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Ernährungssouveränität

Ernährungssouveränität ist das Recht von Menschen, über die Art und Weise der Produktion, der Verteilung und der Konsumtion von Lebensmitteln selbst zu bestimmen. Sie ist das Recht zur demokratischen Gestaltung des eigenen Agrarsystems, ohne dabei Anderen oder der Umwelt zu schaden.

Aktuell ist dieses Recht wenig gegeben: Wenigen mächtigen Institutionen und Großkonzernen dominieren die Entscheidungsprozesse. Kleinbäuerliche Strukturen werden zerstört, Ungleichheit wird produziert. Profitversprechen wiegen schwerer als Nutzen und Qualität der Nahrungsmittel selbst. Und industrielle Produktion ist von fossilen Treibstoffen und chemischen Hilfsmitteln abhängig, erkennt die Begrenztheit der Ressourcen wie Boden und Wasser nicht an und trägt zum Klimawandel und verschlechterten Arbeitsbedingungen bei.

Das Konzept wurde Mitte der 1990er-Jahre von der weltweiten Kleinbäuer_innen-Organisation La Via Campesina entwickelt und versucht, dem entgegen, Gestaltungsspielräume für eine andere, ökologisch nachhaltige und sozial gerechte Zukunft anzueignen. Als Teil der Via Campesina kämpft auch die ÖBV für diesen fundamental hinterfragenden Paradigmenwechsel.



Termine

Artikel

27. Mai 2022

Bäuerliche Zukunft: Wohin?

Bäuerliche Zukunft: Wohin?

Derzeit überschlagen sich die Ereignisse. Ein Interview über Auswirkungen auf die bäuerliche Landwirtschaft und mögliche Perspektiven und Ansatzpunkte für einen Systemwandel. – Ganz im Sinne des Titels der ÖBV-Zeitschrift: Dieses Interview wurde zuerst in der ÖBV-Zeitschrift “Wege für eine Bäuerliche Zukunft” Nr. 372, 2/2022 veröffentlicht.

Interview mit Onno Poppinga

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27. Mai 2022

“Alpenland”: Neuer Film zur Zukunft der Alpen

"Alpenland": Neuer Film zur Zukunft der Alpen

Ab 10.6. in den Kinos, ÖBV-Prädikat: “Äußerst sehenswert”. Karten für die Premierentour zu verlosen!

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18. Mai 2022

52 Organisationen an Landwirtschaftsminister Totschnig: Wir brauchen eine neue Agrarpolitik!

52 Organisationen an Landwirtschaftsminister Totschnig: Wir brauchen eine neue Agrarpolitik!

Offener Brief: Appell an den neuen Landwirtschaftsminister

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13. Mai 2022

Ukraine-Krieg: Finanzspekulation treibt Millionen in den Hunger

Ukraine-Krieg: Finanzspekulation treibt Millionen in den Hunger

Attac und ÖBV: Finanz- und Weltmärkte überwachen und Spekulation bekämpfen

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11. April 2022

Ukraine-Krieg: Klima-, Ernährungssouveränitäts- und Asylrechtsbewegung veröffentlicht gemeinsame Forderungen

Ukraine-Krieg: Klima-, Ernährungssouveränitäts- und Asylrechtsbewegung veröffentlicht gemeinsame Forderungen

32 Organisationen aus der österreichischen Klima- , Ernährungssouveränitäts- und Asylrechtsbewegung haben heute ein gemeinsames Statement mit vier Forderungen zum Ukraine-Krieg veröffentlicht: Den Stopp klimazerstörerischer Aufrüstung, den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen, offene Grenzen für Flüchtende und eine globale Agrar- und Ernährungswende.

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17. März 2022

Der Green Deal als Bauernopfer?

Der Green Deal als Bauernopfer?

Zukunft der EU-Landwirtschaft wird bei Tagung “Mind the GAP. Wie grün und gerecht ist Landwirtschaft in Zukunft?” am 24.03.22 diskutiert.

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2. März 2022

Hunger.Macht.Profite. – 11. Filmtage zum Recht auf Nahrung

Hunger.Macht.Profite. – 11. Filmtage zum Recht auf Nahrung

Österreichweit 17.3. – 6.5.2022

Eine verfehlte Politik gefährdet die Existenz von Kleinbauern und -bäuerinnen weltweit. Die Konsequenzen sind Existenzängste und Höfesterben, der Verlust an Biodiversität. Das Agrobusiness trägt weltweit zur Klimakatastrophe bei. Gütesiegel, die für menschen- und umweltschonende Produktion werben, halten nicht, was sie versprechen.

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15. Dezember 2021

Klimapolitik: Carbon farming ist ein weiterer Schritt zur Finanzialisierung der Landwirtschaft und zur Landspekulation

Klimapolitik: Carbon farming ist ein weiterer Schritt zur Finanzialisierung der Landwirtschaft und zur Landspekulation

Pressemitteilung 15. Dezember 2021, Brüssel, Europäische Koordination Via Campesina (ECVC)

Die Europäische Koordination Via Campesina (ECVC) hat den Inhalt der Mitteilung der Europäischen Kommission zu „Nachhaltiger Kohlenstoffkreisläufen“, die am Mittwoch, den 15. Dezember veröffentlicht wurde, scharf kritisiert. Wenn diese umgesetzt wird, dann begibt sich die Europäische Kommission damit auf einen Pfad, der noch mehr Schaden am Klima und an den Menschen verursachen wird.

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30. November 2021

Bericht: Gemüse-Exkursion 2021

https://youtu.be/YdbD3x-tBls

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