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Ernährungssouveränität

Ernährungssouveränität ist das Recht von Menschen, über die Art und Weise der Produktion, der Verteilung und der Konsumtion von Lebensmitteln selbst zu bestimmen. Sie ist das Recht zur demokratischen Gestaltung des eigenen Agrarsystems, ohne dabei Anderen oder der Umwelt zu schaden.

Aktuell ist dieses Recht wenig gegeben: Wenigen mächtigen Institutionen und Großkonzernen dominieren die Entscheidungsprozesse. Kleinbäuerliche Strukturen werden zerstört, Ungleichheit wird produziert. Profitversprechen wiegen schwerer als Nutzen und Qualität der Nahrungsmittel selbst. Und industrielle Produktion ist von fossilen Treibstoffen und chemischen Hilfsmitteln abhängig, erkennt die Begrenztheit der Ressourcen wie Boden und Wasser nicht an und trägt zum Klimawandel und verschlechterten Arbeitsbedingungen bei.

Das Konzept wurde Mitte der 1990er-Jahre von der weltweiten Kleinbäuer_innen-Organisation La Via Campesina entwickelt und versucht, dem entgegen, Gestaltungsspielräume für eine andere, ökologisch nachhaltige und sozial gerechte Zukunft anzueignen. Als Teil der Via Campesina kämpft auch die ÖBV für diesen fundamental hinterfragenden Paradigmenwechsel.



Termine

Nov
15
Mo
Vortrag: Gemeinsam regional wirtschaften – Kooperieren in und mit der Landwirtschaft @ Pfaarzentrum, kleiner Saal (NÖ)
Nov 15 um 19:00 – 20:00

Pfaarzentrum (kleiner Saal), Kirchenplatz 1, 2120 Wolkersdorf im Weinviertel (NÖ)

Vortrag mit Diskussion und ganztägiger Workshop

Wie wirtschaften am kleinen Hof, so dass ich gut davon und damit leben kann, ich die Umwelt pfleglich behandle und gute, leistbare Lebensmittel/Produkte herstellen kann? Ein Ansatz dafür ist das Kooperieren mit anderen auf gleicher Augenhöhe. – Welche bestehenden Kooperationen in und mit der Landwirtschaft in der Region gibt es bereits? Was können wir daraus für gelingendes Kooperieren lernen? Wie können wir die Zusammenarbeit zwischen Bäuer*innen, mit Esser*innen, mit Gewerbetreibenden etc. weiterentwickeln?

Referentin: DIin Andrea Heistinger, Agrarwissenschafterin, Autorin, Organisationsberaterin
Sowie Impulsbeiträge von Kooperationsinitiativen in der Region

Ganztägiger Workshop: MI 24. November 2021

Gefördert aus den Mitteln der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung.

Nov
24
Mi
Vortrag: Gemeinsam regional wirtschaften – Kooperieren in und mit der Landwirtschaft @ Pfaarzentrum, kleiner Saal (NÖ)
Nov 24 ganztägig

Pfaarzentrum (kleiner Saal), Kirchenplatz 1, 2120 Wolkersdorf im Weinviertel (NÖ)

Ganztägiger Workshop 

Wie wirtschaften am kleinen Hof, so dass ich gut davon und damit leben kann, ich die Umwelt pfleglich behandle und gute, leistbare Lebensmittel/Produkte herstellen kann? Ein Ansatz dafür ist das Kooperieren mit anderen auf gleicher Augenhöhe. – Welche bestehenden Kooperationen in und mit der Landwirtschaft in der Region gibt es bereits? Was können wir daraus für gelingendes Kooperieren lernen? Wie können wir die Zusammenarbeit zwischen Bäuer*innen, mit Esser*innen, mit Gewerbetreibenden etc. weiterentwickeln?

Referentin: DIin Andrea Heistinger, Agrarwissenschafterin, Autorin, Organisationsberaterin
Sowie Impulsbeiträge von Kooperationsinitiativen in der Region

Gefördert aus den Mitteln der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung.


Artikel

20. Oktober 2021

ECVC-Jugend: Positionspapier zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP)

ECVC-Jugend: Positionspapier zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP)

Forderungen der European Coordination Via Campesina (ECVC) Youth Articulation

Mit diesem Positionspapier wollen wir unsere Hauptanliegen bei der aktuellen GAP-Reform vorantreiben und zugleich unsere Vision und unsere Alternativvorschläge präsentieren. Die GAP betrifft uns deutlich und weitreichend, jedoch haben wir keine Stimme in ihrem Reformprozess. Es reicht nicht aus, dass die Rolle von Junglandwirt:innen am Papier anerkannt wird. Wir wollen wirksame Politiken, die uns unterstützen und die uns das Recht verschaffen, an Entscheidungen mitzubestimmen. Denn es kann keine Zukunft der EU-Landwirtschaft ohne junge Bauern und Bäuerinnen geben.

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16. Oktober 2021

Zum Welternährungstag: 25 Jahre Bewegung für Ernährungssouveränität!

Zum Welternährungstag: 25 Jahre Bewegung für Ernährungssouveränität!

Anlässlich des internationalen Welternährungstages am 16. Oktober feiern wir heute die Bewegung für Ernährungssouveränität, die seit 25 Jahren besteht! Die internationale La Via Campesina hat dazu eine offizielle Erklärung veröffentlicht – ein Manifest für die Zukunft unseres Planeten.  

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22. Juli 2021

Im Jahr der Biodiversität: EU-Pflanzengesundheitsverordnung behindert Tausch und Verkauf von freiem Vielfaltssaatgut!

Im Jahr der Biodiversität: EU-Pflanzengesundheitsverordnung behindert Tausch und Verkauf von freiem Vielfaltssaatgut!

Eine Gruppe engagierter Menschen schlägt Alarm und hat die Petition „Freier Saatguttausch für Erhalter*innen der Vielfalt“ ins Leben gerufen, in der sie eine Anpassung der EU-Pflanzengesundheitsverordnung und Rechtssicherheit einfordert.

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15. Juli 2021

“Fit for 55”-Klimapaket: “Wir müssen die Emissionen reduzieren, anstatt einen zerstörerischen Wettlauf zur Kohlenstoffneutralität zu verfolgen”

"Fit for 55"-Klimapaket: "Wir müssen die Emissionen reduzieren, anstatt einen zerstörerischen Wettlauf zur Kohlenstoffneutralität zu verfolgen"

Pressemitteilung 15. Juli 2021, Brüssel, Europäische Koordination Via Campesina (ECVC)

Bauern und Bäuerinnen in ganz Europa kämpfen damit, mit den heftigen und extremen Wetterereignissen fertigzuwerden, denn diese beeinträchtigen die Produktion von Lebensmitteln massiv. Das „Fit for 55″-Paket, das zur Umsetzung des europäischen Klimagesetzes ausgearbeitet wurde, enttäuscht jedoch aus bäuerlicher Sicht.

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23. Juni 2021

Bericht: Nyéléni-Frühlingserwachen 2021



Am 6. und 8. Mai 2021 fand online das Nyéléni-Frühjahrstreffen der Bewegung für Ernährungssouveränität statt.
Als ersten Teil gab es eine Podiumsdiskussion zum Thema ‘Gute Arbeit für alle’: Durch die Coronakrise ist deutlich geworden, dass unumgängliche Arbeitsbereiche wie Landwirtschaft und Pflege völlig unterbezahlt sind und die Arbeit vielfach von Migrant_innen geleistet wird. Doch wie steht es in Krisenzeiten um Rechte und Arbeitsbedingungen in Landwirtschaft und Pflege? Wie können Rechte von Kleinbäuer_innen durchgesetzt werden? Wie haben sich Grenzen in Europa durch die Coronakrise verschoben und wo bleibt der europäische Solidaritätsgedanke?
Im zweiten Teil des Frühjahrserwachens der Bewegung für Ernährungssouveränität haben sich verschiedene Initiativen mit ihren aktuellen Projekten in Workshops vorgestellt. Der Umgang mit der Krise, Herausforderungen, Chancen und Potentiale wurden diskutiert.

Videos und Nachlese zum österreichischen Frühjahrstreffen 2021 der Bewegung für Ernährungssouveränität.

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20. Mai 2021

Bäuerinnen und Bauern für eine ökologische und gerechte Agrarpolitik!



Bauern und Bäuerinnen aus ganz Österreich sprechen sich für eine ökologische und gerechte Agrarpolitik aus. Aktuell wird über die Agrarpolitik des nächsten Jahrzehnts verhandelt – doch mit den kürzlich vom Landwirtschaftsministerium präsentierten Vorschlägen für die Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) kann Österreich die ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Ziele des Europäischen Green Deal nicht erreichen. In diesem Video erklären Bäuerinnen und Bauern, was es für den Erhalt der kleinbäuerlichen Landwirtschaft braucht und welchen Beitrag die Agrarpolitk hier leisten muss.

Für eine zukunftsfähige Agrarpolitik ist die Existenzsicherung der klein- und bergbäuerlichen Betriebe entscheidend. Unterstütze daher unsere Petition nach einer doppelten Förderung der ersten 20 Hektar.
Jetzt die ÖBV Petition mit dieser Forderung unterstützen!

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18. Mai 2021

ÖBV neues Mitglied unserer Plattform – kompetente Stimme einer Landwirtschaft, die zu Salzburg passt.

ÖBV neues Mitglied unserer Plattform – kompetente Stimme einer Landwirtschaft, die zu Salzburg passt.

Medieninformation der Plattform “Salzburg fairantworten – Netzwerk Natur” über den Beitritt der ÖBV

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16. April 2021

EUROPA BRAUCHT MEHR BAUERN UND BÄUERINNEN

EUROPA BRAUCHT MEHR BAUERN UND BÄUERINNEN

Offener Brief an die Europäische Kommission zum 17. April, Tag des kleinbäuerlichen Widerstands

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16. April 2021

17. April: Europa braucht mehr Bauern und Bäuerinnen!

17. April: Europa braucht mehr Bauern und Bäuerinnen!

Presseaussendung: Die Forderungen der ECVC zum Internationalen Tag des kleinbäuerlichen Widerstands

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Literatur