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Info

Berge ohne Bäuerinnen und Bauern?

Die kleinbäuerliche Landwirtschaft ist für die Zukunft der Alpen unverzichtbar

Mühevoll haben unsere Vorfahren die bewaldeten Hänge der Alpen gerodet. Mit Hilfe von Kühen, Schafen und Ziege haben sie das neu gewonnene Grünland in wertvolle Lebensmittel wie Milch und Fleisch verwandelt. Ohne diese Arbeit wären die Bergregionen wohl noch heute zur Gänze mit Wald bedeckt und kaum besiedelt. Gerade die Beziehung zwischen Wiesen, Wald und Dörfern macht den Reiz und auch den touristischen Wert der alpinen Landschaft aus. Es sind lebendige Orte entstanden, die den Großteil dessen, was gebraucht wurde, regional und nachhaltig erzeugt und verbraucht haben.



Termine

Nov
25
Sa
Land für Essen statt für Profite – Diskussion @ Kautschitzhaus
Nov 25 um 19:30

Info & Diskussion

Der Zugang zu fruchtbarem Boden und zu sauberem Wasser ist immer mehr umkämpft – sowohl im globalen Süden, als auch in Europa und Österreich. Große Unternehmen ergreifen immer mehr Kontrolle über natürliche Ressourcen und bestimmend darüber hinaus was, wie, von wem und für wen auf diesen Flächen produziert wird. Oft verknüpfen sie ihre „Investitionen“ mit den Versprechen nach wirtschaftlichen Aufschwung und Arbeitsplätzen. Wie funktioniert dieses „control grabbing“ und was sind seine Folgen für Umwelt, Wirtschaft, Soziales und Demokratie? Was hat das mit unserer Region zu tun? Wer soll bei uns über Land und Wasser verfügen und wofür soll es genutzt werden?

Impulse von und Diskussion mit:
Brigitte Reisenberger (FIAN – Mit Menschenrechten gegen den Hunger) zu „control grabbing“ im globalen Süden
Franziskus Forster (ÖBV) zu aktuellen Entwicklungen in Europa und Österreich

Eintritt frei, Spenden erwünscht

in Kooperation mit Manoj – Solidaritätsprojekt Pölstal, Gemeinde PölsOberkurzheim, Katholisches Bildungswerk, FIAN, Projekt „Hands on the Land“

gefördert von der österreichischen Gesellschaft für politische Bildung

am Tag darauf findet ein Workshop zum Thema statt: Land für Essen statt für Profite – Workshop

Nov
26
So
Land für Essen statt für Profite – Workshop @ Neue Mittelschule Pöls
Nov 26 um 9:30 – 14:00

Vertiefender Workshop

In dem Workshop werden die Themen aus der Abendveranstaltung vertieft und Handlungsmöglichkeiten erarbeitet. Was haben wir mit „control grabbing“ in anderen Teilen Europas und der Welt zu tun? Wo verliert in unserer Region die lokale Bevölkerung Kontrolle über Land und Wasser? Welche Entwicklung wünschen wir uns für unsere Region? Was können wir tun?

Um Voranmeldung für den Workshop wird gebeten:

Bei Bedarf helfen wir auswärtigen Teilnehmer*innen gerne, einen Übernachtungsplatz in Pöls zu finden.

 

In Kooperation mit Manoj – Solidaritätsprojekt Pölstal, Gemeinde Pöls-Oberkurzheim, Katholisches Bildungswerk, FIAN, Projekt „Hands on the Land“

gefördert von der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung

 

am Tag zuvor findet eine Diskussion zum Thema statt: Land für Essen statt für Profite – Diskussion

weitere Infos folgen auf www.viacampesina.at

Jan
26
Fr
Bäuerinnenkabarett in St. Georgen an der Gusen (OÖ) @ Pfarrheim
Jan 26 um 20:00

„Die Miststücke“

Bäuerinnen spielen Kabarett. Pointiert vermitteln sie die unzähligen Anforderungen des bäuerlichen Alltags in unserer verbürokratisierten Welt. Der Stoff für ihr preisgekröntes Bühnenstück ist aus dem Leben gegriffen: Generationskonflikte und Machtstrukturen am Hof, Förder(un)wesen, Ohnmacht gegenüber der Standesvertretung, Hygienevorschriften, und Genderproblematik. Seit zehn Jahren touren die aktiven Bäuerinnen höchst erfolgreich durch Österreich. Sie räumen auf mit einem „verklärten“ Bild von der Lebenswelt Bauernhof.

Im Anschluss an die Kabarettaufführung wird eine kleine Gruppe der Marktmusik St. Georgen zum Tanz spielen.

Veranstalterin: Pfarre St. Georgen an der Gusen

Kontakt: Ferdinand Böhm 0699 11036676

Jan
31
Mi
Bäuerinnenkabarett in Grillenberg bei Altenmarkt (NÖ) @ Gasthaus Fuchs
Jan 31 um 14:00

„Die Miststücke“

Bäuerinnen spielen Kabarett. Pointiert vermitteln sie die unzähligen Anforderungen des bäuerlichen Alltags in unserer verbürokratisierten Welt. Der Stoff für ihr preisgekröntes Bühnenstück ist aus dem Leben gegriffen: Generationskonflikte und Machtstrukturen am Hof, Förder(un)wesen, Ohnmacht gegenüber der Standesvertretung, Hygienevorschriften, und Genderproblematik. Seit zehn Jahren touren die aktiven Bäuerinnen höchst erfolgreich durch Österreich. Sie räumen auf mit einem „verklärten“ Bild von der Lebenswelt Bauernhof.

weitere Infos folgen auf www.viacampesina.at

Apr
7
Sa
Kleine Höfe: Überlebensgrundlage, Werbegag, Wertanlage oder was? @ Tirol
Apr 7 – Apr 8 ganztägig

Informationen, Diskussionen, Workshops und mehr

Gefördert von der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung

weiter Infos demnächst auf www.viacampesina.at unter „Termine“


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Bäuerinnen (und Haderer-Kühe) fordern „Mehr Höfe statt Freihandel“

Es braucht 50% Frauen in allen agrarpolitischen Gremien und eine Willkommenskultur für feministische ökologische Initiativen Im Rahmen des österreichischen Vorsitzes der Alpenkonvention findet vom 18. bis 19. April 2017 in Alpbach/Tirol die Internationale Konferenz „Frauen in Bergregionen“ statt. Die Konferenz soll „die einzigartige Rolle von Frauen in den Mittelpunkt stellen“ und „ihren unverzichtbaren Beitrag zum Schutz, der Erhaltung und der Weiterentwicklung von Gebirgsregionen beleuchten“. Der Frauenarbeitskreis der Österreichischen Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung (ÖBV-Via Campesina Austria) kritisiert anlässlich der Konferenz, dass es trotz aller Lippenbekenntnisse an politischem Willen fehle, ökologische, demokratische und geschlechtergerechte Initiativen im ländlichen Raum angemessen zu unterstützen.
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ÖBV-Bäuerinnenmanifest – Wirtschaften für ein gutes Leben für alle!

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Wirtschaften für ein gutes Leben für alle!
Das herrschende Wirtschaftssystem basiert auf der Logik von Größenwachstum. Die Folgen sind einerseits Profit für wenige und andererseits Hunger, Machtkonzentration sowie Ausbeutung und Unterdrückung von Menschen und Natur.

Wir wollen stattdessen ein Wirtschaftssystem, in dessen Zentrum das gute Leben für alle steht!

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