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Nov
21
Mi
Das Wunder von Mals – Filmtage “Hunger.Macht.Profite” @ Stadt-Kino Horn (NÖ)
Nov 21 um 19:30 – 21:30

Das Wunder von Mals

von Alexander Schiebel, Italien/Deutschland 2018, 84 Min, deutsch

Wir befinden uns im Jahr 2015. Ganz Südtirol wird von Monokulturen überrollt und in Pestizid-Wolken gehüllt … Ganz Südtirol? Nein! Ein von unbeugsamen Vinschgern bewohntes Dorf kämpft mit einem Feuerwerk an Ideen gegen eine Übermacht aus Bauernbund, Landesregierung und Pharmaindustrie. Mals im Obervinschgau soll die erste pestizidfreie Gemeinde Europas werden. Unglaubliche 76 Prozent der Bevölkerung entscheiden sich in einer Volksbefragung für ein Pestizidverbot auf dem Gemeindegebiet. Doch die Südtiroler Apfel-Lobby denkt keinen Augenblick daran, dieses Votum der Bevölkerung zu akzeptieren. Sie bekämpft das kleine widerspenstige Dorf im Vinschgau mit allen verfügbaren Mitteln der Macht.

In Kooperation mit der Grünen Bildungswerkstatt Niederösterreich.

Filmgespräch mit:

Otto Gasselich, BIO AUSTRIA NÖ und Wien
Magdalena Suntinger, Hofkollektiv Zwetschke

 

Die Filmtage Hunger.Macht.Profite. informieren, analysieren, zeigen Alternativen auf. Mittels gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Dokumentarfilmen zu Ernährung und globalisierter Landwirtschaft werden strukturelle Ursachen von Hunger, Unter- und Mangelernährung, das Menschenrecht auf Nahrung und Ernährungssouveränität in verschiedenen Kontexten aufgegriffen. Neben den Filmen bieten die anschließenden Filmgespräche die Möglichkeit gemeinsam mit Fachreferent*innen und Praktiker*innen die Filminhalte zu diskutieren. Handlungsoptionen und Lösungswege sollen dabei aufgezeigt werden und die Besucher*innen bekommen die Möglichkeit sich regional zu vernetzen.

Nov
22
Do
Unsichtbare Grenzen – Filmtage „Hunger.Macht.Profite“ @ Acht Millimeter Kino (NÖ)
Nov 22 um 19:30 – 21:30

Österreich-Premiere

Vorfilm: Der Sieg der mosambikanischen Bäuerinnen und Bauern gegen das Soja-Imperium

von Stefano Liberti und Enrico Parenti, Italien/Mosambik 2018, 10 Min, OF mit deutschen UT

Im Jahr 2011 startet die mosambikanische Regierung Afrikas größten agroindustriellen Entwicklungsplan. Das sogenannte ProSavana-Projekt zielt darauf ab, 14 Mio. Hektar Land entlang des Nacala-Korridors im Norden des Landes in eine riesige Monokultur, vor allem mit Sojabohnen für den chinesischen Markt, zu verwandeln. Als sie erkennen, dass ihr Land auf dem Spiel steht, initiieren lokale Kleinbäuerinnen und -bauern eine große Mobilisierung – mit Erfolg.

Unsichtbare Grenzen – Frontera Invisible

von Nicolás Richat und Nico Muzi, Belgien/Argentinien/Kolumbien 2016, 28 Min, OF mit deutschen UT

„Unsichtbare Grenzen“ ist die Geschichte von Gemeinden in Kolumbien, die in der Mitte einer der am längsten andauernden Kriege der Welt gefangen sind. Der Rausch der Großgrundbesitzer nach Palmöl, um „grünen“ Treibstoff zu produzieren, verdrängt Kleinbauern und -bäuerinnen sowie indigene Gemeinschaften. Ein Leben zwischen den kriegerischen Auseinandersetzungen der FARC-Guerilla und dem Militär. Die kolumbianische Regierung hat einen Friedensvertrag mit den FARC-Rebellen unterzeichnet und damit den 60 Jahre andauernden bewaffneten Konflikt beendet. Nun setzt die Regierung auf die Expansion der Palmölindustrie, um Kolumbien und Europa mit sogenanntem Biodiesel zu versorgen.

Filmgespräch mit:

Huem Otero, Kokos – Kolumbien Solidarität
Roland Teufl, Aktivist für Ernährungssouveränität und angehender Biobauer
Maria Vogt, Biobäuerin, ÖBV – Via Campesina Austria

 

Die Filmtage Hunger.Macht.Profite. informieren, analysieren, zeigen Alternativen auf. Mittels gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Dokumentarfilmen zu Ernährung und globalisierter Landwirtschaft werden strukturelle Ursachen von Hunger, Unter- und Mangelernährung, das Menschenrecht auf Nahrung und Ernährungssouveränität in verschiedenen Kontexten aufgegriffen. Neben den Filmen bieten die anschließenden Filmgespräche die Möglichkeit gemeinsam mit Fachreferent*innen und Praktiker*innen die Filminhalte zu diskutieren. Handlungsoptionen und Lösungswege sollen dabei aufgezeigt werden und die Besucher*innen bekommen die Möglichkeit sich regional zu vernetzen.

Nov
29
Do
Das Grüne Gold – Filmtage „Hunger.Macht.Profite“ @ Kino im Kesselhaus (NÖ)
Nov 29 um 18:30 – 21:00

Das Grüne Gold

von Joakim Demmer, Schweden/Deutschland/Finnland 2016, 80 Min, OF mit deutschen UT

In Äthiopien verpachtet die Regierung Millionen Hektar angeblich ungenutzten Landes an ausländische Investoren – in der Hoffnung auf Exporteinnahmen. Aber der Traum vom Wohlstand hat eine dunkle Seite: Massive Umweltzerstörung und eine der größten Zwangsvertreibungen der modernen Geschichte, zerstört die Existenzen von Kleinbäuerinnen und -bauern. Politische Unterdrückung sorgt für eine Spirale der Gewalt. Um die Wahrheit ans Licht zu bringen, treffen die Filmemacher*innen Investoren und Entwicklungshelfer*innen, sprechen mit Umweltaktivist*innen, begleiten verfolgte Journalist*innen und enteignete Bäuerinnen und Bauern. Der Dokumentarfilm entwickelt sich schnell zu einem Thriller, der aus den entlegensten Winkeln Äthiopiens über die globalen Finanzmetropolen letztendlich wieder zu uns nach Europa zurückführt.

Filmgespräch mit:

Christina Plank, Institut für Soziale Ökologie – BOKU
Brigitte Reisenberger, FIAN Österreich

 

Die Filmtage Hunger.Macht.Profite. informieren, analysieren, zeigen Alternativen auf. Mittels gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Dokumentarfilmen zu Ernährung und globalisierter Landwirtschaft werden strukturelle Ursachen von Hunger, Unter- und Mangelernährung, das Menschenrecht auf Nahrung und Ernährungssouveränität in verschiedenen Kontexten aufgegriffen. Neben den Filmen bieten die anschließenden Filmgespräche die Möglichkeit gemeinsam mit Fachreferent*innen und Praktiker*innen die Filminhalte zu diskutieren. Handlungsoptionen und Lösungswege sollen dabei aufgezeigt werden und die Besucher*innen bekommen die Möglichkeit sich regional zu vernetzen.

Feb
1
Fr
ÖBV-Frauenseminar „Gut leben – gut arbeiten“ @ BildungsZentrum St. Benedikt (NÖ)
Feb 1 – Feb 3 ganztägig

 

 

ÖBV-Frauenseminar „Gut leben – gut arbeiten“

Fr, 1. Feb 2019, 18:00 – So, 3. Feb, 15:00

Bildungszentrum St. Benedikt, Promenade 13, 3353 Seitenstetten (NÖ)

Bauernhöfe können gute Lebens- und Arbeitsorte für Frauen sein! Doch die inneren und äußeren Umstände stellen uns am Hof oft vor große Herausforderungen. Im Seminar wollen wir mit Abstand auf unser tägliches Tun und Wirtschaften schauen. Weiters nehmen wir Themen wie Einkommen, Versicherungen und Pensionen für Frauen in der Landwirtschaft in den Blick. Ausgehend von unseren eigenen Erfahrungen wollen wir lustvoll und kreativ an förderlichen – persönlichen und politischen – Rahmenbedingungen für ein gutes Leben für alle arbeiten.

Seminarleitung: Ursula Dullnig, Erwachsenenbildnerin, Supervisorin i.A.u.S., Verein Joan Robinson (Frauen und Wirtschaft) und weitere Referentinnen

 

Am Samstag Abend wird auch das Bäuerinnenkabarett „Die Miststücke“ auftreten und sein 20-jähriges Jubiläum mit uns feiern!

 

Kosten: Teilnahmebeitrag: 75 € für ÖBV-Mitglieder/95 € für Nicht-Mitglieder (Frühbucher-Bonus bis 12. Dez: minus 15 €). Übernachtung & Vollpension: ca. 120 € im DZ. Bei Bedarf nach Ermäßigung bitte melden.

Infos und Anmeldung : www.viacampesina.at/Termine,

Bei Bedarf wird Kinderbetreuung angeboten.

Gefördert aus Mitteln der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung