern!

 

Die Filmtage Hunger.Macht.Profite. informieren, analysieren, zeigen Alternativen auf. Mittels gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Dokumentarfilmen zu Ernährung und globalisierter Landwirtschaft werden strukturelle Ursachen von Hunger, Unter- und Mangelernährung, das Menschenrecht auf Nahrung und Ernährungssouveränität in verschiedenen Kontexten aufgegriffen. Neben den Filmen bieten die anschließenden Filmgespräche die Möglichkeit gemeinsam mit Fachreferent*innen und Praktiker*innen die Filminhalte zu diskutieren. Handlungsoptionen und Lösungswege sollen dabei aufgezeigt werden und die Besucher*innen bekommen die Möglichkeit sich regional zu vernetzen.

Kategorien: Ernährungssouveränität

Nov
22
Do
Filmtage „Hunger.Macht.Profite“ 2019 @ Acht Millimeter Kino
Nov 22 um 19:30 – 21:30

Die Filmtage Hunger.Macht.Profite. informieren, analysieren, zeigen Alternativen auf. Mittels gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Dokumentarfilmen zu Ernährung und globalisierter Landwirtschaft werden strukturelle Ursachen von Hunger, Unter- und Mangelernährung, das Menschenrecht auf Nahrung und Ernährungssouveränität in verschiedenen Kontexten aufgegriffen. Neben den Filmen bieten die anschließenden Filmgespräche die Möglichkeit gemeinsam mit Fachreferent*innen und Praktiker*innen die Filminhalte zu diskutieren. Handlungsoptionen und Lösungswege sollen dabei aufgezeigt werden und die Besucher*innen bekommen die Möglichkeit sich regional zu vernetzen.

Nov
28
Mi
Filmtage “Hunger.Macht.Profite” 2019 @ Die Bäckerei-Kulturbackstube
Nov 28 um 19:30 – 21:30

Die Filmtage Hunger.Macht.Profite. informieren, analysieren, zeigen Alternativen auf. Mittels gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Dokumentarfilmen zu Ernährung und globalisierter Landwirtschaft werden strukturelle Ursachen von Hunger, Unter- und Mangelernährung, das Menschenrecht auf Nahrung und Ernährungssouveränität in verschiedenen Kontexten aufgegriffen. Neben den Filmen bieten die anschließenden Filmgespräche die Möglichkeit gemeinsam mit Fachreferent*innen und Praktiker*innen die Filminhalte zu diskutieren. Handlungsoptionen und Lösungswege sollen dabei aufgezeigt werden und die Besucher*innen bekommen die Möglichkeit sich regional zu vernetzen.


Artikel

28. September 2018

Historisch: UN-Menschenrechtsrat will Kleinbauern besser gegen Agrarkonzerne schützen

NGOs kritisieren: EU hat jede Unterstützung vermissen lassen Wien, Genf 28.9.2018 Der UN-Menschenrechtsrat hat heute eine UN-Erklärung für die „Rechte von Kleinbauern und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten“ verabschiedet. Für österreichische NGOs ist dies ein historischer Schritt zur Bekämpfung des weltweiten Hungers und gegen die Diskriminierung von Kleinbäuerinnen und –bauern weltweit. Sie kritisieren aber gleichzeitig die Stimmenthaltung der EU-Staaten.
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26. September 2018

Offener Brief: Bundesregierung muss UN-Erklärung zu den Rechten von Kleinbauern und -bäuerinnen unterstützen!

Die Forderung: Die Bundesregierung muss UN-Erklärung zur Stärkung der Bäuerlichen Rechte unterstützen – Es ist dringend und die Zeit ist reif! Wichtige Entscheidung über die Annahme der UN-Erklärung zu Bäuerlichen Rechten steht Ende dieser Woche im UN-Menschenrechtsrat in Genf an. Die EU und auch Österreich stehen der UN-Erklärung nach wie vor kritisch gegenüber. Aktuell führt Österreich die Verhandlungen im Namen der EU und nimmt damit bei der Meinungsbildung der EU-Staaten eine wichtige Rolle ein. Wir fordern die europäischen Regierungen dazu auf, die UN-Erklärung zu unterstützen! Sie wäre ein wirkungsvolles rechtliches Instrument gegen Menschenrechtsverletzungen wie Landraub, Biopiraterie und ausbeuterische Arbeitsbedingungen. Jetzt Petition an die EU-Staaten unterzeichnen!
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25. September 2018

ÖBV zum Informellen EU-Agrarministerrat: „Schluss mit eurer Agrarpolitik für die Agrarindustrie!“ Internationale Zivilgesellschaft fordert sozial-ökologische Wende in der Agrar- und Lebensmittelpolitik

Anlässlich des Informellen Agrarministerrats in Schloss Hof (NÖ) hat die Österreichische Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung (ÖBV) gemeinsam mit der österreichischen Plattform „Wir haben es satt“ (1) und mit europäischen bäuerlichen Organisationen der Europäischen Koordination Via Campesina (ECVC) eine Aktion und eine Kundgebung organisiert. (2)
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24. September 2018

Bäuerinnen beim Agrarminister_innentreffen: Feministische Forderungen müssen draußen bleiben

Foto: Die ÖBV-Frauen vor dem Treffpunkt der Agrarpolitiker_innen Beim Treffen der EU-Agrarminister_innen in Krumbach (NÖ) protestierten Kleinbäuerinnen für eine Agrarwende. Die Agrarpolitik lässt Frauen derzeit buchstäblich „im Regen stehen“. Doch Begegnung zwischen den Entscheidungsträger_innen und jenen, die täglich Höfe erhalten, waren hier nicht erwünscht. Daher präsentierten die Bäuerinnen auf rosa Schirmen aus der Ferne ihre Forderungen: „Höfe erhalten“ und „feministische Agrarpolitik“.
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20. September 2018

ÖBV zur Eingliederung der Bundesanstalt für Bergbauernfragen in die AWI: Schwerer Rückschlag für die Anliegen von Bergbauern und Bergbäuerinnen

Ministerin Köstinger hat am 12. September eine Gesetzesänderung in Begutachtung gegeben (1), die die Eingliederung der Bundesanstalt für Bergbauernfragen (BABF) in die Bundesanstalt für Agrarwirtschaft (AWI) vorsieht. Die Bundesanstalt für Bergbauernfragen verliert dadurch ihre Eigenständigkeit. Es besteht die Gefahr, dass diese Eingliederung Schritt für Schritt in eine Abwertung, Beschneidung oder gar eine schrittweise Abschaffung mündet. Die Österreichische Berg- und Kleinbauern und -bäuerinnen Vereinigung (ÖBV-Via Campesina Austria) spricht sich gegen diese Maßnahme aus und fordert die Rücknahme dieses Entwurfs. Stattdessen braucht es endlich ein klares Bekenntnis zu dieser wichtigen Forschungsarbeit und zu kritischer Wissenschaft.
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18. September 2018

“Bundesregierung muss UN-Deklaration für Bäuerliche Rechte unterstützen!”

Zivilgesellschaftliches Bündnis fordert Österreich zum Einsatz für Kleinbauern und -bäuerinnen auf. Anlässlich der bevorstehenden Entscheidung des UN-Menschenrechtsrats am 28. September 2018 über die Erklärung der Rechte von Kleinbauern und -bäuerinnen und Menschen, die im ländlichen Raum arbeiten und leben, fordert ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis: „Die österreichische Regierung muss die Annahme dieser Erklärung unterstützen!“ Österreich kommt dabei in seiner Rolle als EU-Ratsvorsitz bei der Koordinierung der europäischen Position eine zentrale Rolle zu. Am 19. und 20. September wird der UN-Menschenrechtsrat nach mehrjährigen Verhandlungen abschließend über die Erklärung beraten und voraussichtlich am 28. September über ihre Annahme entschieden.
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10. September 2018

Flugverkehr gefährdet Ernährungssouveränität

Zusammen mit über 100 Organisationen weltweit unterstützen wir das Positionspapier von Stay Grounded, welches 13 Schritte für eine Transition hin zu einem sozial gerechten und zukunftsfähigen Transportsystem skizziert.
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30. August 2018

EU, schütze unsere Bauern und Bäuerinnen und unsere Ernährungssysteme!

Zwei Milliarden Menschen arbeiten in ländlichen Regionen. Sie fordern ihr Recht auf Würde und auf gesunde Ernährung ein. Eine UN-Erklärung für ihre Rechte wäre das wirkungsvollste rechtliche Instrument gegen Menschenrechtsverletzungen wie Landraub, Biopiraterie und ausbeuterische Arbeitsbedingungen. Diese Erklärung würde eine solide Grundlage für die Verteidigung von gesunden, nachhaltigen Ernährungssystemen bieten. Wir fordern die europäischen Regierungen dazu auf, den Versuch diese Initiative auszuhebeln, zu stoppen! Unterstütze die Petition für die Rechte von Kleinbauern und -bäuerinnen!
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18. Juli 2018

Frauenpolitik ist mehr als Gewaltschutz: Feministische Organisationen protestieren gegen Förderkürzungen durch das Frauenministerium

Gemeinsame Presseaussendung vom  Frauenarbeitskreis der Österreichische Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung, der Frauenhetz, der Frauen*solidarität, dem Arbeitskreis Emanzipation und Partnerschaft – AEP, One Billion Rising Austria (OBRA) und WIDE – Entwicklungspolitisches Netzwerk für Frauenrechte und feministische Perspektiven.
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