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Info

HANDELSPOLITIK: MENSCH UND UMWELT VOR PROFITE!

TTIP, CETA und TiSA stoppen!

Weitgehend abgeschirmt von der kritischen Öffentlichkeit verhandelt die EU-Kommission Freihandels- und Investitionsabkommen, wie CETA, TTIP und TiSA.

Die wahren Triebkräfte hinter dem Abkommen sind große Konzerne beiderseits des Atlantiks. TTIP, CETA und TiSA sind für sie eine große Chance, um Gesetze zum Schutz von KonsumentInnen, ArbeitnehmerInnen und Umwelt loszuwerden. Ebenso sollen über diese Abkommen Konzernklagerechte eingeführt werden. Grundlegende Menschenrechte, Arbeits- Gesundheits- und Umweltstandards sowie Finanzregulierungen könnten so ausgehebelt werden.

Die ÖBV fordert, dass die Verhandlungen und die Ratifizierung sofort gestoppt wird. Stattdessen tritt die ÖBV für eine umfassende Demokratisierung der Handelspolitik ein: Handelspolitik muss demokratisch und transparent stattfinden – abseits des dominierenden Einflusses großer Konzerne.

TTIP und CETA heißt…


Was wollen wir?


Konkrete Alternativen



Termine

Nov
25
Sa
Land für Essen statt für Profite – Diskussion @ Kautschitzhaus
Nov 25 um 19:30

Info & Diskussion

Der Zugang zu fruchtbarem Boden und zu sauberem Wasser ist immer mehr umkämpft – sowohl im globalen Süden, als auch in Europa und Österreich. Große Unternehmen ergreifen immer mehr Kontrolle über natürliche Ressourcen und bestimmend darüber hinaus was, wie, von wem und für wen auf diesen Flächen produziert wird. Oft verknüpfen sie ihre „Investitionen“ mit den Versprechen nach wirtschaftlichen Aufschwung und Arbeitsplätzen. Wie funktioniert dieses „control grabbing“ und was sind seine Folgen für Umwelt, Wirtschaft, Soziales und Demokratie? Was hat das mit unserer Region zu tun? Wer soll bei uns über Land und Wasser verfügen und wofür soll es genutzt werden?

Impulse von und Diskussion mit:
Brigitte Reisenberger (FIAN – Mit Menschenrechten gegen den Hunger) zu „control grabbing“ im globalen Süden
Franziskus Forster (ÖBV) zu aktuellen Entwicklungen in Europa und Österreich

Eintritt frei, Spenden erwünscht

in Kooperation mit Manoj – Solidaritätsprojekt Pölstal, Gemeinde PölsOberkurzheim, Katholisches Bildungswerk, FIAN, Projekt „Hands on the Land“

gefördert von der österreichischen Gesellschaft für politische Bildung

am Tag darauf findet ein Workshop zum Thema statt: Land für Essen statt für Profite – Workshop

Nov
26
So
Land für Essen statt für Profite – Workshop @ Neue Mittelschule Pöls
Nov 26 um 9:30 – 14:00

Vertiefender Workshop

In dem Workshop werden die Themen aus der Abendveranstaltung vertieft und Handlungsmöglichkeiten erarbeitet. Was haben wir mit „control grabbing“ in anderen Teilen Europas und der Welt zu tun? Wo verliert in unserer Region die lokale Bevölkerung Kontrolle über Land und Wasser? Welche Entwicklung wünschen wir uns für unsere Region? Was können wir tun?

Um Voranmeldung für den Workshop wird gebeten:

Bei Bedarf helfen wir auswärtigen Teilnehmer*innen gerne, einen Übernachtungsplatz in Pöls zu finden.

 

In Kooperation mit Manoj – Solidaritätsprojekt Pölstal, Gemeinde Pöls-Oberkurzheim, Katholisches Bildungswerk, FIAN, Projekt „Hands on the Land“

gefördert von der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung

 

am Tag zuvor findet eine Diskussion zum Thema statt: Land für Essen statt für Profite – Diskussion

weitere Infos folgen auf www.viacampesina.at

ÖBV-Vernetzungstreffen im Dreiländereck (NÖ, Stmk, Bgld) @ Reisenbäuerinnen-Hof
Nov 26 um 11:00

Impulse für eine kreative und lustvolle bäuerliche Vernetzung

Diskussion: Wie geht’s weiter mit der Vernetzung im Dreiländereck?

mit Christine Pichler-Brix (ÖBV-Obfrau) und Hildegard Bachler (aktive ÖBV-Bäuerin in OÖ)

 

Weiters: Brunch (bitte alle etwas mitbringen), Saatguttausch und Hofführung

Alle Interessierten (Bäuerinnen, Bauern und alle anderen) sind herzlich willkommen.

 

Um Voranmeldung bis 18. Nov wird gebeten:

 

Nov
29
Mi
Unser Boden: Lebensgrundlage oder Spekulationsobjekt? @ Gasthaus zum fidelen Bauern
Nov 29 um 19:30

Film & Diskussion

Film: Die neuen Großgrundbesitzer – Das Geschäft mit Europas Boden, DE 2015, 53 min

Ackerland wird weltweit rar. Aktiengesellschaften & Co. investieren zunehmend in Land. Die (Klein)Bäuerinnen und -bauern können gegen diese Marktmacht kaum mehr bestehen. Die Folge: Das Land befindet sich zunehmend in der Hand einiger weniger … Wie gehen wir in unserer Region mit landwirtschaftlichem Boden um? Wer soll darüber verfügen? Wofür soll er genutzt werden?

Diskussion mit:
– Martin Gschwandtner (Bezirkshauptmann Vöcklabruck)
– Maria Grünbacher (Außerfamiliäre Hofübernehmerin)
– Sepp Walkolbinger (Biobauer)
– Franziskus Forster (ÖBV)

Eintritt frei, Spende erbeten

Kontakt:

Gefördert vom Land Oberösterreich

 

Feb
16
Fr
Gutes Leben statt Wachstumszwang – Information und Diskussion @ Gasthaus Gugg
Feb 16 um 19:30

 

Warum muss die Wirtschaft im Kapitalismus eigentlich wachsen? An welche Grenzen stößt dieses Wachstum? Wie hängt das mit der Konzentration von Reichtum und mit Umweltzerstörung zusammen? Was hat das alles mit Landwirtschaft und mir zu tun? Was können wir tun?

mit Nina Treu und Susanne Brehm (Konzeptwerk Neue Ökonomie, Leipzig)

 

Am Tag darauf findet ein Workshop dazu statt: Gutes Leben statt Wachstumszwang – Workshop

 

Mehr dazu demnächst auf www.viacampesina.at unter „Termine“

Anmeldung: , 01 89 29400

Gefördert von der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung

Feb
17
Sa
Gutes Leben statt Wachstumszwang – Workshop @ Vöcklabruck (OÖ)
Feb 17 um 9:30 – 16:00

Warum muss die Wirtschaft im Kapitalismus eigentlich wachsen? An welche Grenzen stößt dieses Wachstum? Wie hängt das mit der Konzentration von Reichtum und mit Umweltzerstörung zusammen? Was hat das alles mit Landwirtschaft und mir zu tun? Was können wir tun?

Im Workshop wollen wir mit vielfältigen Methoden die Themen des Vorabends vertiefen, uns intensiver austauschen und Handlungsmöglichkeiten erarbeiten.

Information und Diskussion am Vorabend: Gutes Leben statt Wachstumszwang – Information und Diskussion

Mehr dazu demnächst auf www.viacampesina.at unter „Termine“

Anmeldung: , 01 89 29400

Gefördert von der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung


Artikel

11. Oktober 2017

Wahl 2017: Agrarpolitik für eine gerechte Gesellschaft

ÖBV-Bäuerinnen und Bauern erheben ihre Stimme gegen Ausgrenzung

„Das politische Klima wird immer autoritärer. ‚Alle Macht den Starken‘ ist dabei die Devise. Auch im ländlichen Raum sind diese Entwicklungen zu spüren. (1) Dagegen erheben wir laut und deutlich unsere Stimme und unterstützen den Solidaritätspakt der Zivilgesellschaft. (2)“ so Florian Walter von der ÖBV-Via Campesina Austria.
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3. Oktober 2017

Petition: Menschrechte statt Profite – Wir fordern Regeln für Konzerne!

Petition für ein verbindliches UN-Abkommen zur Regulierung von transnationalen Konzernen unterzeichnen.

Ob bei der Herstellung unserer Bekleidung, der industriellen Landwirtschaft oder dem Abbau von Rohstoffen: Die Aktivitäten transnationaler Konzerne führen immer wieder zu Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden. Unverbindliche Selbstverpflichtungen der Unternehmen greifen nicht. Fordert JETZT die österreichische Bundesregierung auf, sich aktiv an den Verhandlungen über ein verbindliches UN-Abkommen zur Regulierung von transnationalen Konzernen von 23. - 27. Oktober 2017 zu beteiligen und die EU-Position positiv im Sinne der Menschenrechte zu beeinflussen. Machen Sie sich stark für die Durchsetzung von Menschenrechten weltweit! Fordern Sie Regeln für Konzerne!
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20. September 2017

CETA: „Vorläufige“ Anwendung untergräbt die Demokratie

Parlament kann CETA noch stoppen

Am 21. September tritt CETA „vorläufig“ in weiten Teilen in Kraft. Selbst wenn die umstrittenen Konzernklagerechte noch ausgenommen sind, ist CETA schon jetzt ein Angriff auf die Demokratie, die Rechte von ArbeiternehmerInnen und die Umwelt, kritisiert das Bündnis TTIP STOPPEN, das von Attac, GLOBAL 2000, der ÖBV - Via Campesina Austria, der Gewerkschaft Pro-Ge und Südwind getragen wird. Bereits morgen also treten Teile des Abkommens in Kraft, die unmittelbar Einfluss auf den demokratischen Handlungsspielraum der EU-Mitgliedsstaaten nehmen. „Es wäre eigentlich ein demokratischer Mindeststandard, dass CETA erst nach der Ratifikation in allen  EU-Ländern in Kraft tritt“, kritisiert das Bündnis. Die Organisationen fordern das österreichische Parlament auf, CETA abzulehnen – egal ob vor oder nach der Wahl. Damit können Konzernklagerechte und CETA insgesamt noch gestoppt werden.
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1. Dezember 2016

TTIP/CETA: Wirtschaft & Rechtsruck

Gemeinsame Stellungnahme von Attac, ÖBV – Via Campesina Austria, PRO-GE und Südwind.

Wer den Rechtsruck stoppen will, muss die neoliberale Globalisierung bekämpfen. Nur ein kompletter Neustart der EU-Politik kann dazu beitragen, den Aufstieg der Rechten aufzuhalten.

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19. Oktober 2016

Petition: Menschrechte statt Profite: Wir fordern Regeln für Konzerne!

Ob bei der Herstellung von Textilien, der Ausweitung der Agrarproduktion oder dem Abbau von Rohstoffen: Die Aktivitäten transnationaler Konzerne führen immer wieder zu Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden. Unverbindliche Selbstverpflichtungen der Unternehmen greifen nicht. Der UN-Menschenrechtsrat hat daher im Juni 2014 eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die das Ziel hat, ein verbindliches Abkommen zur Regulierung transnationaler Konzerne (Treaty on transnational corporations and other business, kurz: TNC-Treaty) zu erarbeiten. Es ist überfällig, endlich sicherzustellen, dass auch mächtige Wirtschaftsunternehmen die Menschenrechte respektieren sowie rechtliche Konsequenzen zu erwarten haben, wenn sie dies nicht tun. Das TNC-Treaty kann diese große rechtliche Lücke schließen.

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Literatur