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Ernährungssouveränität

Ernährungssouveränität ist das Recht von Menschen, über die Art und Weise der Produktion, der Verteilung und der Konsumtion von Lebensmitteln selbst zu bestimmen. Sie ist das Recht zur demokratischen Gestaltung des eigenen Agrarsystems, ohne dabei Anderen oder der Umwelt zu schaden.

Aktuell ist dieses Recht wenig gegeben: Wenigen mächtigen Institutionen und Großkonzernen dominieren die Entscheidungsprozesse. Kleinbäuerliche Strukturen werden zerstört, Ungleichheit wird produziert. Profitversprechen wiegen schwerer als Nutzen und Qualität der Nahrungsmittel selbst. Und industrielle Produktion ist von fossilen Treibstoffen und chemischen Hilfsmitteln abhängig, erkennt die Begrenztheit der Ressourcen wie Boden und Wasser nicht an und trägt zum Klimawandel und verschlechterten Arbeitsbedingungen bei.

Das Konzept wurde Mitte der 1990er-Jahre von der weltweiten Kleinbäuer_innen-Organisation La Via Campesina entwickelt und versucht, dem entgegen, Gestaltungsspielräume für eine andere, ökologisch nachhaltige und sozial gerechte Zukunft anzueignen. Als Teil der Via Campesina kämpft auch die ÖBV für diesen fundamental hinterfragenden Paradigmenwechsel.



Termine

Nov
15
Do
Filmtage „Hunger.Macht.Profite“ 2019
Nov 15 um 19:00 – Dez 10 um 21:00 | Mank, Horn, Krems

Die Filmtage Hunger.Macht.Profite. informieren, analysieren, zeigen Alternativen auf. Mittels gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Dokumentarfilmen zu Ernährung und globalisierter Landwirtschaft werden strukturelle Ursachen von Hunger, Unter- und Mangelernährung, das Menschenrecht auf Nahrung und Ernährungssouveränität in verschiedenen Kontexten aufgegriffen. Neben den Filmen bieten die anschließenden Filmgespräche die Möglichkeit gemeinsam mit Fachreferent*innen und Praktiker*innen die Filminhalte zu diskutieren. Handlungsoptionen und Lösungswege sollen dabei aufgezeigt werden und die Besucher*innen bekommen die Möglichkeit sich regional zu vernetzen.

Filmtage „Hunger.Macht.Profite“ 2019
Nov 15 um 19:00 – Nov 18 um 21:00 | Wien

Die Filmtage Hunger.Macht.Profite. informieren, analysieren, zeigen Alternativen auf. Mittels gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Dokumentarfilmen zu Ernährung und globalisierter Landwirtschaft werden strukturelle Ursachen von Hunger, Unter- und Mangelernährung, das Menschenrecht auf Nahrung und Ernährungssouveränität in verschiedenen Kontexten aufgegriffen. Neben den Filmen bieten die anschließenden Filmgespräche die Möglichkeit gemeinsam mit Fachreferent*innen und Praktiker*innen die Filminhalte zu diskutieren. Handlungsoptionen und Lösungswege sollen dabei aufgezeigt werden und die Besucher*innen bekommen die Möglichkeit sich regional zu vernetzen.

Nov
19
Mo
Filmtage „Hunger.Macht.Profite“ 2019
Nov 19 um 19:00 – Nov 25 um 21:00 | Ottensheim | Katsdorf, Braunau, Kirchdorf

Die Filmtage Hunger.Macht.Profite. informieren, analysieren, zeigen Alternativen auf. Mittels gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Dokumentarfilmen zu Ernährung und globalisierter Landwirtschaft werden strukturelle Ursachen von Hunger, Unter- und Mangelernährung, das Menschenrecht auf Nahrung und Ernährungssouveränität in verschiedenen Kontexten aufgegriffen. Neben den Filmen bieten die anschließenden Filmgespräche die Möglichkeit gemeinsam mit Fachreferent*innen und Praktiker*innen die Filminhalte zu diskutieren. Handlungsoptionen und Lösungswege sollen dabei aufgezeigt werden und die Besucher*innen bekommen die Möglichkeit sich regional zu vernetzen.

Nov
26
Mo
Filmtage „Hunger.Macht.Profite“ 2019
Nov 26 um 19:00 – Dez 2 um 21:00 | Innsbruck, Stumm im Zillertal

Die Filmtage Hunger.Macht.Profite. informieren, analysieren, zeigen Alternativen auf. Mittels gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Dokumentarfilmen zu Ernährung und globalisierter Landwirtschaft werden strukturelle Ursachen von Hunger, Unter- und Mangelernährung, das Menschenrecht auf Nahrung und Ernährungssouveränität in verschiedenen Kontexten aufgegriffen. Neben den Filmen bieten die anschließenden Filmgespräche die Möglichkeit gemeinsam mit Fachreferent*innen und Praktiker*innen die Filminhalte zu diskutieren. Handlungsoptionen und Lösungswege sollen dabei aufgezeigt werden und die Besucher*innen bekommen die Möglichkeit sich regional zu vernetzen.

Dez
3
Mo
Filmtage „Hunger.Macht.Profite“ 2019
Dez 3 um 19:00 – Dez 9 um 21:00 | Dornbirn, Rankweil, Feldkirch

Die Filmtage Hunger.Macht.Profite. informieren, analysieren, zeigen Alternativen auf. Mittels gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Dokumentarfilmen zu Ernährung und globalisierter Landwirtschaft werden strukturelle Ursachen von Hunger, Unter- und Mangelernährung, das Menschenrecht auf Nahrung und Ernährungssouveränität in verschiedenen Kontexten aufgegriffen. Neben den Filmen bieten die anschließenden Filmgespräche die Möglichkeit gemeinsam mit Fachreferent*innen und Praktiker*innen die Filminhalte zu diskutieren. Handlungsoptionen und Lösungswege sollen dabei aufgezeigt werden und die Besucher*innen bekommen die Möglichkeit sich regional zu vernetzen.

Filmtage „Hunger.Macht.Profite“ 2019
Dez 3 um 19:00 – Dez 10 um 21:00 | Feldbach, Fohnsdorf, Graz

Die Filmtage Hunger.Macht.Profite. informieren, analysieren, zeigen Alternativen auf. Mittels gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Dokumentarfilmen zu Ernährung und globalisierter Landwirtschaft werden strukturelle Ursachen von Hunger, Unter- und Mangelernährung, das Menschenrecht auf Nahrung und Ernährungssouveränität in verschiedenen Kontexten aufgegriffen. Neben den Filmen bieten die anschließenden Filmgespräche die Möglichkeit gemeinsam mit Fachreferent*innen und Praktiker*innen die Filminhalte zu diskutieren. Handlungsoptionen und Lösungswege sollen dabei aufgezeigt werden und die Besucher*innen bekommen die Möglichkeit sich regional zu vernetzen.


Artikel

18. Juli 2018

Frauenpolitik ist mehr als Gewaltschutz: Feministische Organisationen protestieren gegen Förderkürzungen durch das Frauenministerium

Gemeinsame Presseaussendung vom  Frauenarbeitskreis der Österreichische Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung, der Frauenhetz, der Frauen*solidarität, dem Arbeitskreis Emanzipation und Partnerschaft – AEP, One Billion Rising Austria (OBRA) und WIDE – Entwicklungspolitisches Netzwerk für Frauenrechte und feministische Perspektiven.
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12. Juli 2018

CETA vorerst gestoppt: “Van der Bellen hat weise entschieden”

Die ÖBV-Via Campesina Austria begrüßt die Entscheidung von Bundespräsident Alexander Van der Bellen, CETA bis zum Entscheid des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) nicht zu unterzeichnen. "Angesichts der Fragen, die noch offen sind, hat der Bundespräsident weise entschieden", erklärt Franziskus Forster von der ÖBV-Via Campesina Austria.
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10. Juli 2018

EU-MERCOSUR: Gift-Paket in Brasilien überschattet Handelsabkommen

ÖBV-Via Campesina Austria fordert Stopp des EU-MERCOSUR- Abkommens und eine andere Handelspolitik Am 9. Juli hat die 34. Verhandlungsrunde zwischen der EU und den MERCOSUR-Staaten begonnen. Es wird angestrebt, das Abkommen bereits am 18. Juli beim Ministertreffen zu beschließen. Aktuell werden die Verhandlungen aber durch die Gesetzesinitiative für ein neues Pestizid-Gesetz in Brasilien überschattet. (1)
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3. Juli 2018

Fünf Gründe warum man Ernährungssouveränität nicht bei Hofer kaufen kann

„Zurück zum Ursprung“, die Bio-Eigenmarke vom Diskonter Hofer, will sich das positive Image von Ernährungssouveränität zu Nutze machen. „57% besser bei Ernährungssouveränität“ steht seit Neustem auf ihren Milchpackungen. Doch mit Ernährungssouveränität hat diese ökologische Aufhübschung nichts zu tun. In einer Aktion am Nyéléni-Frühjahrstreffen ist dazu ein Video entstanden. Mosaik-Blog: Fünf Gründe warum man Ernährungssouveränität nicht bei Hofer kaufen kann, von Julianna Fehlinger und Lisa Rail
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20. Juni 2018

E-Mail-Petition an Bundespräsident Van der Bellen: CETA-Ratifizierung: Weise handeln, nicht hudeln!

CETA ist eine Bedrohung für unser Gemeinwohl, unsere sozialen und wirtschaftlichen Rechte sowie ArbeitnehmerInnenrechte und die Umwelt. Mit CETA wird unsere Demokratie zum Spielball der Konzerne. Der EuGH prüft derzeit, ob die in CETA enthaltene Klausel zu Schiedsgerichten mit dem EU-Recht vereinbar ist: Es ist fahrlässig, den Gesetzesentwurf schon im Vorfeld der EuGH-Entscheidung beschließen zu wollen! Unterstütze JETZT unseren Appell an Bundespräsident Alexander Van der Bellen: Sagen Sie nein zu CETA – stellen Sie sich auf die Seite der Menschen!
In Österreich lehnen 75 Prozent der Bevölkerung CETA ab, 562.552 Menschen haben das Volksbegehren gegen TTIP, CETA und TiSA unterzeichnet. Mehr als 400 Städte und Gemeinden stellen sich per Gemeinderatsbeschluss gegen die geplanten Konzern- und Deregulierungsabkommen.
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11. Juni 2018

Offener Brief: Für eine bäuerliche Landwirtschaft! Stoppen Sie CETA!

Anlässlich der Ratifizierung von CETA im österreichischen Nationalrat hat die Kampagne "Bauern und Bäuerinnen gegen TTIP, CETA und TiSA" einen Offenen Brief an die National-, Bundes- und Agrarlandesräte, sowie die Landwirtschaftskammerpräsidenten verschickt.
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16. Mai 2018

E-Mail-Aktion: Stoppen Sie CETA!

Die Abgeordneten von ÖVP, FPÖ und NEOS wollen CETA zustimmen. Fordern Sie sie auf: Stoppen Sie CETA! Stellen Sie sich auf die Seite der Menschen und nicht auf jene der Konzerne! CETA ist eine Bedrohung für unser Gemeinwohl, unsere sozialen und ArbeitnehmerInnenrechte und die Umwelt. Mit CETA wird unsere Demokratie zum Spielball der Konzerne. Dreiviertel der Bevölkerung lehnen CETA ab, 562.552 Menschen haben das Volksbegehren gegen TTIP, CETA und TiSA unterzeichnet. Mehr als 400 Städte und Gemeinden stellen sich per Gemeinderatsbeschluss gegen diese Konzern- und Deregulierungsabkommen. Es steht daher JETZT viel für uns auf dem Spiel! Das österreichische Parlament kann CETA stopppen.
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16. Mai 2018

Protestaktion vor dem Ministerrat und Start E-Mail-Aktion: “Das Parlament kann CETA noch stoppen!”

Nachdem der Ministerrat die Ratifikation von CETA auf den Weg gebracht hat, sind nun die Abgeordneten am Zug. Die Plattform „Anders Handeln“ startete daher heute eine E-Mail-Aktion. Menschen können dabei auf http://www.anders-handeln.at/petition die Pro-CETA-Abgeordneten von ÖVP, FPÖ und NEOS direkt auffordern, das Abkommen abzulehnen:
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14. Mai 2018

CETA: Regierung will EuGH vorgreifen. – Plattform Anders Handeln: „EUGH-Urteil ausständig. CETA ist grundsätzlich abzulehnen.“

Die Regierung will voraussichtlich schon diesen Mittwoch im Ministerrat beschließen, CETA dem Nationalrat vorzulegen. Damit soll das Abkommen noch vor dem Sommer vom Parlament ratifiziert werden. Mit einem Ja würde der Nationalrat vor allem den umstrittenen Sonderklagerechten für Konzerne grünes Licht geben.
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Literatur